Vegas Golden Knights gegen Pittsburgh Penguins Prognose 18 Oktober 2026
🔊 Vegas hat sieben der letzten neun Partien gewonnen und führt aktuell die Western Conference an. Das Team von Ryan Craig überzeugt mit starker Offensivleistung und erzielte im jüngsten Duell gleich sechs Tore gegen Calgary. Bei Pittsburgh sieht die Lage ganz anders aus: Nach einem gelungenen Saisonstart mussten die Penguins vier Niederlagen aus den letzten fünf Spielen hinnehmen und gaben zuletzt eine Führung gegen Colorado noch aus der Hand. Nun wartet ausgerechnet das torgefährlichste Team der Liga - und das auch noch auswärts. Können die Penguins ihre Negativserie stoppen oder setzen die Golden Knights ihren Siegeszug fort?
Zu Hause ließen sie dem Gegner keine Chance
📊 In der vergangenen Saison tauschten die beiden Teams souveräne Heimsiege aus. Zunächst feierte Pittsburgh einen klaren 5:0-Erfolg gegen Vegas und erzielte dabei drei Treffer im zweiten Drittel. Artur Shilov parierte alle 22 Schüsse und sicherte sich damit ein Shutout. Doch nur elf Tage später schlugen die Golden Knights in der T-Mobile Arena zurück und revanchierten sich mit einem deutlichen 6:2. Pavel Dorofeyev traf doppelt und steuerte einen Assist bei, während Mitch Marner und Jack Eichel jeweils zwei Scorerpunkte sammelten. So endete die Saisonbilanz ausgeglichen, wobei Pittsburgh im Torverhältnis mit 7:6 knapp die Nase vorn hatte.
Direkter Vergleich Statistik Vegas - Pittsburgh

Sie gewinnen nicht nur dank ihrer Schlüsselspieler.
Vegas präsentiert sich bislang als eines der ausgewogensten Teams der NHL. Sieben Siege aus neun Partien, 35 erzielte Tore und die beste Tordifferenz der Liga (+14) sprechen eine deutliche Sprache. Dabei liefern nicht nur Jack Eichel, Mark Stone und Ivan Barbashev ab. Die zweite Reihe hat bereits sieben Treffer beigesteuert, das dritte Lineup sogar elf, während die vierte Formation weitere drei Tore verbuchte. Im Fünf-gegen-Fünf glänzte die Topreihe mit sechs Toren und musste dabei lediglich einen Gegentreffer hinnehmen. Auch defensiv überzeugen die Golden Knights: Im Schnitt kassieren sie nur 2,44 Gegentore pro Spiel - das ist der sechstbeste Wert der Liga. Die Powerplay-Quote liegt bei starken 25,71 %, Carter Hart und Adin Hill teilen sich die Eiszeit souverän. Head Coach Ryan Craig achtet darauf, die Belastung auf alle Reihen zu verteilen - ein entscheidender Faktor über die lange Saison hinweg.
Das jüngste Duell gegen Calgary unterstrich eindrucksvoll die Vielseitigkeit der Vegas-Offensive. Bereits nach 26 Sekunden brachte Brett Howden sein Team in Führung, in Unterzahl erhöhte Eichel Mitte des ersten Drittels. Im zweiten Abschnitt traf Brayden Bowman im Powerplay, ehe Mark Stone seine große Bühne betrat: Der Kapitän schnürte im Schlussdrittel einen Hattrick - den zweiten seiner Karriere. Eichel beendete die Partie mit drei Scorerpunkten, ebenso wie Barbashev mit drei Assists, während Marner seine Serie von mindestens zwei Punkten pro Spiel auf sechs Begegnungen ausbaute. Das Endergebnis (6:2) spricht Bände: Vegas findet immer wieder neue Wege, gegnerische Abwehrreihen zu knacken - und genau das macht sie so gefährlich. Selbst wenn Pittsburgh die Topreihe neutralisieren kann, bleibt die Gefahr aus den anderen Formationen bestehen.
