Nashville Predators gegen New York Islanders Prognose 28 Oktober 2026
🔊 Noch vor Kurzem galten Nashville als eines der Sorgenkinder der Western Conference, doch das Team von Andrew Brunette fegte nun Colorado vom Eis und erzielte dabei vier Powerplay-Tore. Für die Predators war es der erste wirklich überzeugende Auftritt seit Langem - jetzt bleibt abzuwarten, ob sie diese Leistung bestätigen können. Die Islanders reisen nach Tennessee, nachdem sie gegen Dallas verloren haben: Sie glichen im zweiten Drittel dreimal aus, kassierten aber im Schlussabschnitt drei Gegentreffer ohne Antwort. Auch das Team aus New York sucht nach Wegen, eigene Fehler zu korrigieren, wobei die letztjährigen Duelle mit Nashville jeweils in Niederlagen endeten.
Siege mit unterschiedlichem Spielverlauf
📊 In der vergangenen Saison setzten sich die Nashville Predators zweimal gegen die New York Islanders durch, mussten dafür jedoch hart arbeiten. Das Duell im Januar in Tennessee wurde erst im Shootout entschieden: Ryan O’Reilly und Simon Holmström trafen jeweils in der regulären Spielzeit, ehe Filip Forsberg den entscheidenden Versuch verwandelte. Drei Wochen später kam es zum erneuten Aufeinandertreffen - diesmal in New York. Die Partie bot deutlich mehr Tore, doch am Ende behielt Nashville erneut die Oberhand. Forsberg schnürte einen Doppelpack, während Roman Josi 74 Sekunden vor der Schlusssirene den Siegtreffer zum 4:3 markierte. Beide Erfolge der Predators kamen also mit dem knappsten aller Vorsprünge zustande.
Direkter Vergleich Statistik Nashville - New York Islanders

Sechs Tore statt des üblichen Hin und Hers
Nashville lassen sich bislang nur schwer als berechenbares Team einordnen. In den letzten drei Partien mussten die Predators zweimal Niederlagen hinnehmen, wobei das 2:3 gegen Pittsburgh erst in der Overtime entschieden wurde. Dafür starteten sie ihre Heimserie mit einem überraschend starken Auftritt. Gegen Colorado feierten sie nicht nur einen klaren 6:2-Erfolg, sondern übertrafen den Gegner auch bei den Expected Goals - 3,6 zu 2,5. Das Powerplay erwies sich dabei als schärfste Waffe: Vier verwandelte Überzahlsituationen bedeuteten die Einstellung des drittbesten Werts in der Klubgeschichte. Vor dem Duell mit den Islanders fällt lediglich Verteidiger Trudeau verletzungsbedingt aus. In dieser Konstellation hat Brunette nun die Gelegenheit, zu überprüfen, ob die starke Vorstellung gegen einen der Top-Teams der Liga tatsächlich kein Zufall war.
Das Match gegen die Avalanche begann für Nashville mit einem frühen Treffer von Filip Forsberg in der vierten Minute. Kurz darauf erhöhte Steven Stamkos auf 2:0 - der Treffer wurde allerdings erst nach Videobeweis anerkannt. Im zweiten Drittel legten die Gastgeber drei weitere Tore nach: Jack Drury trug sich in die Torschützenliste ein, während Ryan O’Reilly zweimal im Powerplay erfolgreich war. Damit stand es bereits 5:0, ehe Colorado erstmals antworten konnte. Im Schlussabschnitt machte Stamkos mit seinem zweiten Treffer endgültig alles klar. O’Reilly beendete die Partie mit vier Scorerpunkten, Justus Annunen parierte 19 Schüsse und das Penalty Killing der Predators blieb in allen vier Unterzahlsituationen stabil. Stamkos bezeichnete diese Begegnung als die bislang beste Leistung seines Teams in der laufenden Saison und hob hervor, dass sie erstmals über die vollen 60 Minuten das erforderliche Niveau halten konnten.
