South Africa vs Guinea Prognose 26 September 2026
🔊 Südafrika und Guinea treffen in der ersten Runde der Afrika-Cup-Qualifikation 2027 aufeinander. Für die Gastgeber beginnt damit eine neue Ära: Nach dem Abschied von Hugo Broos übernimmt Pitso Mosimane erneut das Ruder der Nationalmannschaft. Auch Guinea startet mit großen Ambitionen in die Qualifikation - somit könnte dieses erste Duell in Johannesburg bereits richtungsweisend im Kampf um ein Ticket für das Turnier werden.
Südafrika setzte sich im jüngsten direkten Duell durch.
📊 Das letzte Aufeinandertreffen dieser Teams fand im August 2025 bei der African Nations Championship statt und endete mit einem 2:1-Erfolg für Südafrika. Die Begegnung zuvor, im Jahr 2022, blieb torlos - die Head-to-Head-Bilanz liefert somit keinen Hinweis auf eine konstante Torgefahr.
Direkter Vergleich Statistik South Africa - Guinea

Mosimane setzt erneut auf bewährte Kräfte
Südafrika startet in die Qualifikation nach einer eher wechselhaften Phase. Bei der WM unterlagen sie Mexiko mit 0:2, setzten sich mit 1:0 gegen Südkorea durch, spielten 1:1 gegen Tschechien und schieden schließlich im Achtelfinale nach einer 0:1-Niederlage gegen Kanada aus. Mit der Rückkehr von Mosimane an die Seitenlinie steht nun die Aufgabe an, sowohl Defensive als auch Offensive zeitnah zu stabilisieren. Zudem haben die Bafana Bafana zuletzt Schwierigkeiten gehabt, Tore zu erzielen: In den vergangenen fünf Partien trafen sie nur dreimal.
Der neue Coach hat den Kader nicht komplett umgekrempelt. Die meisten Stammkräfte von der Weltmeisterschaft bleiben an Bord, und Kapitän Ronwen Williams ist weiterhin die klare Nummer eins im Tor. Im Mittelfeld übernimmt Teboho Mokoena eine zentrale Rolle, während Mosimane in der Offensive mehrere Optionen hat - darunter Iqraam Rayners, Oswin Appollis, Themba Zwane, Relebohile Mofokeng und Shandre Campbell. Gleichzeitig hat der Trainer fünf Debütanten in den Kader berufen, sodass er schrittweise nach dem richtigen Mix aus Erfahrung und frischem Talent sucht.
Spielergebnisse: Südafrika

Guinea setzt auf Guirassy
Guinea geht mit einer wenig überzeugenden Form in diese Partie. In den letzten beiden Begegnungen mussten sie sich sowohl Nordirland als auch Benin jeweils mit 0:1 geschlagen geben. Zuvor reichte es nur zu Unentschieden gegen Togo und Niger, während Siege gegen schwächere Gegner längst kein verlässlicher Indikator mehr für die Offensivkraft der Mannschaft sind. In den vergangenen fünf Spielen erzielten die Guineer lediglich fünf Treffer und blieben in den letzten beiden Partien sogar torlos.
Die größte Hoffnung der Gäste ruht auf Serhou Guirassy. Der Stürmer von Borussia Dortmund steht im Kader und bleibt die offensichtlichste Gefahr für das Tor von Südafrika. In der Klub-Saison 2026 hat er bereits vier Tore in sechs Einsätzen erzielt, kommt im Schnitt auf 2,67 Abschlüsse pro Spiel und bringt davon 1,67 aufs Tor. Guirassy ist allerdings nicht nur als Vollstrecker wertvoll - regelmäßig sucht er Zweikämpfe und verschafft seinem Team durch gewonnene Freistöße wichtige Vorteile.
