Vegas Golden Knights gegen Ottawa Senators Prognose 28 Oktober 2026
🔊 Noch vor Kurzem stellten die Vegas Golden Knights das torgefährlichste Team der Western Conference dar, doch in den vergangenen drei Partien kamen sie lediglich auf fünf Treffer. Die Golden Knights kassieren drei Niederlagen in Serie und kehren nach einer enttäuschenden Auswärtsreise in Columbus zurück nach Hause. Die Stimmung bei Ottawa könnte kaum unterschiedlicher sein: Die Senators erzielen in ihren letzten beiden Siegen beeindruckende zwölf Tore. Beide Teams rangieren aktuell im oberen Drittel ihrer jeweiligen Conference, stehen jedoch vor unterschiedlichen Herausforderungen. Während die Gastgeber ihre Negativserie stoppen möchten, gilt es für die Gäste, ihre Offensivpower aufrechtzuerhalten.
Der Vorteil liegt auf Seiten von Vegas
📊 Die Bilanz spricht klar für die Golden Knights. In 13 der letzten 14 direkten Duelle haben Vegas gegen Ottawa in der regulären Spielzeit nicht verloren. Besonders beeindruckend ist die Heimserie: Sieben Partien in Folge blieben die Knights zu Hause über 60 Minuten ungeschlagen. Die Gastgeber treffen dabei fast immer ins Schwarze - in sieben der letzten acht Begegnungen erzielten die Golden Knights mindestens drei Tore. In fünf der vergangenen sechs Spiele knackten beide Teams gemeinsam die Marke von 5,5 Toren. Trotz der aktuellen Schwierigkeiten von Vegas liefern die bisherigen Head-to-Head-Statistiken den Hausherren also reichlich Gründe für Optimismus.
Direkter Vergleich Statistik Vegas - Ottawa

Fünf Tore in drei Spielen
Der Saisonstart von Vegas verlief derart erfolgreich, dass die aktuelle Niederlagenserie umso ungewöhnlicher wirkt. Das Team von Ryan Craig holte aus den letzten drei Partien lediglich einen Punkt. Zunächst mussten die Golden Knights zwei deutliche 2:6-Niederlagen hinnehmen - erst zu Hause gegen Tampa, dann auswärts in St. Louis. Anschließend reisten sie nach Columbus, wo sie zumindest einen Zähler nach Verlängerung sichern konnten. Trotz dieser Rückschläge bleibt Vegas weiterhin in der Spitzengruppe des Westens, hat jedoch den Status als offensivstärkstes Team der Conference eingebüßt. Interessant ist, dass die Disziplin dennoch nicht gelitten hat: Die Spieler kassieren im Schnitt lediglich 2,7 kleine Strafen pro Partie - nur zwei NHL-Teams sind in dieser Statistik noch besser. Auf der Verletztenliste stehen derzeit Victor Olofsson und Parker Wotherspoon, während der Einsatz von Mitch Marner weiterhin fraglich ist.
Nach den beiden deutlichen Pleiten agierten die Golden Knights gegen Columbus deutlich vorsichtiger. Die Gastgeber gingen Mitte des ersten Drittels durch Denton Mateychuk in Führung, der einen Angriff mit einem Handgelenkschuss abschloss. Doch noch vor der Pause sorgte Tomas Hertl für den Ausgleich, nachdem er einen Abpraller von Brayden Bowman verwertete. Danach mussten die Fans bis in die Overtime auf weitere Treffer warten. Im Schlussdrittel erhöhte Vegas den Druck und zwang Cam Talbot zu 13 Paraden, konnte jedoch nicht in Führung gehen. Bereits in der ersten Minute der Verlängerung nutzte Adam Fantilli ein Powerplay zum 2:1-Siegtreffer für Columbus. Carter Hart parierte 18 Schüsse, doch wieder blieb sein Team ohne Erfolgserlebnis. Nach dem Spiel betonte Noah Hanifin, dass die Mannschaft deutlich besser auftrat als in den beiden vorherigen Begegnungen. Craig hob hervor, dass die Ursachen für die Negativserie nicht nur bei den Spielern, sondern auch im Trainerteam gesucht werden müssen. Ein besonderes Thema bleibt das Fehlen von Marner: Er verpasste bereits das zweite Spiel in Folge, da er an der Seite seiner Frau zur Geburt ihres Kindes war.
