Winnipeg Jets gegen Carolina Hurricanes Prognose 17 Oktober 2026
🔊 Carolina reist mit einer beeindruckenden Serie von sechs Siegen in Folge nach Winnipeg und bleibt auswärts weiterhin ungeschlagen. Die Jets sind ebenfalls ordentlich in die Saison gestartet und haben aus sieben Partien zehn Punkte geholt. Allerdings wirken die Kanadier zu Hause bislang weniger souverän - und müssen nun zudem auf mehrere Schlüsselspieler in der Defensive verzichten. Besonders schwer wiegt der Ausfall von Josh Morrissey, der bislang das Abwehrspiel maßgeblich prägte. Die Hurricanes erzielen im Schnitt fast vier Tore pro Spiel und werden sicherlich versuchen, die personellen Engpässe des Gegners konsequent auszunutzen.
Zweimal innerhalb einer Woche
📊 In der vergangenen Saison entschieden die Carolina Hurricanes beide Duelle gegen die Winnipeg Jets für sich. Zunächst trafen die Teams in Kanada aufeinander, wo die Gäste einen 4:3-Sieg feierten - Andrei Svechnikov erzielte damals das entscheidende Tor. Nur eine Woche später kam es zum Rückspiel in Raleigh, das deutlich einseitiger verlief: Seth Jarvis schnürte einen Hattrick und die Hurricanes ließen den Jets beim 5:1-Heimerfolg keine Chance. Insgesamt kassierte Winnipeg in diesen beiden Begegnungen neun Gegentore - weder zuhause noch auswärts gelang es ihnen, Carolinas Offensive zu stoppen.
Direkter Vergleich Statistik Winnipeg - Carolina

Ohne Morrissey sind Anpassungen gefragt
Winnipeg haben in den letzten sieben Partien zehn Punkte geholt und mussten sich nur einmal in der regulären Spielzeit geschlagen geben. Das Team von Scott Arniel kassiert im Schnitt drei Gegentore pro Spiel, während das Penalty Killing mit einer Effizienz von 88,2% überzeugt. Die Defensive steht aktuell jedoch vor großen Herausforderungen: Josh Morrissey fällt für mehrere Wochen aus, Connor Hellebuyck steht nicht zur Verfügung und auch Elias Salomonsson fehlt verletzungsbedingt. In dieser Phase hat Neal Pionk einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht: In den vergangenen zwei Spielen sammelte er fünf Scorerpunkte. Gegen Minnesota setzten sich die Jets mit 5:2 durch, obwohl der Expected Goals-Wert lediglich bei 3,2 lag. Die Chancenverwertung lag damit deutlich über dem Niveau der erspielten Möglichkeiten.
In Chicago entwickelte sich die Partie hingegen anders. Bereits im ersten Drittel musste Winnipeg dreimal hinter sich greifen - das erste Tor erzielte Connor Bedard im Fünf-gegen-Drei-Powerplay. Nach 20 Minuten lagen die Jets mit 1:3 zurück, konnten jedoch anschließend das Spielgeschehen an sich reißen. Kyle Connor verkürzte den Rückstand, ehe Alex Iafallo im Schlussabschnitt einen Schuss von Pionk abfälschte und zum Ausgleich traf. Über die letzten beiden Drittel sowie die Overtime feuerten die Gäste 26 Schüsse auf das Tor von Chicago ab, während die Gastgeber nur 14 Abschlüsse verzeichneten. Chancen waren reichlich vorhanden, doch Spencer Knight rettete die Blackhawks mehrfach - unter anderem nach einem gefährlichen Versuch von Pionk in der Verlängerung. Am Ende mussten sich die Jets mit 3:4 geschlagen geben, nachdem sie das entscheidende Gegentor in der zweiten Minute der Overtime kassierten.
Spielergebnisse: Winnipeg Jets

Sechs Siege und im Schnitt fast vier Tore pro Partie
Carolina führen die Eastern Conference an und gehen mit sechs Siegen in Folge in die nächste Partie. Nach zwei schwachen Auftritten zu Saisonbeginn haben Rod Brind’Amours Schützlinge schnell wieder in die Erfolgsspur gefunden. Der Hauptgrund für den Aufschwung liegt ganz klar im Angriff: Die Hurricanes erzielen im Schnitt 3,9 Tore pro Spiel und treffen in den letzten fünf Begegnungen jeweils mindestens viermal. Allerdings überzeugt das Powerplay zuletzt weniger: In den vergangenen drei Partien nutzten sie nur eine von elf Überzahlmöglichkeiten. Zudem fehlen verletzungsbedingt Seth Jarvis, Jordan Staal und Taylor Hall - die Tiefe im Kader ist daher aktuell ein entscheidender Faktor.
Auch gegen Washington erwischte Carolina keinen idealen Start. Nach dem ersten Drittel lagen die Gastgeber mit 0:1 zurück und mussten im zweiten Abschnitt zweimal einen Rückstand aufholen. Andrei Svechnikov glich aus, indem er einen Rebound vor dem Tor verwertete, ehe Eric Robinson nach einem unglücklichen Abpraller vom Schläger eines Gegenspielers erneut egalisierte. Die Entscheidung fiel im Schlussdrittel: Sechs Minuten vor dem Ende traf Svechnikov im Powerplay, später legte er für Mark Jankowski auf, der zum 4:2 ins leere Tor einschob. Pyotr Kochetkov parierte 20 Schüsse und feierte seinen vierten Sieg im vierten Saisonspiel. Selbst ein holpriger Beginn konnte die Hurricanes nicht daran hindern, weitere zwei Punkte einzufahren.
Spielergebnisse: Carolina Hurricanes
Vorhersage für das 1. Drittel
Carolina erzielt zwar viele Tore, doch in Auswärtsspielen gegen Winnipeg legen die Hurricanes selten einen explosiven Start hin. In den letzten neun direkten Duellen auf kanadischem Eis gelang es Carolina nicht ein einziges Mal, mehr als einen Treffer im ersten Drittel zu erzielen. Die Gäste reisen diesmal mit einer starken Offensive an, aber selbst gegen Washington brauchten sie eine gewisse Anlaufzeit, um ihren Rhythmus zu finden. Der Tipp: Carolina erzielt im ersten Drittel weniger als 1,5 Tore.
Prognose für das Total
Winnipeg ist solide in die Saison gestartet, doch gegen Carolina tun sie sich traditionell schwer, vier Tore zu erzielen. In 14 der letzten 15 Heimduelle haben die Jets weniger als 3,5 Tore geschossen. Betrachtet man alle Austragungsorte, war dieses Szenario in 11 der vergangenen 12 Begegnungen zu beobachten. Auch die jüngsten Resultate der Kanadier bestätigen den Trend: In 11 der letzten 12 Partien blieb das Team unter diesem Wert. Unser Tipp - individuelle Toranzahl Winnipeg unter 3,5.