ZSKA Moskau gegen SKA Sankt Petersburg Prognose 31 März 2026
📣 Das "Armee-Derby" geht weiter. Mit einem Stand von 3:1 zugunsten von ZSKA zieht die Serie nach Moskau um. Kann SKA den Verlauf der Begegnung noch drehen? Lassen Sie uns das genauer betrachten.
Direkter Vergleich
In der regulären Saison trafen die "Armeesoldaten" viermal aufeinander und tauschten jeweils zwei Siege aus. Dennoch bleibt der Vorteil bei den Petersburgern, da beide ihrer Siege in der regulären Spielzeit erzielt wurden. In den Playoffs hingegen hat CSKA die Oberhand: Die Moskauer verloren zuletzt in der Saison 2014/2015 gegen die "Armee aus der Newa". Insgesamt herrscht ein absolutes Gleichgewicht in den Siegen: 57 für die Gastgeber und 57 für die Gäste. Am Sonntag gelang es den Petersburgern nicht, Denis Gurjanow in der zweiten Periode zweimal zu stoppen, und im letzten Abschnitt kassierten sie eine fünfminütige Strafe. Die Schützlinge von Igor Larionov konnten im Schlussdrittel Dmitri Gamzin nicht überwinden und unterlagen in diesem entscheidenden Spiel mit 2:4.
H2H-Statistiken der Spiele und frühere Teamergebnisse

ZSKA Moskau Teamübersicht
ZSKA hat eine solide reguläre Saison gespielt und sich den Heimvorteil in der ersten Runde gesichert. Diesen Vorteil nutzten die Jungs von Igor Nikitin und holten zwei Heimsiege zu Beginn der Serie. Nikitins defensiver Spielstil ist uns allen bekannt, aber gelegentlich gibt der Coach die Anweisung, den Druck auf das gegnerische Tor zu erhöhen und den Gegnern keine Chance zu geben, die Scheibe zu kontrollieren, wie es im Spiel am Sonntag zu sehen war. Statistisch gesehen lassen Nesterov und seine Mitspieler zuhause durchschnittlich 1,97 Gegentore pro Spiel zu. In der Offensive erzielen Poltapov und Co. auf heimischem Eis im Schnitt 2,69 Tore. Es sei daran erinnert, dass die Moskauer in dieser Serie den Spielern von SKA noch nie mehr als zweimal den Durchbruch gegen Gamzin gestattet haben. Vor dem fünften Spiel bleiben Provornov und Kamenev weiterhin nicht einsatzbereit, und der Einsatz von Denis Zernov ist fraglich.
Spielergebnisse: ZSKA Moskau

SKA Sankt Petersburg Teamübersicht
SKA hatte in der ersten Saisonhälfte mit Schwierigkeiten zu kämpfen, konnte jedoch im Februar und März einige Siegesserien hinlegen. Diese Erfolge reichten nicht aus, um in die Top-4 zu gelangen, dennoch vermieden sie Begegnungen mit den beiden besten Teams des Westens. Aktuell gehören zum Trainerstab von Igor Larionov bekannte KHL-Spezialisten wie Leonid Tambiev und Boris Mironov. Tambiev, der sich auf Defensivspiel spezialisiert hat, konnte bisher keine wirksame Strategie gegen die Moskauer Spieler entwickeln. Goldobin und seine Mitspieler erzielen im Schnitt 2,64 Tore pro Auswärtsspiel, doch die Verteidigung unter der Leitung von Andrei Pedan bleibt anfällig: Auswärts kassieren sie durchschnittlich 2,69 Tore pro Spiel. Interessant: SKA erzielte in sieben der letzten acht Auswärtsspiele kein Tor im ersten Drittel. Murphy, Zykov, Zaitsev und Koledov fehlen den Gästen weiterhin, was ihren Comeback-Versuch erschwert.
Spielergebnisse: SKA Sankt Petersburg
🏒 Voraussichtliche Aufstellungen
CSKA: Gamzin - Nesterov, Hollowell - Guryanov, Karnaukhov, Drozdov
SKA: Pleshkov - Pedan, Zelenov - Khairullin, Plotnikov, Goldobin
🥅 Torhüter
Dmitry Gamzin hat in der regulären Saison 40 Spiele für CSKA bestritten und dabei einen herausragenden Gegentorschnitt von 1.49 erzielt, inklusive 8 Shutouts. Jederzeit kann ihn sein Kollege Samonov ersetzen. Im vierten Playoff-Spiel wehrte Gamzin 20 Schüsse der Petersburger ab.
Artemiy Pleshkov hat ungefähr gleich viele Spiele wie sein Kollege Ivanov bestritten, sodass die beiden jederzeit bereit sind, sich gegenseitig zu unterstützen. Wir vermuten, dass nach zwei Spielen mit Ivanov in der Startaufstellung Artemiy wieder das Tor hüten könnte. Im ersten Spiel gegen CSKA parierte der junge Torhüter beeindruckende 43 Schüsse der Moskauer.
⭐ Prognose der Redaktion
Angesichts der Tatsache, dass CSKA regelmäßig ihre Gegner im zweiten Drittel in Schach hält (in 12 der letzten 13 Heimspiele), erwarten wir auch am Dienstag eine geringe Torausbeute. Wir gehen davon aus, dass die "Armeec" die Petersburger entweder auf ihre bewährte Weise kontrollieren oder den Puck in deren Hälfte dominieren, ohne Goldobin und seinen Mitspielern Chancen vor Gamzin zu geben. Basierend auf dieser Analyse und dem aktuellen Trend ziehen wir eine Wette auf unter 1,5 Tore im zweiten Drittel in Betracht.