Amur Chabarowsk gegen Barys Prognose 2 Februar 2026
🔊 Das zweite Aufeinandertreffen innerhalb von drei Tagen zwischen den "Tigern" und den "Leoparden" findet am 2. Februar erneut auf dem Eis der "Platinum Arena" statt. Wird Amur in der Lage sein, ihre Siegesserie auf drei Spiele auszubauen und im Rennen um die Playoffs zu bleiben? Wir analysieren die Spielvoraussetzungen und die Teamstatistiken vor dem regulären KHL-Meisterschaftsspiel.
Direkter Vergleich
📊 In den letzten fünf KHL-Saisons haben die Teams 18 Spiele in der regulären Saison bestritten: In 13 Fällen siegte der russische Klub, in 5 der kasachische. Zu Hause hat Amur in den letzten 7 Begegnungen gegen Barys nicht verloren.
Im Spiel am Samstag feierte Amur einen Sieg (2:1 n.P.), nachdem sie drei Minuten vor Ende des dritten Drittels den Ausgleich erzielt hatten. Für die Gäste traf Kirill Lyapunov, für die Hausherren Yaroslav Likhachev. Den entscheidenden Penalty verwandelte Alex Broadhurst.
Direkter Vergleich Statistik Amur Chabarowsk - Barys

Amur Chabarowsk Teamübersicht
Dank eines erfolgreichen Samstagsspiels konnten die Khabarovsk Tigers zum dritten Mal in dieser Saison zwei Heimspiele in Folge gewinnen - vor dem Duell mit Barys besiegten die Tigers zu Hause Avtomobilist (5:2) und setzten sich in der Tabelle der Eastern Conference ab (43 Punkte gegenüber 40 bei zwei Spielen in der Hinterhand).
Gegen direkte Konkurrenten im Kampf um die Playoffs zeigen die Amur Tigers in Khabarovsk Selbstbewusstsein - in 5 von 7 Spielen gegen Barys, Admiral und Sibir konnten die Fernostler punkten. Das Duell mit den „Bars“ ist das vorletzte Spiel vor der Pause für die KHL All-Star Woche.
Vor dem Spiel gegen Barys ersetzte Alexander Andriyevsky in der Verteidigungslinie Yegor Voronkov durch Yegor Rykov, der sich mit einem Assist auszeichnete. Doch mit dem Spiel war der Cheftrainer der Tigers unzufrieden und bezeichnete es als „eines der schlechtesten im Januar“.
Spielergebnisse: Amur Chabarowsk

Barys Teamübersicht
Barys, der 10 von 11 Spielen im Januar verloren hat (40 Punkte in 53 Spielen), bleibt Vorletzter. Nach verlorenen Punkten hat selbst Admiral (36 Punkte in 50 Spielen) sie überholt. In einer Serie von zehn Spielen war nur das Team aus Wladiwostok schlechter als die Kasachen.
Barys ist das schwächste Auswärtsteam im Osten (15 Punkte). Die sieglose Serie außerhalb von Astana hat bereits 8 Spiele erreicht - zum ersten Mal seit Saisonbeginn. In den Auswärtsspielen im Januar haben die "Leoparden" nur zweimal 2 oder mehr Tore erzielt.
Im ersten Aufeinandertreffen mit Amur setzte Michail Kravets anstelle von Kirill Panyukov Kirill Nikitin im Angriff ein. Nach dem Spiel wies der Cheftrainer von Barys auf das unzureichende Niveau der Fähigkeiten im Powerplay und bei der Ausführung von Penaltyschüssen hin.
Spielergebnisse: Barys
⚡️ Führungsspieler
Der beste Torschütze von Amur bleibt der im Januar zur Mannschaft gestoßene Danil Yurtaykin (6+21). Jaroslav Likhachev, der in seinem zweiten Spiel in Folge punktete (25 Punkte, 15+10), hat sich sowohl in der Scorer- als auch in der Torschützenliste von Oleg Lee abgesetzt. Alex Galchenyuk punktet im dritten Spiel in Folge (1+3).
Die Hauptlast der Punktproduktion bei Barys liegt auf den amerikanischen Legionären: In den Top-3 der Scorer befinden sich die Stürmer Michael Vecchione (12+18) und Mason Morelli (9+18) sowie der Verteidiger Reilly Walsh (9+21).
🥅 Torhüter
Im ersten Spiel gegen Barys stand Maxim Dorozhko im Tor von Amur - und lieferte erneut eine glänzende Leistung mit 23 Saves und einer Fangquote von 95,8 %. Dorozhko spielt nun schon vier Spiele in Folge ohne Auswechslung.
Erstmals seit dem 12. Januar spielte Nikita Boyarkin für Barys - der Torwart ersetzte den konstanten Adam Scheel, der im Jahr 2026 nie unter eine Fangquote von 90 % fiel. Gegen Amur machte Boyarkin 28 Saves und hielt 96,6 % der Schüsse.
Prognose der Redaktion
Amur wechselt zwischen torarmen und torreichen Spielen ab. Eine interessante Regelmäßigkeit bei den Doppelbegegnungen mit Amur: Wenn das erste Spiel der Chabarowsker und ihres Gegners mit wenigen Toren endet, ist das nächste tendenziell torreich.
In den letzten zwei Saisons traf dieser Trend viermal in vier Fällen zu: gegen SKA (1:2 OT im ersten Spiel, 4:3 SO im zweiten), Neftechimik (2:1 und 4:1), Salawat Julajew (0:3 und 4:5 OT) und Lada (2:0 und 3:5). Die Zuschauer in Chabarowsk erwarten sicherlich mehr Tore als am Samstag - deshalb setzen wir auf über 5,5 Tore im Spiel.