New Jersey Devils gegen Vancouver Canucks Prognose 10 Oktober 2026
🔊 Zwei Niederlagen in Folge zwingen sowohl New Jersey als auch Vancouver, schon früh in der Regular Season nach Lösungen zu suchen. Die Devils kehren nach der Pleite gegen Utah aufs Eis des Prudential Centers zurück, während die Kanadier nach der deutlichen Abfuhr gegen Carolina eine anspruchsvolle Auswärtstour starten. Besonders Sorgen bereitet beiden Teams die Defensive: New Jersey kassiert elf Gegentore in zwei Spielen, Vancouver musste sogar schon 25 Mal hinter sich greifen. Offensiv bringen die Canucks allerdings genug Qualität mit, um eigene Abwehrfehler zumindest teilweise zu kompensieren. Können die Hausherren die Schwächen der Gäste ausnutzen - oder erleben wir erneut ein torreiches Spektakel?
Direkter Vergleich
📊 In der vergangenen Saison sicherten sich beide Teams jeweils einen Auswärtssieg, wobei die Partien einen ganz unterschiedlichen Verlauf nahmen. Im Dezember entführte Vancouver zwei Punkte aus Newark mit einem knappen 2:1-Erfolg. Das Rückspiel im Januar in Kanada entwickelte sich dagegen zu einem echten Offensivspektakel: New Jersey setzte sich mit 5:4 durch. Dieser Kontrast unterstreicht, wie unterschiedlich die Begegnungen zwischen diesen Klubs verlaufen können. Schaut man allerdings auf einen längeren Zeitraum, überwiegen die torreichen Duelle deutlich.
Direkter Vergleich Statistik New Jersey - Vancouver

Der Angriff kommt in Schwung, doch die Defensive lässt zu wünschen übrig.
Die ersten Partien der Saison verlaufen für das Team von Sheldon Keefe alles andere als reibungslos. In drei Spielen haben die Devils lediglich sechs Tore erzielt - das entspricht aktuell Rang 28 in puncto Offensivkraft ligaweit. Besonders schmerzhaft fiel die Niederlage gegen die Islanders aus (0:6), als die Hausherren kein Mittel fanden, um den gegnerischen Goalie zu überwinden. Weder Jack Hughes noch Jesper Bratt oder Timo Meier sorgen bislang für die gewohnte Durchschlagskraft im Angriff, und die Schwächen im Abschluss erhöhen zusätzlich den Druck auf die Defensive. Obendrein müssen die New Jersey Devils weiterhin auf Connor Brown und Nick Bjugstad verzichten. Der Einsatz von Jonas Siegenthaler, der sich zuletzt verletzte, ist ebenfalls fraglich.
Gegen Utah präsentierten sich die Devils offensiv deutlich aktiver, blieben aber erneut ohne Punkte (3:5). Luke Evangelista erzielte einen Doppelpack, während Jesper Boqvist gleich im ersten Spiel nach seiner Rückkehr für New Jersey traf. Die größte Baustelle offenbarte sich im Special Teams-Spiel: Der Gegner nutzte zwei seiner vier Powerplays, während New Jersey nur eines von fünf Überzahlspielen verwerten konnte. Immerhin beendete Evangelistas erstes Tor eine Serie von zehn erfolglosen Powerplays zu Saisonbeginn. Im Laufe der Partie stellte Keefe Arseniy Gritsyuk in die Reihe zu Hughes und Bratt, um dem Angriff neues Leben einzuhauchen. Doch jedes Mal, wenn die Devils verkürzen konnten, fand Utah prompt eine Antwort. Chancen kreierten sie genug - die Kontrolle über das Spielgeschehen blieb jedoch aus.
Spielergebnisse: New Jersey Devils

Sie treffen häufig, kassieren aber noch mehr Gegentore.
Vancouver startet die Saison mit spektakulärem, aber äußerst risikoreichem Eishockey. Die Canucks haben bereits 21 Tore erzielt und belegen damit den dritten Platz in der NHL, doch defensiv präsentiert sich das Team deutlich anfälliger - 25 Gegentreffer sprechen eine klare Sprache. Elias Pettersson bleibt weiterhin eine der zentralen Offensivkräfte, während Paul Cotter für zusätzliche Torgefahr sorgt. Mit Unterstützung von Brock Boeser und Jake DeBrusk verfügen die Kanadier über zahlreiche Optionen im Angriffsspiel. Allerdings bringt die hohe Offensivproduktion nicht die gewünschte Stabilität. Verletzungen von Filip Chytil, Akil Thomas und Jack Thompson schränken die Möglichkeiten des Trainerstabs bei der Kaderzusammenstellung zusätzlich ein.
