Utah Mammoth gegen Minnesota Wild Prognose 28 Oktober 2026
🔊 Drei Siege mit demselben Ergebnis in vier Spielen - Utah sorgt derzeit definitiv für beste Unterhaltung. Besonders im Gedächtnis bleibt das Duell gegen Tampa, als die Mammoths einen Zwei-Tore-Rückstand aufholten und in der Overtime triumphierten. Nun gastiert Minnesota in Salt Lake City - ein Team, das ebenfalls offensiv Akzente setzt, aber bislang erst 30 Gegentore im laufenden Wettbewerb kassierte. Die Wild feiern zwei Auswärtssiege in Folge, während Kirill Kaprizov die Torjägerliste der NHL anführt. Beide Mannschaften rangieren an der Spitze der Western Conference, weshalb das bevorstehende Aufeinandertreffen nicht nur wegen der potenziellen Torflut für Spannung sorgt. Wer wird dem Gegner sein Spiel aufzwingen?
Zwei Siege und eine weiße Weste im Rückspiel
📊 In der vergangenen Saison entschied Utah zwei der drei Duelle gegen Minnesota für sich. Zunächst fegten die Mammoths auswärts mit einem klaren 6:2-Erfolg über die Wild hinweg, wobei Logan Cooley mit einem Doppelpack und einem Assist insgesamt drei Scorerpunkte sammelte. Im Februar trafen die Teams dann in Salt Lake City erneut aufeinander, und erneut waren die Gastgeber offensiv kaum zu stoppen - am Ende stand ein 5:2 auf der Anzeigetafel. Lawson Crouse steuerte diesmal zwei Treffer bei, während Clayton Keller mit drei Punkten glänzte. Das letzte Aufeinandertreffen sicherte sich jedoch Minnesota: Die Wild setzten sich zuhause souverän mit 5:0 durch, Kirill Kaprizov verbuchte zwei Punkte und Filip Gustavsson parierte alle 25 Schüsse auf sein Tor.
Direkter Vergleich Statistik Utah Mammoth - Minnesota

Kaprizov trifft, das Team feiert einen Sieg
Spielergebnisse: Utah Mammoth

Minnesota Wild Teamübersicht
Minnesota startete ihren Auswärtstrip mit zwei Niederlagen - sie unterlagen Edmonton (3:4 OT) und Calgary (1:2). Doch anschließend fanden John Hynes’ Wild zurück in die Erfolgsspur und setzten sich deutlich gegen Seattle (5:1) und Vancouver (4:2) durch. Besonders im Duell mit den Canucks überzeugten die Gäste mit deutlicher Überlegenheit bei den Schüssen - 34:17 zu Gunsten Minnesotas. Aktuell stehen die Wild bei acht Siegen aus 13 Partien, und in den letzten neun Begegnungen punkteten sie siebenmal, feierten dabei sechs Erfolge. Kirill Kaprizov traf in sechs der vergangenen sieben Spiele und führt mit 13 Toren das NHL-Torjägerranking an. Minnesota überzeugt jedoch nicht nur offensiv: Mit lediglich 30 Gegentoren stellen sie die zweitbeste Defensive der Western Conference und bringen im Schnitt 30,8 Schüsse pro Partie aufs gegnerische Tor. Personell gibt es allerdings einige Sorgen: Brock Faber, Filip Gustavsson, Nick Foligno und Marcus Foligno fehlen verletzungsbedingt.
Die Rückkehr nach Vancouver war für Quinn Hughes ein ganz besonderes Spiel. Der Verteidiger betrat nach seinem Trade erstmals wieder das alte Eis und markierte - trotz Pfiffen von den Rängen - einen Treffer, der zugleich sein 500. NHL-Scorerpunkt war. Hughes erreichte diese Marke nach nur 520 Spielen - das ist die siebtbeste Bilanz eines Verteidigers in der Ligageschichte. Minnesota tat sich zunächst schwer mit dem Druck der Gastgeber: Im ersten Drittel feuerten die Canucks zehn Schüsse ab, Minnesota nur fünf. Dennoch gingen die Gäste dank eines Powerplay-Treffers von Maksim Shabanov nach Vorlage von Kaprizov mit einer Führung in die Pause. Danach übernahmen die Wild mehr und mehr das Kommando. Bobby Brink baute den Vorsprung aus, Hughes traf im zweiten Abschnitt, und zu Beginn des Schlussdrittels verwandelte Kaprizov einen Alleingang eiskalt. Beim Stand von 4:0 kam Vancouver zwar noch auf zwei Tore heran, doch mehr ließen die Wild nicht zu. Besonders auffällig: In den letzten beiden Dritteln lag das Schussverhältnis klar bei Minnesota - 29:7. Für Calvin Pickard war es der erste Sieg im Wild-Trikot.
Spielergebnisse: Minnesota Wild
Vorhersage für das 1. Drittel
Utah lässt sich mit den ersten Toren selten lange Zeit. In sechs der letzten sieben Partien haben die Mammoths mindestens einmal vor der ersten Pause getroffen. Dasselbe Muster zeigte sich auch in sechs der vergangenen sieben direkten Duelle mit Minnesota. Selbst gegen Tampa Bay netzten sie in den ersten zwanzig Minuten zweimal ein, auch wenn sie dabei drei Gegentreffer kassierten. Angesichts der offensiven Qualitäten der Gastgeber erscheint ein Tipp auf ein frühes Tor durchaus plausibel. Der Tipp: Utahs Teamtotal im ersten Drittel über 0,5 Tore zu einer Quote von 1,48.
Tipp zum Spielausgang
Minnesota lässt ihren Gegnern nur selten einen Sieg mit mehr als einem Tor Unterschied zu. In 13 der letzten 14 Partien haben die Wild das Handicap von +1,5 gehalten, auswärts gelang das in neun von zehn Begegnungen. Selbst in den jüngsten Niederlagen gegen Edmonton und Calgary unterlagen sie jeweils nur knapp. Utah verfügt zwar über viel Offensivpower, doch auch ihre letzten Siege waren alles andere als souverän. Deshalb erscheint das positive Handicap für die Gäste als die attraktivere Option, statt auf den Sieger zu setzen. Der Tipp: Minnesota mit Handicap (+1,5) zu einer Quote von 1,41.
Tipp zur Toranzahl
Utahs Offensive präsentiert sich aktuell derart effizient, dass selbst vier erzielte Treffer längst nicht mehr das Maximum darstellen. In sechs der letzten sieben Partien haben die Mammoths die Marke von 2,5 Toren geknackt. Auch das Duell gegen Tampa unterstrich diesen Trend: Die Hausherren trafen gleich fünfmal ins gegnerische Netz - Torschützen waren sowohl die Stürmer als auch Verteidiger Simashev. Minnesota verteidigt zwar solide, doch Utah erspielt sich im Schnitt 3,82 erwartete Tore pro Spiel. Unser Tipp: Utah erzielt über 2,5 Tore zu einer Quote von 1,52.
*Die angegebenen Quoten dienen zur Orientierung und können je nach Wettanbieter variieren.