Spielergebnisse: Nashville Predators

Zwei Phasen intensiven Kampfes, eine Phase geprägt von Rückschlägen
Die Islanders suchen weiterhin ihren Platz im Playoff-Rennen der Eastern Conference. In den vergangenen fünf Partien holte das Team von Peter DeBoer zwei Siege - gegen Toronto (4:1) und Anaheim (3:2). Besonders im Duell mit den Ducks dominierten die Islanders deutlich: Das Expected-Goals-Verhältnis lag bei 5,8 zu 1,9. Anschließend folgten jedoch Niederlagen gegen Los Angeles in der Overtime und gegen Dallas in der regulären Spielzeit. Bis zur Partie gegen die Stars punkteten die Islanders fünf Spiele in Folge - drei Siege und zwei Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen. Die Personalsituation bleibt angespannt: Matthew Barzal, Alexander Romanov, Nick Ritchie und Maccelli fehlen verletzungsbedingt.
In Dallas kamen die Islanders dreimal nach Rückstand zurück - jeweils in den ersten beiden Dritteln. Auf den Treffer von Tyler Seguin antwortete Matthew Schaefer, danach traf Kyle Palmieri, und kurz vor der zweiten Pause stellte Brayden Schenn auf 3:3. Lange sah es so aus, als könnten die Islanders Zählbares mitnehmen, doch das Schlussdrittel machte alle Hoffnungen zunichte. Dallas erzielte drei Tore in Folge, wobei acht der 14 gefährlichen Chancen der Hausherren bei Fünf-gegen-Fünf genau in diesem Abschnitt entstanden. Ilya Sorokin beendete die Partie mit 32 Saves bei 38 Schüssen. DeBoer räumte ein, dass sein Team dem Gegner zu oft gefährliche Konter ermöglichte. Positiv heraus sticht Schaefer: Sein Treffer gegen Dallas war sein 25. Karrieretor, zudem läuft seine Scoring-Serie nun bereits vier Spiele.
Spielergebnisse: New York Islanders
Vorhersage für das 1. Drittel
Nashville gibt gegen die Islanders nur selten schon im ersten Drittel nach. In acht der letzten neun direkten Duelle haben die Predators den Auftaktabschnitt nicht verloren. Auch im jüngsten Spiel gegen Colorado verschaffte sich das Team von Brunette schnell die Kontrolle und ging mit einer 2:0-Führung in die erste Pause. Die Gäste hingegen mussten in Dallas bereits in den ersten zwanzig Minuten einem Rückstand hinterherlaufen. Angesichts dieser Zahlen bietet sich eine Absicherung auf ein Remis an. Unser Tipp: Nashville verliert das erste Drittel nicht (1X) zu einer Quote von 1,37.
Tipp zum Spielausgang
Die Islanders haben in acht der letzten neun Auswärtsspiele in der regulären Spielzeit nicht gewonnen. Auch die Reisen nach Nashville verlaufen traditionell schwierig: Die Predators bleiben gegen die Islanders seit sieben Heimspielen in Folge nach 60 Minuten ungeschlagen. Nach dem deutlichen Sieg gegen Colorado haben die Gastgeber zusätzliches Selbstvertrauen getankt, während New York die Fehler aus dem Spiel in Dallas korrigieren muss. Der Tipp: Nashville verliert in der regulären Spielzeit nicht (1X) zu einer Quote von 1,47.
Tipp zur Toranzahl
Selbst wenn die Islanders treffen, erreichen sie selten vier Tore. In 18 ihrer letzten 19 Auswärtsspiele kamen sie maximal auf drei Treffer. Auch auf kürzere Sicht bleibt der Trend bestehen: In sechs der vergangenen sieben Partien blieb ihr individueller Total unter 3,5. Nashville hat gerade erst die Offensive von Colorado gestoppt und überzeugte im Penalty Killing, daher wäre es gewagt, auf vier Tore der Gäste zu setzen. Die Empfehlung lautet: Individuelle Toranzahl der Islanders unter 3,5 zu einer Quote von 1,39.
*Die angegebenen Quoten dienen zur Orientierung und können je nach Wettanbieter variieren.