Nashville Predators gegen St. Louis Blues Prognose 18 Oktober 2026
🔊 Nashville wartet nun schon seit drei Spielen auf einen Sieg, obwohl den Predators in den letzten beiden Partien jeweils nur Kleinigkeiten zum Erfolg fehlten. Gegen San Jose glichen sie eine Sekunde vor der Schlusssirene aus, mussten sich aber im Shootout geschlagen geben. Auch St. Louis zeigte zuletzt Comeback-Qualitäten und war gegen Minnesota ganz nah dran, einen Drei-Tore-Rückstand noch zu drehen. Beide Teams stehen aktuell eng beieinander in der Tabelle und haben jeweils Nachholbedarf. Interessant: In der vergangenen Saison fielen in den direkten Duellen selten wenige Tore - einmal gelang Nashville sogar ein spektakuläres Comeback. Gibt es in der Bridgestone Arena erneut ein ähnliches Spektakel?
Fünf Tore in einem Drittel
📊 In der vergangenen Saison entschied Nashville drei der vier Duelle gegen St. Louis für sich. Besonders beeindruckend waren die beiden Begegnungen im Dezember, als die Predators insgesamt zwölf Tore erzielten. Filip Forsberg glänzte dabei mit einem Hattrick beim 5:2-Erfolg. Die einzige Niederlage kassierten die Predators am 27. Dezember, als die Blues zuhause mit 3:2 siegten. Doch die spektakulärste Geschichte schrieb dieses Duell im Februar: St. Louis führte vor dem letzten Drittel scheinbar komfortabel mit 5:1 und schien einem sicheren Sieg entgegenzusteuern. Doch Nashville antwortete mit fünf unbeantworteten Treffern - den entscheidenden erzielte Steven Stamkos. Das 6:5-Endresultat unterstrich eindrucksvoll, wie unberechenbar dieses Aufeinandertreffen sein kann.
Direkter Vergleich Statistik Nashville - St. Louis

Sie können sich zwar retten, aber Siege bleiben aus.
Nashville startete die Regular Season ohne längere Niederlagenserien, musste nun aber drei Pleiten in Folge hinnehmen. Besonders bitter: Die letzten beiden Partien gingen jeweils im Shootout verloren. Zunächst verspielte Andrew Brunettes Team eine 2:0-Führung gegen Ottawa, anschließend holten die Predators selbst einen Zwei-Tore-Rückstand gegen San Jose auf, konnten das Spiel aber dennoch nicht für sich entscheiden. Defensiv agieren die Predators insgesamt recht stabil, doch in der Offensive hakt es spürbar. Im Schnitt erzielt Nashville 2,6 Tore pro Spiel, in den vergangenen drei Begegnungen trafen sie nie mehr als zweimal. Das Powerplay funktioniert mit einer Erfolgsquote von 27,3 Prozent allerdings ordentlich. Jacques Trudeau fehlt verletzungsbedingt, der Einsatz von Mavrik Bourque ist fraglich.
Gegen San Jose tat sich Nashville lange schwer, wirklich gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. Mason Marchment brachte die Sharks bereits im ersten Drittel in Führung, zu Beginn des Schlussabschnitts erhöhte Will Smith für die Gäste. Erst danach kamen die Hausherren ins Rollen: Ryan O’Reilly verkürzte im Powerplay, ehe Steven Stamkos 0,8 Sekunden vor der Sirene den Ausgleich erzielte. In der Overtime traf Alex Kerfoot nur den Pfosten, Juuse Saros hielt sein Team mit mehreren Paraden im Spiel - doch im Shootout setzten sich die Gäste mit 3:2 durch. Nach der Partie räumte Stamkos ein, dass Nashville bei Fünf-gegen-Fünf zu wenig Durchschlagskraft entwickelt. Auch Brunette zeigte sich unzufrieden mit dem Spielaufbau aus der eigenen Zone. Der Charakter stimmt bei den Predators - doch über die vollen 60 Minuten gelingt es ihnen bislang nicht, ihr Spiel konstant durchzuziehen.