Spielergebnisse: Vegas Golden Knights

Ein guter Start reichte erneut nicht aus
Pittsburgh ist mit einer offensivstarken Leistung in die Saison gestartet, hat jedoch vier der letzten fünf Partien verloren. Das Team von Dan Muse steht nach sieben Spielen bei sieben Punkten - eine Bilanz, die den Ansprüchen in der Eastern Conference bislang nicht gerecht wird. Besonders besorgniserregend präsentiert sich das Powerplay: In den ersten beiden Begegnungen erzielten die Penguins vier Tore in Überzahl, doch seither blieben sie bei 20 Versuchen ohne Torerfolg. Die Erfolgsquote ist auf 16,7 % gesunken. Auch an Physis mangelt es: Im Schnitt verzeichnen die Penguins lediglich 11,9 Checks pro Spiel - der schwächste Wert in der gesamten NHL. Zusätzlich zu den verletzten Justin Brazeau, Ryan Graves und James van Riemsdyk gibt es nun auch Sorgen um Yegor Chinakhov, der sich im Training eine Unterkörperverletzung zugezogen hat.
Nach der 3:5-Niederlage gegen Chicago reisten die Penguins nach Denver und starteten dort selbstbewusst ins Duell mit Colorado. Im ersten Drittel gaben sie 14 Schüsse auf das gegnerische Tor ab (Colorado nur 5) und gingen durch Treffer von Evgeni Malkin und Bryan Rust mit 2:1 in Führung. Sidney Crosby verbuchte seinen 1.110. Assist in der NHL und zog damit an Joe Thornton vorbei auf Rang sieben der ewigen Bestenliste. Doch im zweiten Abschnitt wendete sich das Blatt: Colorado übernahm die Kontrolle, drehte das Spiel und ging mit 4:2 in Führung, am Ende stand ein 5:2 für die Avalanche zu Buche. Pittsburgh hatte im Powerplay die Chance zum Anschluss, blieb aber erneut harmlos und kassierte anschließend selbst eine Strafe. Muse räumte ein, dass sein Team dem Druck des Gegners nichts entgegensetzen konnte, als Colorado das Tempo anzog. Nun wartet auf die Penguins das zweite Spiel binnen zwei Tagen - und das gegen einen Gegner, der offensiv noch gefährlicher agiert.
Spielergebnisse: Pittsburgh Penguins
Vorhersage für das 1. Drittel
In den letzten sechs direkten Duellen hat Vegas im ersten Drittel nie mehr als ein Tor erzielt. Auch zu Hause blieb dieses Muster bestehen - in 22 der vergangenen 24 Heimspiele der Golden Knights fielen im Startabschnitt nicht mehr als ein Treffer für das Team, obwohl die Gesamt-Offensivleistung beeindruckend ist. Der Tipp: Vegas erzielt im ersten Drittel weniger als 1,5 Tore (Team Total Under 1.5 im 1. Drittel).
Prognose für die Gesamtzahl der Tore
Vegas hat in den letzten sieben Heimspielen gegen Pittsburgh jeweils mindestens drei Tore erzielt. Aktuell führen die Golden Knights die NHL in Sachen Torerfolg an und haben im jüngsten Duell Calgary gleich sechs Treffer eingeschenkt. Unser Tipp: Vegas erzielen über 2,5 Tore (Team Total Over 2.5).
Prognose zum Spielausgang
Pittsburgh bleibt seit sieben Partien ohne Sieg in der regulären Spielzeit und musste in den letzten fünf Begegnungen vier Niederlagen hinnehmen. Vegas hingegen gewinnt sieben der vergangenen neun Matches und reist nach einem souveränen Erfolg gegen Calgary mit breiter Brust an. Unser Tipp: Vegas verliert nicht in der regulären Spielzeit (1X).
⭐️ Prognose der Redaktion
Pittsburgh hat bereits gegen Colorado bewiesen, dass sie auch in schwierigen Spielen einen starken Start hinlegen können. Doch ein gutes Drittel reichte den Penguins nicht aus: Sie mussten sich mit 2:5 geschlagen geben und ihre sieglose Serie hält weiter an. Vegas präsentiert sich aktuell als das deutlich stabilere Team. Die Golden Knights haben vier ihrer letzten fünf Partien gewonnen, führen die Western Conference an und stellen die torgefährlichste Offensive der Liga. Auffällig dabei: Die Offensive verteilt sich auf mehrere Reihen und ist nicht nur von den Topspielern abhängig. Ein weiterer Punkt spricht für die Hausherren: Pittsburgh hat seit Januar 2022 in Nevada nicht mehr gewonnen und hier viermal in Folge verloren. Hinzu kommt, dass die Penguins zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen aufs Eis gehen, während Vegas mehr Zeit zur Regeneration hatte. Angesichts der aktuellen Formkurve und der spielerischen Qualität erscheint der Heimvorteil absolut berechtigt. Meine Wahl: Vegas gewinnt in der regulären Spielzeit.