Azerbaijan (W) gegen Portugal (W) Prognose 21 August 2026
🔊 Für Aserbaidschans Nationalteam beginnt die Europameisterschaft nicht nur mit einem Heimspiel, sondern auch mit der Chance, gleich zu Beginn einen wichtigen Schritt Richtung K.o.-Runde zu machen. In Baku fühlen sich die Gastgeberinnen traditionell besonders wohl, und die Unterstützung der Fans verschafft ihnen regelmäßig einen zusätzlichen Schub. Portugal bestreitet erst zum zweiten Mal in der Geschichte eine EM-Endrunde und wird alles daran setzen, mit einem respektablen Ergebnis ins Turnier zu starten. Können die Gäste für Spannung sorgen, oder werden die Gastgeberinnen ihrer Favoritenrolle gerecht?
Direkter Vergleich
📊 Die beiden Teams standen sich erst kürzlich gegenüber: Am 21. Juni 2026 setzte sich Portugal in der Golden European League mit 3:1 durch. Bei Europameisterschaften präsentiert sich das Bild jedoch anders. In offiziellen Partien auf diesem Niveau hatten bislang die Aserbaidschanerinnen die Nase vorn und zeigten sich traditionell erfolgreicher im direkten Duell mit Portugal.
Direkter Vergleich Statistik Azerbaijan - Portugal

Azerbaijan (W) Teamübersicht
Die Heim-EM bietet Aserbaidschan eine ideale Gelegenheit, sich wieder ins Rampenlicht zu rücken. Die Mannschaft zählt zu den Gastgebern des Turniers und kann in Baku stets auf leidenschaftliche Unterstützung von den Rängen bauen.
Das Spielsystem der Nationalmannschaft basiert auf einem druckvollen Aufschlagspiel und einem starken Block. Gelingt Aserbaidschan ein guter Start, übernehmen sie oft über längere Phasen das Kommando. Dennoch sind altbekannte Schwächen noch nicht vollständig abgestellt. Die Annahme bleibt die wackeligste Formation im Team, während im Angriff weiterhin viel vom Leistungsstand der Schlüsselspielerinnen abhängt. Im Sommer wechselten sich souveräne Siege gegen die Schweiz und Israel mit einer Niederlage gegen Spanien ab - die Resultate waren entsprechend durchwachsen.
Spielergebnisse: Azerbaijan (W)

Portugal (W) Teamübersicht
Für Portugal ist bereits die Qualifikation zur Europameisterschaft ein bedeutender Meilenstein. Das Team entwickelt sich kontinuierlich weiter, setzt auf eingespielte Abläufe, schnelle Kombinationen und eine gut organisierte Defensive.
Allerdings stoßen die Portugiesinnen gegen Gegnerinnen mit hohem Block regelmäßig an ihre Grenzen. Besonders am Netz fehlt es auf den Außenpositionen oft an Größe, was sich vor allem im Angriff bemerkbar macht: Das Verwerten der Angriffe gestaltet sich dadurch deutlich schwieriger. Auch die jüngsten Ergebnisse waren durchwachsen: Die Siege gegen Kosovo und Nordmazedonien wechseln sich mit Niederlagen gegen Rumänien und Litauen ab.