Spielergebnisse: Guinea
Aktuelle Nachrichten
Südafrika
❌ Die Mittelstürmer-Position bereitet besondere Sorgen. Lyle Foster fällt mit einer Muskelverletzung aus und damit fehlt den Gastgebern eine ihrer vertrautesten Optionen im Angriff. Mosaane betonte zudem, dass mehrere verletzte Spieler seine Kaderauswahl beeinflussen. Daher könnten sich die Südafrikaner gegen Guinea für eine beweglichere Offensivreihe entscheiden, anstatt mit einem klassischen Mittelstürmer aufzulaufen.
Guinea
❌ Guineas Kader ist alles andere als optimal. Naby Keïta, Mohamed Mady Camara, Cheick Oumar Condé, Dembo Sylla, Morgan Guilavogui und Issiaga Sylla fehlen allesamt im Aufgebot. Positiv ist hingegen die Rückkehr von Ilaix Moriba nach einer Pause, zudem wurden auch Madiou Keita und Saïdou Sow wieder nominiert. Vor allem im Mittelfeld fallen die Umstellungen ins Auge: Guinea muss dort das Fehlen mehrerer erfahrener Akteure kompensieren.
🟨 Prognose: Gelbe Karten
Aus disziplinarischer Sicht verspricht dieses Spiel keine hitzige Auseinandersetzung zu werden. Südafrika überzeugt zuletzt mit gut organisierter Defensive und kassiert selten viele Fouls, während Guinea ebenfalls nicht für eine überdurchschnittlich hohe Foulquote bekannt ist. Dennoch sind die Einsätze in der ersten Runde durchaus hoch, und das Duell im Mittelfeld könnte einige taktische Fouls mit sich bringen. Die Erwartungen sollten hier nicht zu hoch angesetzt werden - eine Gesamtzahl Gelber Karten - Unter 4,5 erscheint als vernünftige Prognose.
⚽ Prognose: Tore
Die Offensivabteilungen beider Teams werfen aktuell einige Fragen auf. Südafrika kommt in den letzten fünf Begegnungen lediglich auf drei Treffer, Guinea blieb in den vergangenen zwei Partien sogar torlos. Die Gastgeber sind personell im Angriff limitiert, während den Gästen einige erfahrene Mittelfeldspieler fehlen. Selbst die Präsenz von Girassi garantiert noch keine Vielzahl an Chancen: Gegen Südafrikas kompakte Defensive muss Guinea die Möglichkeiten weitgehend selbst kreieren. Die logische Wahl ist hier Gesamttore - Unter 2,5 zu einer Quote von 1,45*.
🚩 Prognose: Ecken
Deutlich spannender gestaltet sich der Markt für Eckbälle. Südafrika erarbeitet sich in letzter Zeit regelmäßig Ecken: Gegen Tschechien gab es für beide Teams jeweils fünf, im Duell mit Südkorea kamen die Gastgeber auf vier Eckstöße. Im Schnitt verbucht Südafrika in den jüngsten Partien rund 5,8 Ecken pro Spiel. Guinea liegt sogar noch darüber - bei etwa 6,4 Ecken pro Partie in der WM-Qualifikation 2026; gegen Nordirland waren es neun, gegen Benin acht Eckbälle.
Selbst bei einer abwartenden Spielweise gibt es daher gute Gründe, mit einer ordentlichen Anzahl an Standardsituationen zu rechnen. Erzielt ein Team früh das erste Tor, dürfte die andere Mannschaft verstärkt über die Flügel agieren - was das Eckballkonto weiter nach oben treiben kann. Mein Tipp: Gesamtecken - Über 8,5.
*Quoten sind Richtwerte und können je nach Buchmacher variieren.
⭐ Prognose des Redakteurs
Südafrika startet seine Qualifikationskampagne zu Hause, wo die Mannschaft offensiv auftreten kann, ohne sich an den Gegner anpassen zu müssen. Guinea wird sich vermutlich nicht von der ersten Minute an öffnen, sodass die Gastgeber Geduld und Kontrolle über den Spielverlauf benötigen werden. Die vertrautere Spielstruktur Südafrikas und der Heimvorteil könnten in einer ausgeglichenen Partie den Ausschlag geben. Meine Hauptauswahl ist daher ein Sieg Südafrikas. Wahrscheinliches Ergebnis: 1:0.