Spielergebnisse: Vegas Golden Knights

Sieben Tore als Antwort auf alle Zweifel
Auch Ottawa bleibt nicht von Rückschlägen verschont, doch in den letzten Partien hat die Offensive der Senators spürbar an Fahrt aufgenommen. In drei Begegnungen erzielten sie 12 Treffer und fuhren dabei zwei Siege ein. Zunächst feierten Travis Green und sein Team einen deutlichen 5:1-Erfolg gegen Florida, anschließend lieferten sie gegen die Rangers einen torreichen Abend ab (7:4). Nach zwölf Spielen stehen für das kanadische Team 16 Punkte sowie ein Torverhältnis von 38:34 zu Buche. Diese Zahlen spiegeln den aktuellen Charakter der Senators gut wider: Sie verfügen über reichlich Offensivpower, lassen aber auch in der eigenen Zone einiges zu. Ihre Schussverwertung liegt bei 12 Prozent - das ist der zwölftbeste Wert der NHL. Zudem gehört Ottawa mit durchschnittlich 24,6 Checks pro Spiel zu den physisch präsentesten Mannschaften der Liga. Allerdings müssen sie im kommenden Duell auf die verletzten Eklund, Thomas Chabot und Linus Ullmark verzichten.
Gegen die Rangers legte Ottawa direkt im ersten Drittel vor. Drake Batherson brachte die Senators in der sechsten Minute in Führung, wenig später baute Tim Stützle - mit seinem dritten Treffer im dritten Spiel in Folge - den Vorsprung aus. Im Mittelabschnitt traf Batherson erneut und erhöhte damit auf 3:0 für die Hausherren. Doch eine entspannte Schlussphase blieb aus: Die New Yorker verkürzten mehrmals auf ein Tor Rückstand, unter anderem nach einem Fehler der Senators im Powerplay. Im dritten Drittel stellte Jake Sanderson mit dem fünften Treffer Ottawas den alten Abstand wieder her, ehe Michael Amadio und Batherson in der Schlussminute ins leere Tor trafen. Batherson beendete die Partie mit einem Hattrick und einem Assist, Sanderson sammelte drei Scorerpunkte, und Jonas Johansson parierte bei seinem Debüt für Ottawa 23 Schüsse - und steuerte sogar einen Assist bei. Am Ende feierten die Senators einen 7:4-Erfolg, obwohl sie bei den Torschüssen mit 24:28 unterlagen. Die Offensive bügelte die Defensivfehler aus - doch gegen Vegas könnte eine so offene Spielweise deutlich teurer werden.
Spielergebnisse: Ottawa Senators
Vorhersage für das 1. Drittel
Vegas hat sich angewöhnt, früh gegen Ottawa zu treffen. In sieben der letzten acht direkten Duelle haben die Golden Knights mindestens einmal noch vor der ersten Drittelpause eingenetzt. Gerade jetzt ist es für die Gastgeber besonders wichtig, wieder mehr Selbstvertrauen im Angriff zu sammeln - in den vergangenen drei Partien gelangen ihnen insgesamt nur fünf Tore. Beim Gastspiel in Columbus zeigte das Team bereits, dass sie in der Lage sind, auf frühe Gegentreffer zu antworten. Der Tipp: Vegas erzielt im ersten Drittel mehr als 0,5 Tore zu einer Quote von 1,47.
Tipp zum Spielausgang
Die jüngsten Ergebnisse von Vegas werfen Fragen bezüglich ihrer aktuellen Form auf, doch die Statistik spricht im Duell mit Ottawa eine andere Sprache. Die Golden Knights haben in 13 der letzten 14 Begegnungen gegen die Senators in der regulären Spielzeit nicht verloren. Besonders auf heimischem Eis hält diese Serie bereits seit sieben Spielen an. Ottawa trifft zwar aktuell häufig, kassiert aber auch viele Gegentore - 34 Gegentreffer in den letzten 12 Partien sprechen Bände. Deshalb erscheint eine Absicherung auf ein Unentschieden attraktiver als ein klarer Heimsieg. Der Tipp: Vegas verliert nicht in der regulären Spielzeit (1X) zu einer Quote von 1,4.
Tipp zur Toranzahl
In den letzten drei Partien konnten die Vegas Golden Knights ihre Fans offensiv kaum begeistern, doch gegen Ottawa entwickeln sich die Spiele in der Regel ganz anders. In sieben der vergangenen acht direkten Duelle erzielten die Golden Knights mindestens drei Tore. Die Senators agieren zwar mutig in der Offensive, doch ihre Defensive gerät bei schnellen Gegenangriffen häufig ins Wanken. Selbst beim jüngsten Sieg über die Rangers kassierten die Kanadier vier Gegentreffer. Unser Tipp: Vegas erzielt über 2,5 Tore - Quote 1,45.
*Die Quoten dienen als Richtwert und können je nach Buchmacher variieren.