Montreal Canadiens gegen Detroit Red Wings Prognose 10 Oktober 2026
🔊 Montreal steckt weiterhin in einer Negativserie fest. Das Team von Martin St. Louis musste zuletzt drei Niederlagen in Folge hinnehmen und will nun im Bell Centre die Wende schaffen. Auch Detroit zeigt bislang wenig Konstanz und wechselt zwischen überzeugenden Auftritten und Rückschlägen. In der vergangenen Saison setzten sich die Red Wings zweimal gegen die Kanadier durch und ließen Montreal dabei jeweils nicht mehr als ein Tor erzielen.
Ein Kantersieg weicht der Revanche
📊 In der vergangenen Saison trafen die beiden Teams dreimal aufeinander, wobei sich Detroit mit zwei Siegen gegenüber einem Erfolg von Montreal durchsetzte. Im Oktober feierten die Canadiens zunächst einen souveränen 5:1-Auswärtssieg, doch anschließend wendete sich das Blatt. Im Januar dominierten die Red Wings im Bell Centre und siegten klar mit 4:0, ehe sie im März auf heimischem Eis mit einem 3:1 den nächsten Erfolg nachlegten. Bemerkenswert: In keiner dieser Begegnungen fielen insgesamt mehr als sechs Tore.
Direkter Vergleich Statistik Montreal - Detroit

Den Vorsprung geben sie aus der Hand
Montreal startete ihre Heimserie mit drei Niederlagen in Folge, auch wenn einzelne Spieler bereits mit starker Offensivleistung auf sich aufmerksam machen. Kapitän Nick Suzuki sammelte in den letzten drei Partien sieben Scorerpunkte (3 Tore, 4 Assists), doch seine Beiträge reichen bislang nicht für einen Sieg aus. Schwer wiegt weiterhin der Ausfall von Ivan Demidov, der sich auf der Verletztenliste befindet. Auch Lucas Condotta fehlt. Stammkeeper Samuel Montembeault fällt voraussichtlich für 10 bis 14 Tage aus, was die Situation der Canadiens vor dem Duell mit Detroit zusätzlich erschwert.
Das jüngste Spiel gegen Nashville begann für Montreal vielversprechend: Suzuki brachte sein Team bereits in der vierten Minute in Führung, im zweiten Drittel erhöhte Alex Newhook auf 2:0. Doch anschließend gaben die Canadiens das Spiel komplett aus der Hand, kassierten fünf Gegentreffer in Serie und unterlagen am Ende mit 2:5. Besonders schmerzhaft war das dritte Tor der Predators - ein Shorthander kurz vor Drittelende - gefolgt von zwei Empty-Net-Treffern der Gäste. Das Team von Martin St. Louis muss dringend an seiner Defensivarbeit feilen, denn selbst ein scheinbar komfortabler Vorsprung garantiert ihnen aktuell keinen positiven Ausgang.
Spielergebnisse: Montreal Canadiens

Der Sieg hat nicht alle Probleme gelöst.
Detroit startet die Saison mit nur einem Sieg aus drei Partien, hat dabei aber bereits angedeutet, dass sie offensiv zulegen können. Alex DeBrincat sammelt vier Scorerpunkte, während die Rückkehr von Dylan Larkin nach seiner Verletzung die Angriffsreihen spürbar verstärkt. Die Personalsituation bleibt jedoch angespannt: J.T. Compher, Mason Appleton und Marco Kasper stehen weiterhin auf der Verletztenliste. Besonders im Zentrum machen sich diese Ausfälle bemerkbar, sodass Todd McLellan gezwungen ist, bei der Zusammenstellung seiner Reihen flexibel zu reagieren.
Ihren ersten Saisonsieg feiern die Red Wings gegen Ottawa (5:3). Nach zwei Dritteln liegen sie bereits mit zwei Toren in Front. DeBrincat erzielt einen Doppelpack und steuert zudem einen Assist bei, Larkin trifft selbst und bereitet einen weiteren Treffer vor. Lucas Raymond glänzt als Vorlagengeber bei drei Toren. Besonders wichtig: Detroit antwortet auf den frühen Gegentreffer prompt - nur 32 Sekunden später gleichen sie aus und übernehmen danach mehr und mehr die Kontrolle. Allerdings lassen sie im Schlussabschnitt defensiv nach, sodass Ottawa noch einmal bis auf ein Tor herankommt. Die Stabilität in der eigenen Abwehr bleibt damit eine offene Baustelle.
Spielergebnisse: Detroit Red Wings
⭐️ Prognose der Redaktion
Montreal steckt aktuell in einer schwierigen Phase, doch auch Detroit zeigt bislang wenig Konstanz und konnte nur eines der ersten drei Spiele für sich entscheiden. Die jüngsten direkten Duelle der beiden Teams waren zudem selten torreich: In den letzten sechs Aufeinandertreffen wurde die Marke von 6,5 Toren nie überschritten. Auch in der vergangenen Saison blieben beide Klubs in drei Partien jeweils unter diesem Wert, obwohl eine Begegnung mit einem klaren Sieg endete.
Die Canadiens müssen ihre Niederlagenserie unbedingt stoppen, doch das Fehlen von Demidov und Montembeault erschwert die Aufgabe zusätzlich. Auch Detroit hat mit Ausfällen zu kämpfen. Trotz der fünf Gegentore, die Montreal im letzten Spiel kassierte, spricht die Statistik der vergangenen Duelle dafür, dass beide Teams sich gegenseitig selten zu offenen Schlagabtäuschen hinreißen lassen. Mein Tipp: Unter 6,5 Tore.