Ottawa Senators gegen New York Islanders Prognose 15 Oktober 2026
🔊 Ottawa empfängt die Islanders im Canadian Tire Centre, wobei die Gastgeber mit fünf Siegen aus den letzten sieben Partien eine starke Serie vorweisen. Die New Yorker sind mit einer eher durchwachsenen Bilanz in die Saison gestartet, konnten aber im jüngsten Duell gegen Vancouver einen wichtigen Sieg einfahren und dabei einige positive Ansätze zeigen. In der vergangenen Spielzeit entschieden die Senators beide direkten Vergleiche für sich, doch gerade auf heimischem Eis tun sie sich traditionell schwer gegen die Islanders. Nun müssen die Kanadier beweisen, wie sehr die Ausfälle in der Defensive ihr Spiel beeinflussen, während das Team aus New York unter Beweis stellen will, dass der jüngste Erfolg keine Eintagsfliege war.
Sie entscheiden die Partie 13 Sekunden vor der Schlusssirene.
📊 In der vergangenen regulären Saison setzten sich die Ottawa Senators in zwei der drei Begegnungen gegen die New York Islanders durch. Der einzige Erfolg der Islanders datiert aus dem Oktober, als beide Teams ein wahres Offensivfeuerwerk boten und insgesamt neun Tore fielen - am Ende entschieden die Gäste das Spiel mit einem knappen Vorsprung für sich. Die folgenden beiden Duelle gingen jedoch an Ottawa. Im März sicherte Brady Tkachuk den Senators den Sieg mit einem präzisen Treffer nur 13 Sekunden vor dem Ende des dritten Drittels. Im April feierten die Senators einen Shutout-Sieg: Linus Ullmark parierte sämtliche 23 Schüsse und führte sein Team damit in die Playoffs.
Direkter Vergleich Statistik Ottawa - New York Islanders

Es gibt zwar Siege, doch die Defensive ist ausgedünnt.
Fünf Siege aus den ersten sieben Partien haben Ottawa zehn Punkte eingebracht und dem Team vorübergehend die Spitze der Atlantic Division gesichert. Die Mannschaft von Travis Green sammelt solide Punkte, auch wenn es noch einige Baustellen gibt. Tim Stützle hat bereits 11 Scorerpunkte auf dem Konto, während Linus Ullmark alle fünf Spiele für sich entscheiden konnte, in denen er zwischen den Pfosten stand. Seine Statistiken sind beeindruckend: 94,8 Prozent abgewehrte Schüsse und im Schnitt nur 1,27 Gegentore pro Partie. Allerdings geben die Senators ihren Gegnern zu oft die Möglichkeit, im Powerplay zu agieren. Durchschnittlich kassiert das Team fünf Strafzeiten pro Spiel - der vierthöchste Wert in der Liga. Selbst mit einem starken Goalie kann diese Undiszipliniertheit teuer werden.
Ein weiteres Problem: Verletzungen in der Defensive. Artem Zub und Jake Sanderson mussten bereits verletzungsbedingt pausieren, ebenso stand Cam Crotty auf der Ausfallliste. Aufgrund der personellen Engpässe ist der Klub erneut gezwungen, auf die Tiefe des Kaders und Spieler aus dem Belleville-System zurückzugreifen. Eine ähnliche Situation gab es bereits zum Ende der vergangenen Saison, als zahlreiche Ausfälle das Management dazu zwangen, junge Verteidiger aus dem Farmteam hochzuziehen. Nun steht Ottawa erneut vor der Herausforderung, die Abwehr umzubauen - und das mitten in einem eng getakteten Auftaktprogramm. Keine einfache Aufgabe für ein Team, das stark auf die Zuverlässigkeit von Ullmark setzt.
Spielergebnisse: Ottawa Senators

Palmieri hat endlich seine Tore erzielt
Die Islanders starten mit drei Siegen und drei Niederlagen in die neue Saison. Das Team von Pete DeBoer sucht noch nach Konstanz, insbesondere in der Offensive, wo nicht alle Spieler sofort auf Betriebstemperatur gekommen sind. Nach fünf Spielen stand Kyle Palmieri noch ohne Scorerpunkt da, obwohl er in den vergangenen Jahren regelmäßig zu den Leistungsträgern im Angriff zählte. Erschwert wird die Situation zudem durch die Knieverletzung von Mathew Barzal. Dafür überzeugt Bo Horvat, der in allen sechs Auftaktpartien punktete, während der junge Verteidiger Matthew Schaefer bereits sechs Assists verbuchte. Gerade für eine Mannschaft, die strukturiert agiert und das Risiko scheut, ist solch ein Beitrag aus der Defensive besonders wertvoll.
