Philadelphia Flyers gegen Anaheim Ducks Prognose 24 Oktober 2026
🔊 Noch vor Kurzem fragten sich die Fans in Philadelphia, wann ihr Team endlich den ersten Saisonsieg feiern würde. Neun sieglose Partien bedeuteten den schlechtesten Saisonstart der Klubgeschichte. Doch jetzt haben die Flyers drei Spiele in Folge gewonnen - und dabei sogar Colorado geschlagen. Bei Anaheim läuft es dagegen genau andersherum: Nach einem ordentlichen Auftakt kassieren die Ducks inzwischen fünf Niederlagen am Stück. Zuletzt unterlagen sie in Newark, wo sie lediglich 17 Schüsse aufs Tor brachten. Philadelphia hat die letzten drei direkten Duelle für sich entschieden - doch gelingt es Rick Tocchets Team, die Schwächephase des Gegners auszunutzen und die eigene Siegesserie auszubauen?
Zegras trifft gegen seine Ex-Teamkollegen
📊 In der vergangenen Saison setzten sich die Philadelphia Flyers zweimal gegen die Anaheim Ducks durch, wobei in beiden Spielen jeweils andere Akteure im Mittelpunkt standen. Im Januar feierten die Flyers einen souveränen 5:2-Heimsieg, bei dem Trevor Zegras doppelt gegen seinen Ex-Klub traf. Das Aufeinandertreffen im März verlief deutlich spannender: Die Ducks retteten sich in die Overtime, doch in der dritten Minute der Verlängerung sicherte Noah Cates den Gästen den Auswärtssieg (3:2). Damit holte Philadelphia die maximale Ausbeute von vier Punkten aus beiden Partien, während Anaheim sich mit einem Zähler für die Niederlage nach regulärer Spielzeit begnügen musste.
Direkter Vergleich Statistik Philadelphia - Anaheim

Neun Niederlagen wurden von drei Siegen abgelöst.
Der Saisonstart gestaltete sich für Philadelphia als echte Bewährungsprobe. Das Team von Rick Tocchet musste neun Niederlagen in Serie hinnehmen und sammelte in diesem Zeitraum lediglich drei Punkte. Dreimal unterlagen die Flyers dabei mit 2:3 nach regulärer Spielzeit - gegen New Jersey, Carolina und Seattle. Die Wende kam erst in der Heimserie: Zunächst gelang ein 3:1-Erfolg gegen Ottawa, gefolgt von einem 3:2-Sieg über Colorado, bei dem Matvei Michkov doppelt traf. Der Triumph über Buffalo bedeutete schließlich den dritten Sieg in Folge. Trotz dieses erfolgreichen Laufs bleibt die Offensive jedoch zurückhaltend: In keiner der bisherigen zwölf Saisonpartien erzielte Philadelphia mehr als drei Tore. Zudem muss das Team weiterhin auf mehrere verletzte Spieler verzichten, darunter Travis Konecny, Owen Tippett und Cam York.
Beim Gastspiel in Buffalo feierten die Flyers ihren ersten Auswärtssieg der Saison - obwohl die Hausherren zunächst das Geschehen bestimmten. Daniel Vladar parierte allein im ersten Drittel 15 Schüsse und hielt die Sabres vom Torerfolg ab. Anschließend schlug die Stunde von Cole Knuble: Der Stürmer, der erst sein zweites NHL-Spiel absolvierte, erzielte seinen Premierentreffer in der Liga. Kurz vor der Pause nutzte Trevor Zegras eine Überzahlsituation zum nächsten Treffer. Im zweiten Drittel verpasste Philadelphia die Chance, den Vorsprung auszubauen, als sie eine doppelte Überzahl ungenutzt ließen - wenig später verkürzte Jason Zucker für Buffalo. Doch Knuble setzte zu Beginn des Schlussabschnitts den Schlusspunkt zum 3:1-Endstand. Vladar wehrte 27 von 28 Schüssen ab, und das Team überstand Buffalos Druckphase in der Schlussminute souverän. Es war ein hart erarbeiteter Sieg, mit wenigen Toren, dafür aber einer deutlich stabileren Defensivleistung.
Spielergebnisse: Philadelphia Flyers

Die Siege liegen hinter ihnen.
Anaheim startete die Saison mit vier Siegen in Folge, doch danach schien das Team von Joel Quenneville sein Selbstvertrauen verloren zu haben. Mittlerweile mussten die Ducks fünf Niederlagen am Stück hinnehmen und stehen insgesamt bei vier Erfolgen und sechs Pleiten. Besonders besorgniserregend ist, wie häufig Anaheim dem Gegner schon früh im Spiel das Momentum überlässt. Gegen die Rangers kassierten die Kalifornier ein 2:5, obwohl sie mit 31:30 sogar leicht mehr Torschüsse abgaben. Im Duell mit den Islanders lag Anaheim nach dem ersten Drittel bereits mit drei Toren zurück und konnte den Rückstand nicht mehr aufholen (2:3). Verletzungen von Troy Terry und Mason McTavish erschweren die Situation zusätzlich. Vor diesem Hintergrund wird der Trip nach Philadelphia zur echten Herausforderung.