Das jüngste Duell mit Carolina legte die Schwächen der Canucks besonders schonungslos offen. Bereits nach dem ersten Drittel lag Vancouver mit 0:3 zurück und kassierte am Ende eine deutliche 2:7-Niederlage. Die Hausherren eröffneten das Spiel nach nur 78 Sekunden und nutzten anschließend zweimal in Folge das Powerplay eiskalt aus. Im zweiten Abschnitt baute Hurricanes den Vorsprung auf vier Tore aus, ehe Logan Stankoven seinen ersten NHL-Hattrick schnürte - darunter ein Treffer in Unterzahl sowie einer im Powerplay. Insgesamt verwertete Carolina alle drei Überzahlsituationen konsequent. Vancouver traf zwar noch zweimal, konnte dem Spielverlauf aber keine Wende mehr geben. Nun müssen die Kanadier ihre Fehler schnell korrigieren, bevor es erneut auf Auswärtsreise geht - sonst könnte selbst die starke Offensive nicht ausreichen, um das Team zu retten.
Spielergebnisse: Vancouver Canucks
Vorhersage für das 1. Drittel
New Jersey startet ihre direkten Duelle mit Vancouver selten torreich. In den letzten fünf Begegnungen gegen die Canucks haben die Devils im ersten Drittel nie mehr als einen Treffer erzielt. Diese Tendenz setzt sich auch in der aktuellen Form fort: In neun der vergangenen zehn Partien blieb New Jerseys individueller Total im ersten Drittel unter 1,5 Toren. Unsere Wahl fällt daher auf: Individueller Total New Jersey under 1,5 Tore im ersten Drittel.
Prognose zum Gesamttorwert
Die bisherigen Duelle verdeutlichen, dass New Jersey regelmäßig Schwächen in Vancouvers Defensive aufdeckt. In neun der letzten zehn direkten Begegnungen erzielten die Devils mindestens drei Tore. Angesichts der 25 Gegentreffer, die die Canucks zu Saisonbeginn kassiert haben, bietet sich für die Gastgeber erneut die Chance, offensiv Akzente zu setzen. Unsere Empfehlung lautet daher: New Jersey erzielt über 2,5 Tore (individueller Teamtotal).
Prognose zum Spielausgang
Vancouver leistet New Jersey häufig ernsthafte Gegenwehr, ganz unabhängig vom Endergebnis. In sechs der letzten sieben direkten Duelle haben die Canucks das Handicap (+1,5) gehalten. Selbst angesichts der aktuellen Defensivprobleme sorgt das offensive Potenzial der Gäste dafür, dass sie bis zur Schlussminute im Spiel bleiben können. Unsere Empfehlung: Sieg Vancouver mit Handicap (+1,5).
⭐️ Expertenprognose
Vancouver sind jederzeit in der Lage, sich mit jedem Gegner einen offenen Schlagabtausch zu liefern. Doch die Defensive der Kanadier hält dem Tempo, das die eigene Offensive vorgibt, bislang nicht stand. Im letzten Duell mit Carolina fielen insgesamt neun Tore, und das vorherige Spiel der Canucks gegen Edmonton endete sogar mit beeindruckenden 16 Treffern. Ein ähnliches Szenario erscheint auch gegen New Jersey durchaus realistisch. Zumal in neun der letzten zehn direkten Begegnungen der beiden Teams die Marke von 5,5 Toren übertroffen wurde.
Auch die Devils haben ihre eigenen Sorgen. In den vergangenen zwei Partien kassierten sie insgesamt elf Gegentreffer - sechs davon gegen die Islanders und weitere fünf gegen Utah. Zwar traf New Jersey im letzten Spiel dreimal, doch Defensivfehler und ein schwaches Penalty-Killing machten die Offensivbemühungen zunichte. Vancouver bietet den Gegnern ebenfalls regelmäßig Chancen vor dem eigenen Tor, weshalb von beiden Teams kaum ein abwartender Ansatz zu erwarten ist. Selbst wenn eine der Mannschaften defensiv erneut schwächelt, dürfte das offensive Potenzial beider Seiten für eine torreiche Begegnung sorgen. Meine Wahl: Über 5,5 Tore.