San Jose Sharks gegen Buffalo Sabres Prognose 28 Oktober 2026
🔊 Sechs Auswärtsspiele liegen hinter ihnen, nun kehren die San Jose Sharks endlich nach Kalifornien zurück. Die Reisebilanz kann sich sehen lassen: Drei Siege stehen zu Buche, auch wenn das letzte Duell mit Boston einen bitteren Nachgeschmack hinterließ. Die Sharks führten im dritten Drittel, kassierten dann aber innerhalb von dreieinhalb Minuten drei Gegentore. Buffalo plagt sich derweil mit ganz anderen Problemen. Nach dem ersten Platz in der Atlantic Division im vergangenen Jahr konnten die Sabres nur vier ihrer ersten elf Partien gewinnen. Nun starten sie nach einer Niederlage gegen Washington in eine weitere Auswärtstour. Immerhin: Vergangene Saison feierten die Sabres gleich zwei Kantersiege gegen San Jose.
Elf Tore in zwei Spielen
📊 In der vergangenen regulären Saison ließen die Buffalo Sabres den San Jose Sharks in den direkten Duellen keine Chance und holten sich in beiden Begegnungen die volle Punktzahl. Die Sabres entschieden beide Spiele für sich, erzielten insgesamt 11 Tore und kassierten lediglich drei Gegentreffer. Dieser Unterschied wird besonders deutlich im Vergleich zu den Endergebnissen der Saison: Buffalo sammelte 109 Punkte und sicherte sich damit den ersten Platz in der Atlantic Division, während San Jose mit 86 Zählern Rang fünf in der Pacific Division belegte. Auch ein langfristiger Trend ist erkennbar: In den letzten sechs Auswärtsspielen in San Jose gelangen den Gästen aus Buffalo stets mindestens drei Treffer.
Direkter Vergleich Statistik San Jose - Buffalo

Es gibt Siege, doch von Ruhe keine Spur
San Jose gewöhnt sich allmählich an das Leben im Mittelfeld der Western Conference. Nach zwölf Partien haben Ryan Warsofskis Sharks 13 Punkte auf dem Konto, die sechsspiele umfassende Auswärtstour endete mit einer Bilanz von 3-2-1. Besonders erfolgreich verliefen die Begegnungen in Montreal (4:3 n.V.) und Ottawa (6:2). Doch der letzte Stopp in Boston brachte erneut die altbekannten Schwächen ans Licht. Die Sharks haben inzwischen bereits 43 Gegentore kassiert und gehören damit zu den fünf defensivschwächsten Teams im Westen. Offensiv können sie jedoch selbst Top-Gegnern Paroli bieten: Gegen die Bruins traf San Jose sowohl im Powerplay als auch in Unterzahl und ging zu Beginn des dritten Drittels sogar in Führung. Für die nächste Partie fallen verletzungsbedingt Igor Chernyshov und Alexander Wennberg aus.
In Boston mussten die Gäste bereits nach dem frühen Treffer von Casey Mittelstadt in der vierten Minute einem Rückstand hinterherlaufen. Michael Misa glich schnell im Powerplay aus, im zweiten Abschnitt brachte Kiefer Sherwood San Jose nach einem Scheibengewinn in Unterzahl erstmals in Front. Direkt nach Wiederbeginn im Schlussdrittel sorgte Dmitry Orlov für die 3:2-Führung der Sharks - plötzlich schien ein Auswärtssieg greifbar. Doch dann brach das Spiel innerhalb weniger Wechsel auseinander: David Pastrnak stellte auf 3:3, James Hagens brachte Boston erstmals in Führung, Fraser Minten baute den Vorsprung aus. Zwischen dem ersten und dritten Treffer der Gastgeber lagen gerade einmal 3 Minuten und 33 Sekunden. Will Smith konnte zwar noch einmal verkürzen, doch den Schlusspunkt setzten die Bruins mit einem Empty-Netter zum 6:4-Endstand. Alex Nedeljkovic zeigte 29 Paraden, räumte nach Abpfiff aber ein, dass das Team eine bessere Tournee aus der Hand gegeben habe. Warsofsky benannte zwei zentrale Schwachstellen: die Verteidigung des eigenen Slots sowie zu wenig Tore bei Fünf-gegen-Fünf.
Spielergebnisse: San Jose Sharks

Zwei Punkte wollen einfach nicht gelingen.
