Calgary Flames gegen Seattle Kraken Prognose 2 Oktober 2026
🔊 Calgary und Seattle starten in die neue Saison nach einem weiteren Frühjahr ohne Playoff-Teilnahme. Die Flames verpassen den Stanley Cup zum vierten Mal in Folge, während die Kraken die vergangene Hauptrunde auf Rang sechs in der Pacific Division beenden. Im Sommer setzen beide Teams ihren personellen Umbruch fort: Calgary trennt sich von mehreren erfahrenen Spielern, Seattle sucht nach mehr Optionen in der Offensive. Die beiden Kontrahenten konnten ihre Veränderungen bereits testen - im September treffen sie in zwei direkten Duellen aufeinander.
Sie teilen sich innerhalb von drei Tagen die Siege.
📊 Im ersten Aufeinandertreffen im September setzte sich Seattle mit 4:2 durch, konnte den Schwung jedoch nicht mitnehmen. Drei Tage später revanchierte sich Calgary - der Sieger wurde erst im Shootout ermittelt. In der vergangenen regulären Saison behielt Kraken die Oberhand und entschied zwei der drei Duelle für sich. Der Durchschnittswert an Toren in dieser Serie lag bei 5,6 pro Spiel.
Direkter Vergleich Statistik Calgary - Seattle

Tore zu erzielen, fiel am schwersten.
Calgary beendeten die vergangene Saison mit einer Bilanz von 34-39-9 und belegten Rang sieben in der Pacific Division. Das Hauptproblem lässt sich an einer Zahl ablesen: Nur 212 erzielte Tore - der schwächste Wert in der gesamten NHL. In 45 ihrer 82 Partien kamen die Flames auf höchstens zwei Treffer. Bester Torschütze des Teams war Morgan Frost, dem bereits 22 Tore für den Spitzenplatz reichten.
Im Sommer setzten die Verantwortlichen den Umbruch fort. Blake Coleman, Olli Määttä, Ryan Lomberg und Victor Olofsson verließen den Klub, während mit Simon Nemec, Jake Middleton und Maxim Tsyplakov frische Kräfte hinzustießen. Eine weitere Lücke klafft kurz vor dem Saisonstart: Jonathan Huberdeau, dessen letzte Spielzeit nach 50 Einsätzen wegen einer Hüftoperation endete, steht zum Auftakt nicht zur Verfügung.
Spielergebnisse: Calgary Flames

Ein einziger neuer Vertrag reicht nicht aus.
Seattle bleiben ebenfalls im unteren Bereich der Pacific Division - mit einer Bilanz von 34-37-11 belegen sie Rang sechs. Ähnliche Probleme zeigten sich in der Offensive: Im Schnitt erzielen sie nur 2,73 Tore pro Partie, was ligaweit lediglich für Platz 28 reicht. Auch die Special Teams konnten daran wenig ändern. Das Powerplay verwertet 19,5 Prozent seiner Möglichkeiten und steht damit auf Rang 20, das Penalty Killing ist mit 72,2 Prozent sogar Vorletzter in der NHL.
Zu den Spielern, auf die die Kraken für mehr Durchschlagskraft setzen, zählt Bobby McMann. Seit seinem Wechsel von Toronto traf er in 18 Einsätzen zehnmal und sammelte 14 Scorerpunkte. Im Sommer unterschrieb er einen Sechsjahresvertrag über 34,5 Millionen Dollar. Auch Mackie Samoskevich, der aus Florida kam, erhielt einen Dreijahresvertrag über 11,55 Millionen Dollar. Dennoch hängt weiterhin viel vom Entwicklungsschritt der jungen Spieler ab - Shane Wright, Matty Beniers, Ryan Winterton und Kaapo Kakko stehen dabei besonders im Fokus.
Spielergebnisse: Seattle Kraken
⚡️ Anführer
Matt Coronato führte Calgary in der vergangenen Saison mit 45 Punkten (18 Tore, 27 Assists) aus 80 Spielen an. Morgan Frost absolvierte alle 82 Partien und sammelte 43 Zähler (22 Tore, 21 Vorlagen). Die gleiche Ausbeute erreichte Mikael Backlund, der auf 17 Treffer und 26 Assists kam.
Bei Seattle war Jordan Eberle der Topscorer mit 55 Punkten (26 Tore, 29 Assists) in 80 Einsätzen. Matty Beniers steuerte in allen 82 Begegnungen 50 Punkte (20 Tore, 30 Assists) bei. Chandler Stephenson verpasste diese Marke nur knapp und beendete die Saison mit 49 Punkten (16 Tore, 33 Assists) aus 80 Spielen.
🥅 Torhüter
Dustin Wolf stand für Calgary in der vergangenen Spielzeit 57-mal zwischen den Pfosten und feierte dabei 23 Siege. Er blieb zweimal ohne Gegentor, parierte 89,9 Prozent der Schüsse und kam auf einen Gegentorschnitt von 3,01. Devin Cooley hütete das Tor in 31 Partien, gewann zehn davon, wehrte 90,9 Prozent der Schüsse ab und hatte einen Gegentorschnitt von 2,69.
Für Seattle absolvierte Joey Daccord 47 Spiele und ging in 20 davon als Sieger vom Eis. Seine Werte: 89,7 Prozent Fangquote, ein Gegentorschnitt von 3,03 und zwei Shutouts. Philipp Grubauer kam auf 32 Einsätze, feierte dabei 13 Siege, hielt ebenfalls 90,9 Prozent aller Schüsse und verzeichnete einen Gegentorschnitt von 2,65.
⭐️ Prognose der Redaktion
Diese Serie hält nun schon mehrere Saisons an: Calgary und Seattle haben in den letzten zehn direkten Duellen nie mehr als 6,5 Tore erzielt. In Calgary selbst endeten die vergangenen sechs Begegnungen ebenfalls unter dieser Marke. Auch ein Blick auf die Gastgeber bestätigt den Trend: In acht der letzten neun Heimspiele der Flames fielen höchstens sechs Tore. Die drei direkten Duelle in der vergangenen Regular Season blieben ebenfalls unter diesem Wert, mit einem Durchschnitt von 5,6 Treffern pro Spiel. Mein Tipp: Unter 6,5 Tore.