Im jüngsten Spiel setzten sich die Islanders mit 3:2 gegen Vancouver durch - und legten dabei erstmals seit Langem einen starken ersten Abschnitt hin. In den fünf Partien zuvor hatten die New Yorker im Startdrittel nur ein einziges Tor erzielt, diesmal trafen sie gleich doppelt. Zunächst eröffnete Palmieri den Torreigen, wenig später erhöhte Matias Maccelli. Allerdings glichen die Canucks im zweiten Drittel aus, sodass die Hausherren wieder von vorne beginnen mussten. Im Schlussabschnitt erzielte Palmieri schließlich den Siegtreffer und schnürte damit seinen ersten Doppelpack nach schwerer Knieverletzung. Maccelli beendete das Spiel mit einem Tor und einem Assist, Schaefer steuerte zwei Vorlagen bei und Ilya Sorokin parierte 24 Schüsse. In der Schlussphase kamen die Gäste noch einmal in Überzahl, doch Jean-Gabriel Pageau entschied drei Bullys in Serie für sich und half so, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen.
Spielergebnisse: New York Islanders
Vorhersage für das 1. Drittel
Die Historie dieses Duells spricht nicht für einen schnellen Schlagabtausch. In sechs der letzten sieben direkten Begegnungen fielen im ersten Drittel nie mehr als ein Tor. Auch zu Beginn dieser Saison zeigen sich die Islanders vor der ersten Pause selten treffsicher: In fünf Partien trafen sie im Auftaktdrittel lediglich ein einziges Mal. Selbst der gelungene erste Abschnitt gegen Vancouver erscheint bislang eher als Ausnahme denn als neuer Trend. Unsere Empfehlung: Unter 1,5 Tore im ersten Drittel.
Prognose für das Gesamttoranzahl
Auch wenn viele direkte Duelle zunächst verhalten beginnen, steigt die Torquote im weiteren Spielverlauf meist deutlich an. In 11 der letzten 12 Begegnungen zwischen Ottawa und den Islanders auf kanadischem Eis fielen jeweils mindestens fünf Treffer. Besonders bemerkenswert: Die New Yorker übertrafen die Marke von 4,5 Toren in den vergangenen fünf Partien in Folge. Selbst wenn das erste Drittel abwartend verläuft, bleibt beiden Teams genug Zeit, um gemeinsam die Fünf-Tore-Marke zu knacken. Unser Tipp: Gesamttoranzahl über 4,5.
⭐️ Redaktionstipps
Ottawa startet vielversprechend in die Saison, doch die Partien der Senators entwickeln sich selten zu echten Torfestivals. In drei der letzten vier Begegnungen beider Teams fielen weniger als sieben Treffer. Das liegt vor allem an der starken Form von Ullmark, der beeindruckende 94,8 Prozent der Schüsse pariert und im Schnitt nur 1,27 Gegentore zulässt. Gleichzeitig erzielen die Senators in den vergangenen fünf Spielen durchschnittlich 2,6 Tore pro Partie. Mit solchen Zahlen müssen die Gastgeber keinen offensiven Schlagabtausch liefern, um auf Punkte hoffen zu dürfen.
Auch die Islanders sind nicht gerade für ihre Torgefahr bekannt: In den letzten fünf Matches kommen sie im Schnitt auf 3,4 Tore. In drei dieser fünf Duelle wurde die Marke von sechs Treffern nicht überschritten. Der jüngste Sieg gegen Vancouver unterstrich zudem, dass New York auch ohne Offensivspektakel erfolgreich sein kann. Hinzu kommt: In sechs der letzten sieben direkten Duelle fiel das Gesamtergebnis nicht über 6,5 Tore hinaus. Deshalb erscheint es sinnvoller, auf ein torarmes Spiel zu setzen. Mein Tipp - unter 6,5 Tore gesamt.