Stuart Bingham gegen Ian Burns Prognose 12 Juni 2026
🔊 Stuart Bingham und Ian Burns treffen in der dritten Qualifikationsrunde der China Open aufeinander. Die Partie wird im Best-of-11-Format ausgetragen, was Raum für spektakuläre Comebacks und lange Serien lässt. Für beide Profis steht im Hinblick auf das Ranking viel auf dem Spiel: Jeder Frame könnte entscheidend sein, wenn es um das Weiterkommen in diesem prestigeträchtigen Turnier geht. Für zusätzliche Spannung sorgt der Formkontrast: Während Bingham mit soliden Siegquoten überzeugt, hat Burns nach einer Negativserie zuletzt mit einem souveränen Erfolg Selbstvertrauen getankt.
Direkter Vergleich
📊 Stuart hat sämtliche direkten Duelle gegen seinen heutigen Gegner für sich entschieden.

Stuart Bingham Spielerübersicht
Die letzten zehn Partien von Stuart Bingham spiegeln eine durchschnittliche Form wider: fünf Siege stehen fünf Niederlagen gegenüber. Besonders auffällig ist seine Breakbuilding-Qualität - in diesem Zeitraum gelangen ihm satte 30 Breaks mit mindestens 50 Punkten, darunter vier Centuries. Das unterstreicht seine Fähigkeit, Frames bei guter Positionierung zu dominieren und dem Gegner konstant ein offensives Tempo aufzuzwingen.
Mit nahezu doppelt so vielen 50+ Breaks wie sein aktueller Kontrahent beweist Stuart eine bemerkenswerte Konstanz bei der Chancenverwertung - selbst unter Druck bleibt er am Tisch stabil. Zuletzt musste er sich allerdings Florian Nüßle mit 2:5 geschlagen geben, was einen kleinen Rückschlag bedeutete. Zuvor zeigte sein Lauf jedoch keine gravierenden Einbrüche oder längere Negativserien.
Spielergebnisse: Stuart Bingham











Ian Burns Spielerübersicht
Ian Burns geht mit Rückenwind in diese Partie, nachdem er Simon Blackwell souverän mit 6:1 bezwingen konnte - ein Erfolg, der ihm nach einer Phase durchwachsener Ergebnisse neues Selbstvertrauen verschaffen dürfte. Zu seinen Stärken zählt zweifellos die Fähigkeit, von Beginn an aggressiv aufzutreten: Gelingt es ihm, früh das Kommando zu übernehmen, kann Burns diesen Schwung oft konsequent ausnutzen.
Allerdings bleibt seine Breakbuilding-Statistik deutlich hinter der seines Gegners zurück - sowohl bei der Gesamtzahl hoher Serien (15 gegenüber 30) als auch bei deren Häufigkeit innerhalb einzelner Matches. Zwischen erfolgreichen Läufen schleichen sich immer wieder Phasen ein, in denen Burns an Durchschlagskraft verliert. Auffällig ist zudem die relativ ausgeglichene Defensivbilanz: Die Zahl der zugelassenen hohen Breaks liegt mit 19 nur knapp über seinen eigenen 15, was darauf hindeutet, dass Burns auch unter Druck gegen Ende der Frames meist stabil bleibt.
Spielergebnisse: Ian Burns
⭐ Einschätzung der Redaktion
Im direkten Vergleich von Form und Konstanz macht Stuart Bingham aktuell den stärkeren Eindruck. Sein Gegner reist zwar mit einem frischen, deutlichen Sieg an, doch im Schnitt fehlt es ihm an der nötigen Stabilität bei der Punkteausbeute. Gerade gegen offensivstarke Akteure wie Bingham leistet sich Burns immer wieder Schwächephasen - das zeigt auch die Zahl der zugelassenen hohen Breaks (19). Im Best-of-11-Format werden einzelne Ausreißer weniger entscheidend: Hier zählt eine über das gesamte Match konstante Leistung, wobei längere Serien den Unterschied machen können. Die Wette auf einen Sieg von Stuart Bingham mit einem Handicap von -2,5 erscheint daher als vernünftige Wahl - seine Break-Statistik und die insgesamt größere Zuverlässigkeit sprechen klar für ihn gegen einen weniger konstanten Gegner.
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