Edmonton Oilers gegen Utah Mammoth Prognose 16 Oktober 2026
🔊 Edmonton kehrt mit drei Siegen aus Kalifornien zurück und will seine beeindruckende Serie nun vor heimischem Publikum fortsetzen. Die Oilers sind weiterhin das einzige NHL-Team, das in der regulären Spielzeit ungeschlagen bleibt, während Connor McDavid in nur sechs Partien bereits 17 Scorerpunkte gesammelt hat. Doch auch Utah hat nicht vor, einen Gang zurückzuschalten. Die Mammoths haben fünf ihrer ersten sieben Begegnungen gewonnen und führen die Central Division an. Nun steht für die Gäste ein echter Härtetest an - gegen einen Gegner, den sie in 60 Minuten noch nie bezwingen konnten.
Tore satt
📊 In der vergangenen regulären Saison setzten sich die Edmonton Oilers in zwei von drei Begegnungen gegen Utah durch, lediglich eine Partie ging nach Verlängerung verloren. Auch beim Torverhältnis hatten die Kanadier mit 16:11 die Nase vorn. Betrachtet man die gesamte Bilanz dieses Duells, so haben die Oilers in der regulären Spielzeit noch nie gegen die Mammoth verloren: Fünf Siege und nur eine Niederlage nach Overtime stehen zu Buche. Besonders schwer tut sich Utah auswärts in Edmonton - dort entschieden die Gastgeber alle drei Aufeinandertreffen für sich und erzielten dabei ein beeindruckendes Torverhältnis von 17:5.
Direkter Vergleich Statistik Edmonton - Utah Mammoth

Podkolzin hat seinen Platz gefunden
Edmonton erwischt nahezu einen perfekten Saisonstart. In den ersten sechs Partien geben die Oilers unter Mike Babcock nur einen einzigen Punkt ab und gewinnen die letzten fünf Begegnungen jeweils mit mindestens zwei Toren Vorsprung. In diesem Zeitraum treffen die Oilers 24 Mal ins Schwarze und kassieren nur halb so viele Gegentreffer. Connor McDavid führt das Scoring-Rennen mit 17 Punkten an, Evan Bouchard kommt auf 14 Zähler, Leon Draisaitl steuert 11 bei. Besonders beeindruckend präsentiert sich Vasily Podkolzin: Der Russe hat sich einen Stammplatz in der ersten Reihe erarbeitet, bereits sieben Tore erzielt und rangiert damit unter den Top-Fünf der Torjägerliste. Edmonton nutzt zudem 23,8 % seiner Powerplay-Chancen und belegt damit Rang neun ligaweit. Mit solch starker Unterstützung der Mitspieler muss McDavid längst nicht mehr alles allein richten.
Beim 4:1-Erfolg in Los Angeles absolviert der Kapitän sein 800. NHL-Spiel und krönt das Jubiläum mit einem Treffer sowie drei Assists. Bereits im ersten Drittel schlagen die Oilers dreimal zu: Draisaitl, Podkolzin und McDavid tragen sich in die Torschützenliste ein. Anschließend ist jedoch Verteidigungsarbeit gefragt. Im Mittelabschnitt feuern die Kings 17 Schüsse auf das Tor der Gäste ab, während Edmonton nur fünfmal zum Abschluss kommt - doch Devon Levi hält mit zahlreichen Paraden dagegen und verhindert den Anschluss. Insgesamt pariert der Goalie 39 Schüsse und stellt damit eine persönliche Bestmarke auf. Podkolzin sorgt mit einem Empty-Netter für den Endstand und schnürt seinen Doppelpack. Der Sieg mag nicht unbedingt glanzvoll gewesen sein - wie auch McDavid nach dem Spiel einräumt -, doch Edmonton beendet den Roadtrip ohne Punktverlust.
Spielergebnisse: Edmonton Oilers

Die Mehrheit hat sich zu einer echten Waffe entwickelt.
Utah haben fünf ihrer ersten sieben Partien gewonnen und starten damit zum zweiten Mal in Folge überzeugend in die Saison. Es gibt jedoch einen entscheidenden Unterschied: Das Team von André Tourigny präsentiert sich im Powerplay deutlich gefährlicher. In sieben Begegnungen erzielten die Mammoth bereits zehn Tore in Überzahl - vergangene Saison benötigten sie für diese Marke noch 27 Spiele. Nick Schmaltz hat bereits sechsmal getroffen und teilt sich mit Mikhail Sergachyov und Logan Cooley die Teamführung bei den Scorerpunkten - alle stehen bei neun Zählern. Allerdings bleibt die Disziplin ein Thema: Utah kassiert im Schnitt 4,3 Strafzeiten pro Spiel. Gegen Edmonton, das solche Situationen konsequent nutzt, könnte das schnell zum Problem werden.