Spielergebnisse: Nashville Predators

Vier Tore reichen nicht, um die Niederlage abzuwenden
St. Louis sammelt im Schnitt ein Punkt pro Partie und rangiert aktuell knapp an der Playoff-Grenze. In den vergangenen sechs Begegnungen kassierte Jim Montgomerys Team vier Niederlagen - und das nicht nur gegen Top-Gegner: Die Blues mussten sich sogar Chicago mit 2:4 geschlagen geben. Offensiv präsentieren sich die „Musiker“ solide und erzielen durchschnittlich 3,6 Tore pro Spiel, doch defensiv lassen sie fast ebenso viele zu - rund 3,3 Gegentreffer pro Partie. Auch die wechselhaften Leistungen von Joel Hofer helfen nicht weiter: In den letzten vier Spielen lag seine Fangquote jeweils unter 90 Prozent. Hinzu kommen Verletzungssorgen - Mathieu Maillet, Tyler Tucker, Alexei Toropchenko und Dillon Dube fehlen weiterhin, während der Einsatz von Pavel Buchnevich fraglich bleibt.
Im Duell mit Minnesota legte St. Louis einen Blitzstart hin: Jonathan Berggren traf bereits in der zweiten Minute im Powerplay. Doch die Führung hatte nicht lange Bestand. Bis zur Mitte des zweiten Drittels lagen die Blues mit 2:4 hinten, ehe Matt Boldy mit einem Hattrick auf 5:2 erhöhte. Hofer parierte zwar 33 Schüsse, konnte die Offensivstars der Wild aber nicht stoppen. In der Schlussphase starteten die Musiker noch eine Aufholjagd: Robert Thomas traf in Unterzahl, Dylan Holloway verkürzte 15 Sekunden vor der Sirene auf 4:5. Für mehr reichte die Zeit jedoch nicht. Nach dem Spiel monierte Montgomery, dass seine Mannschaft Minnesotas Top-Reihe zu viele Chancen gestattete - ein Warnsignal vor dem Aufeinandertreffen mit Nashville, das die Blues schon in der vergangenen Saison für Nachlässigkeiten eiskalt bestraft hatte.
Spielergebnisse: St. Louis Blues
Vorhersage für das 1. Drittel
Nashville gelingt es nicht immer, über die gesamte Spielzeit konstant zu agieren, doch gegen St. Louis legen sie häufig einen Blitzstart hin. In acht der letzten neun Heimduelle haben die Predators bereits im ersten Drittel getroffen. Über alle Austragungsorte hinweg gelang ihnen dieses Kunststück fünfmal in Serie. Aktuell tun sich die Predators zwar schwer, bei Fünf-gegen-Fünf ihre Chancen zu verwerten, doch ihr Powerplay bleibt ein effektives Mittel, um diese Schwäche auszugleichen. St. Louis kassiert im Schnitt mehr als drei Gegentore pro Partie. Unsere Empfehlung: Nashvilles Teamtotal im ersten Drittel über 0,5 Tore.
Prognose für das Gesamtergebnis
Nashvilles jüngste Comebacks sorgen zwar für Aufsehen, doch dahinter verbirgt sich eine ernüchternde Statistik für das Team. In acht der letzten neun Heimspiele haben die Predators weniger als drei Tore erzielt. Auch in den vergangenen drei Partien kam die Offensive nie über zwei Treffer hinaus. Selbst gegen San Jose, als sie einen 0:2-Rückstand noch aufholten, fiel der Ausgleich erst Sekunden vor der Schlusssirene. Zwar lässt St. Louis defensiv einiges zu, wodurch diese Wette nicht ganz risikolos erscheint. Doch angesichts der aktuellen Schwierigkeiten der Gastgeber, bei Fünf-gegen-Fünf Chancen zu kreieren, ist auch dieses Szenario realistisch. Unser Tipp: Nashville unter 2,5 Tore (Team Total).
Prognose zum Spielausgang
St. Louis hat vier der letzten sechs Partien verloren, doch klare Niederlagen sind für die Blues weiterhin eine Seltenheit. In 38 der vergangenen 39 Begegnungen haben sie das Handicap von +2,5 Toren gehalten. Selbst gegen Minnesota, als der Rückstand im dritten Drittel zwischenzeitlich auf drei Treffer anwuchs, gelang es den Musikern, das Ergebnis bis auf ein Tor zu verkürzen. Nashville wartet hingegen seit drei Spielen auf einen Sieg und tut sich zuletzt vor allem in der Offensive schwer. Unter diesen Voraussetzungen wäre es gewagt, mit einem souveränen Heimsieg der Predators mit mindestens drei Toren Differenz zu rechnen. Die Empfehlung lautet daher: St. Louis mit Handicap (+2,5).