Seattle Kraken gegen Minnesota Wild Prognose 25 Oktober 2026
🔊 Seattle erleben den besten Saisonstart ihrer Geschichte und haben sich bereits unter den Spitzenreitern der Western Conference etabliert. Noch vor Kurzem galt diese Entwicklung bei den Kraken als Überraschung, doch unter Lane Lambert setzen sie sich inzwischen regelmäßig gegen direkte Konkurrenten durch. Minnesota hingegen befindet sich in einer anderen Situation: Die Wild präsentieren sich zuhause souverän, doch der Start ihrer Kanada-Auswärtstour verlief mit zwei Niederlagen alles andere als optimal. In der vergangenen Saison entschieden die Wild alle drei Duelle mit Seattle für sich. Können sie diesen Erfolg gegen einen deutlich erstarkten Gegner wiederholen?
Drei Siege gehen auf das Konto von Minnesota
📊 In der regulären Saison 2025/26 setzte sich Minnesota in allen drei Duellen gegen Seattle durch. Die Kraken konnten immerhin in einer Partie einen Punkt mitnehmen, nachdem sie erst in der Overtime unterlagen. Das Torverhältnis spricht mit 12:5 klar für die Wild. Auch im längeren Vergleich behalten die Gäste die Oberhand: Seattle hat in zehn der letzten elf direkten Begegnungen gegen Minnesota nicht in der regulären Spielzeit gewonnen.
Direkter Vergleich Statistik Seattle - Minnesota

Sie gewinnen, doch sie tun sich schwer, ihren Vorsprung zu behaupten.
Seattle hat sieben der ersten elf Spiele gewonnen und steht damit bei 15 Punkten - das ist der beste Saisonstart in der Klubgeschichte. Auch die 42 erzielten Tore sind ein neuer Rekord für die Franchise. Dabei ist das Offensivspiel der Kraken keineswegs von einer einzigen Reihe abhängig: Bereits 13 Spieler haben mindestens doppelt getroffen - so viele wie bei keinem anderen NHL-Team. In den letzten sieben Partien feierte das Team von Lane Lambert fünf Siege, einzig gegen Florida setzte es eine deutliche Niederlage (3:8), bei der sie ohne Punkte blieben. Dennoch gibt es eine Schwäche: Seattle erspielt sich regelmäßig Vorteile, lässt die Gegner aber immer wieder ins Spiel zurückkommen. Für die kommende Begegnung fallen Melanson und Lindgren verletzungsbedingt aus.
Auch das Duell mit Utah sorgte erneut für Nervenkitzel bei den Fans. Nach Powerplay-Treffern von Brandon Montour und Matty Beniers lagen die Kraken mit zwei Toren vorne, doch im Schlussdrittel glichen die Gäste aus. Für Seattle war es bereits das dritte Mal innerhalb von rund zehn Tagen, dass eine Führung im letzten Drittel verspielt wurde. Diesmal behielten sie jedoch die Nerven: Bobby McMann setzte Mackie Samoskevich in Szene, der den entscheidenden Treffer erzielte. Am Ende siegten die Kraken mit 5:3 - obwohl sie bei den Torschüssen mit 23:36 unterlegen waren. Philipp Grubauer parierte 33 Schüsse, und das Powerplay der Hausherren war zweimal erfolgreich bei vier Gelegenheiten. Nach dem Spiel räumte Beniers ein, dass das Team lernen müsse, solche Partien souveräner nach Hause zu bringen. Auch Lambert sprach dieses Problem an, zeigte sich aber zufrieden mit der Reaktion seiner Mannschaft auf das Comeback von Utah.
Spielergebnisse: Seattle Kraken

Auswärts läuft für sie nichts wie geplant.
Minnesota hat sechs ihrer elf Partien gewonnen und bleibt damit in der Spitzengruppe der Western Conference. Unter Head Coach John Hynes haben sie zu Hause bislang keinen einzigen Punkt abgegeben, doch die aktuelle Auswärtstour gestaltet sich deutlich schwieriger. Zunächst mussten die Wild sich Edmonton in der Overtime mit 3:4 geschlagen geben, anschließend unterlagen sie Calgary mit 1:2. In zwei Spielen in Alberta sprang somit nur ein Zähler heraus. Dabei lag das Problem nicht an fehlenden Torchancen: Gegen die Flames lagen die Wild bei den Expected Goals klar vorne - 4,4 zu 1,8 -, verwerteten jedoch lediglich 2,7% ihrer Schüsse aufs Tor. Zudem machen Verletzungen von Faber, Gustavsson und den Foligno-Brüdern dem Team zu schaffen. Ob Maxim Shabanov auflaufen kann, bleibt fraglich.
In Calgary kassierten die Wild bereits im ersten Drittel zwei Gegentreffer - beide während Unterzahlsituationen. Hynes war gezwungen, das System umzustellen, und nach der Pause legten die Gäste spürbar zu. Im Schlussabschnitt verkürzte Michael McCarron den Rückstand, anschließend starteten die Wild eine regelrechte Belagerung des Tores von Devin Cooley. Allein im letzten Drittel feuerten sie 17 Schüsse ab, während Calgary nur dreimal zum Abschluss kam. Dennoch gelang Minnesota der Ausgleich nicht mehr. Insgesamt parierte der Flames-Goalie 36 Schüsse. Kirill Kaprizov blieb erstmals seit acht Spielen ohne Scorerpunkt und beendete damit seine sieben Spiele andauernde Punkteserie. Nach der Niederlage räumte Hynes ein, dass sein Team zwar zurück ins Spiel gefunden habe, dies aber nicht ausgereicht habe. In Seattle müssen die Wild vor allem vermeiden, die Fehler aus dem ersten Drittel zu wiederholen.
Spielergebnisse: Minnesota Wild
Vorhersage für das 1. Drittel
Seattle tut sich schwer, gegen Minnesota in die Spiele zu starten. In 11 der letzten 12 direkten Duelle gelang es den Kraken nicht, das erste Drittel für sich zu entscheiden. Auf heimischem Eis hält diese Serie bereits seit acht Partien in Folge an. Der Tipp: Minnesota verliert das erste Drittel nicht zu einer Quote von 1,37.
Tipp zum Spielausgang
Minnesota hat sich längst als unangenehmer Gegner für Seattle erwiesen. Die Kraken konnten in zehn der letzten elf direkten Duelle die Wild in der regulären Spielzeit nicht bezwingen und warten auch zu Hause seit sieben Partien vergeblich auf einen solchen Erfolg. Der Tipp - Minnesota verliert nicht in der regulären Spielzeit zu einer Quote von 1,39.
*Die angegebenen Quoten dienen nur zur Orientierung und können je nach Wettanbieter variieren.