Gegen Toronto (5:4) kamen die Mammoth nach einer Phase der Nachlässigkeit fast noch ins Straucheln. Nach dem ersten Drittel lagen die Gastgeber mit 1:0 vorn, ehe sie im zweiten Abschnitt gleich viermal trafen. Zu den Torschützen zählte auch Sergachyov, der in Unterzahl einnetzte und das Spiel mit zwei Punkten beendete. Bis zur zweiten Pause baute Utah die Führung auf 5:2 aus, doch die Maple Leafs verkürzten noch einmal auf ein Tor Rückstand. In der Schlussphase bot sich den Gästen sogar die Chance auf ein 6-gegen-4-Powerplay, doch Karel Vejmelka hielt den Sieg fest. Sergachyov selbst räumte ein, dass das Team im dritten Drittel zu passiv agierte und offensiv nicht mehr so präsent war wie zuvor. Gegen Edmonton könnte so eine Schlussphase noch teurer werden.
Spielergebnisse: Utah Mammoth
Vorhersage für das 1. Drittel
Die direkten Duelle zwischen Edmonton und Utah verlaufen selten ruhig. In den letzten sechs Begegnungen fielen bereits vor der ersten Pause stets mindestens zwei Tore. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in den Auswärtsspielen der Mammoth: In sechs der vergangenen sieben Partien wurde die Marke von 1,5 Toren im ersten Drittel überschritten. Angesichts der Offensivstärke beider Teams zu Saisonbeginn erscheint ein solches Szenario durchaus plausibel. Unser Tipp: Über 1,5 Tore im ersten Drittel.
Prognose auf das Gesamtergebnis
Edmonton verlässt das Eis derzeit kaum ohne mindestens drei eigene Treffer. In 12 der letzten 13 Partien haben die Oilers jeweils mindestens dreimal eingenetzt, und diese Serie hält auch zu Hause bereits seit sechs Spielen an. In den vergangenen fünf Begegnungen erzielten sie insgesamt 24 Tore - dabei tragen sich gleich mehrere Reihen regelmäßig in die Torschützenliste ein. Utah kassiert viele Strafzeiten, was den Gastgebern zusätzliche Powerplay-Chancen verschafft. Unser Tipp: Individuelle Toranzahl Edmonton über 2,5.
Prognose zum Spielausgang
Utah hat Edmonton bislang noch nie in der regulären Spielzeit bezwungen. In allen sechs bisherigen direkten Duellen blieben die Oilers innerhalb der 60 Minuten ungeschlagen. Auch in der laufenden Saison setzen die Kanadier ihre starke Serie fort und haben in den ersten sechs Partien keine Niederlage nach regulärer Zeit kassiert. Die Mammoths sind ebenfalls gut in die Spielzeit gestartet, weshalb ein hart umkämpftes Match durchaus möglich erscheint. Doch Heimvorteil und aktuelle Form sprechen klar für die Gastgeber. Unser Tipp - Edmonton verliert nicht in der regulären Spielzeit (Doppelte Chance 1X).
⭐️ Prognose der Redaktion
Fünf Siege in Serie sprechen klar für Edmonton, doch derzeit ist nicht nur die Erfolgsserie beeindruckend, sondern vor allem die Offensivpower der Oilers. In diesem Zeitraum haben sie 24 Tore erzielt - McDavid erhält dabei starke Unterstützung von Podkolzin, Draisaitl und Bouchard. Auch Utah reist keineswegs an, um sich nur auf die Defensive zu konzentrieren. Nach zwei Niederlagen in drei Partien feierten Turignys Mammoths zuletzt zwei Siege in Folge und trafen dabei neunmal. Besonders das Powerplay funktioniert hervorragend, auch wenn die vielen eigenen Strafzeiten dem Gegner regelmäßig gute Chancen eröffnen.
Trefferreich sind die direkten Duelle dieser beiden Teams ohnehin fast immer. In sechs der letzten sieben Begegnungen wurde die Marke von 5,5 Toren übertroffen. Für Utah war diese Wette auch in vier der vergangenen fünf Partien erfolgreich. Das jüngste Duell mit Toronto zeigte: Selbst ein Drei-Tore-Vorsprung garantiert den Mammoths noch lange keinen sicheren Abend. Edmonton wiederum ließ gegen Los Angeles satte 40 Schüsse auf das eigene Tor zu - und Levi wird nicht jedes Mal so spektakulär retten können. Hier spricht vieles für Tore auf beiden Seiten. Mein Tipp: Über 5,5 Tore.