Die jüngste Partie gegen New Jersey hat die Sorgen noch verstärkt. Anaheim unterlag mit 1:4 und brachte lediglich 17 Schüsse aufs Tor - weniger ließ Devils in dieser Saison bislang keinem Gegner zu. Schon im ersten Drittel lag das Team zweimal hinten: Erst vollendete Arseniy Gritsyuk eine sehenswerte Kombination, dann nutzte Nico Hischier ein Powerplay. Im zweiten Abschnitt konnten die Ducks den Rückstand nicht verkürzen, der einzige Treffer gelang Tim Washa erst im Schlussdrittel. Die Hoffnung auf eine Wende währte nur kurz: Anthony Mantha stellte den alten Abstand wieder her, ehe Jack Hughes ins leere Tor traf. Ville Husso parierte 25 Schüsse. Nach der Partie räumte Quenneville ein, dass seine Mannschaft zu oft einem Rückstand hinterherläuft. Zudem musste Pavel Mintyukov die Auswärtstour verletzungsbedingt vorzeitig beenden.
Spielergebnisse: Anaheim Ducks
Vorhersage für das 1. Drittel
In den direkten Duellen mit Anaheim geraten die Flyers selten früh ins Hintertreffen. In acht der letzten neun Begegnungen haben die Flyers das erste Drittel nicht verloren, und vor heimischer Kulisse gelang ihnen das sogar in sieben von acht Fällen. Aktuell gehen die Gastgeber mit drei Siegen in Folge in dieses Spiel, während die Ducks häufig das erste Gegentor kassieren und dann einem Rückstand hinterherlaufen müssen. Unser Tipp: Philadelphia verliert das erste Drittel nicht zu einer Quote von 1,41.
Tipp zum Spielausgang
Philadelphia hat die letzten drei Duelle gegen Anaheim für sich entschieden und blieb in sieben der vergangenen acht direkten Begegnungen nach regulärer Spielzeit ungeschlagen. Auch die aktuelle Form spricht klar für das Heimteam: Die Flyers haben endlich einen Weg gefunden, konstant zu siegen, während die Gäste bereits fünf Niederlagen in Folge hinnehmen mussten. Selbst wenn die Partie eng verläuft, spricht die Bilanz dafür, dass Philadelphia zumindest nach 60 Minuten nicht als Verlierer vom Eis geht. Tipp - Philadelphia verliert nicht in der regulären Spielzeit zu einer Quote von 1,47.
Tipp zur Toranzahl
Anaheim gelingt es nur selten, gegen Philadelphia ein Offensivfeuerwerk zu zünden. In den letzten fünf direkten Duellen haben die Ducks nie mehr als drei Tore erzielt. Auch die aktuelle Form der Gäste gibt wenig Anlass zur Hoffnung: Gegen New Jersey kamen sie lediglich auf einen Treffer bei 17 Schüssen aufs Tor. Zudem kassierten die Flyers in ihrem jüngsten Spiel nur ein Gegentor - nicht zuletzt dank einer souveränen Leistung von Vladar. Unser Tipp: Anaheim erzielt weniger als 3,5 Tore zu einer Quote von 1,50.
*Die genannten Quoten dienen zur Orientierung und können je nach Buchmacher variieren.
⭐️ Redaktionstipps
Drei Siege in Folge nach neun Niederlagen - das ist für Philadelphia ein deutlicher Schritt nach vorne. Bemerkenswert dabei: Die Erfolgsserie ging nicht mit einem plötzlichen Offensiv-Feuerwerk einher. Die Flyers erzielen weiterhin selten mehr als drei Tore pro Partie, doch aktuell reicht diese Ausbeute zum Gewinnen. Die Begegnungen mit Ottawa, Colorado und Buffalo entschieden Rick Tocchets Schützlinge jeweils für sich, ohne dabei die Drei-Tore-Marke zu knacken.
Gerade dieses Muster wiegt schwerer als die aktuelle Krise bei Anaheim. Die Ducks haben fünfmal in Serie verloren und zuletzt vier Gegentreffer gegen New Jersey kassiert. Das bedeutet allerdings keineswegs, dass Philadelphia jetzt ein Schützenfest veranstalten wird. In zwölf Saisonspielen haben die Gastgeber nie mehr als drei Tore erzielt. Selbst wenn der Gegner Chancen zulässt, bevorzugen die Flyers weiterhin einen kontrollierten Ansatz statt eines offenen Schlagabtauschs. Mein Tipp: Philadelphia erzielt weniger als 3,5 Tore.