In der vergangenen Saison sammelten die Buffalo Sabres 109 Punkte und sicherten sich den Titel in der Atlantic Division. Der aktuelle Saisonstart verläuft jedoch deutlich holpriger. Nach elf Partien verbucht das Team von Lindy Ruff erst vier Siege, und mit lediglich 31 erzielten Treffern gehören die Sabres zu den fünf offensivschwächsten Mannschaften der Eastern Conference. Besonders aufschlussreich ist die jüngste Bilanz: In vier der letzten fünf Spiele mussten die Sabres in die Overtime, doch nur einmal gingen sie als Sieger vom Eis. Gegen Toronto setzten sie sich mit 5:4 nach Verlängerung durch, während das Duell mit Washington in einer Niederlage endete. Auch die Statistik der geblockten Schüsse gibt wenig Anlass zur Freude - im Schnitt nur 11,4 pro Spiel, schlechter sind ligaweit lediglich drei Teams. Die Verletztenliste bleibt zudem lang: Connor Timmins, Alex Lyon, Mike Reilly, Sam Carrick und Jiri Kulich fallen weiterhin aus, und der Einsatz von Justin Danforth ist fraglich.
Im Spiel gegen Washington erwischte Buffalo einen Start, der kaum auf eine weitere Enttäuschung hindeutete. Jack Quinn brachte die Sabres in der siebten Minute in Führung, kurz darauf erhöhte Josh Doan auf 2:0. Noch vor der ersten Pause verkürzte Ex-Sabre Alex Tuch für die Capitals, ehe Dylan Strome im zweiten Drittel mit einem Doppelpack das Spiel drehte. Zu Beginn des Schlussabschnitts sorgte Noah Östlund nach einem Abpraller und mehreren Richtungsänderungen für den Ausgleich. Im weiteren Verlauf geriet Buffalo immer stärker unter Druck: Washington feuerte insgesamt 34 Schüsse auf das Tor ab, während Ukko-Pekka Luukkonen mit 31 Paraden glänzte. Besonders sein Save gegen Strome beim Stand von 3:3 erwies sich als entscheidend. In der Overtime traf jedoch erneut Tuch und besiegelte den 4:3-Sieg für die Capitals. Die Sabres nehmen immerhin einen Punkt mit, obwohl sie zwischenzeitlich mit zwei Toren vorne lagen.
Spielergebnisse: Buffalo Sabres
Vorhersage für das 1. Drittel
Die Duelle zwischen San Jose und Buffalo beginnen häufig mit einem offenen Schlagabtausch. In sieben der letzten acht direkten Begegnungen auf dem Eis der Sharks fielen bereits im ersten Drittel mindestens zwei Tore. Dieser Trend ist bei den Sabres auswärts sogar noch ausgeprägter: In den vergangenen zehn Auswärtsspielen knackten sie in den ersten zwanzig Minuten stets die Marke von 1,5 Toren. Betrachtet man alle Austragungsorte, hält die Serie bei sieben Partien in Folge. Im jüngsten Match gegen Washington traf Buffalo zweimal noch vor der Hälfte des ersten Drittels, musste dann aber selbst einen Gegentreffer hinnehmen. Die Empfehlung lautet: Über 1,5 Tore im ersten Drittel zu einer Quote von 1,64.
Tipp zum Spielausgang
San Jose gelingt es nicht immer, eine Führung zu behaupten, doch klare Niederlagen sind zuletzt zur Seltenheit geworden. In sechs Spielen in Folge haben die Sharks das Handicap von +2,5 gehalten. Selbst im jüngsten Duell mit Boston, als die Hausherren sechs Tore erzielten, unterlagen die Sharks lediglich mit zwei Treffern Unterschied. Buffalo hingegen hat nur vier seiner ersten elf Partien gewonnen und findet bislang nicht zu konstanter Form. Unter diesen Voraussetzungen erscheint ein Handicap zugunsten der Gastgeber als gut begründete Wahl. Tipp - San Jose mit Handicap (+2,5).
Tipp zur Toranzahl
In der vergangenen Saison setzte sich Buffalo souverän gegen San Jose durch, und auch in den jüngsten direkten Duellen taten sich die Sharks schwer, viele Tore zu erzielen. In acht der letzten neun Begegnungen kamen die Sharks nie auf mehr als drei Treffer. Zwar haben die Gastgeber zuletzt in den Partien gegen Ottawa und Boston gezeigt, dass sie offensiv für starke Phasen sorgen können. Doch die Bilanz gegen die Sabres mahnt zur Vorsicht, wenn es um Erwartungen von vier oder fünf Toren geht. Die Empfehlung: San Jose erzielt weniger als 3,5 Tore - Quote 1,51.
*Die angegebenen Quoten dienen nur zur Orientierung und können je nach Wettanbieter variieren.