Nashville Predators gegen Colorado Avalanche Prognose 26 Oktober 2026
🔊 Es ist ungewohnt, Colorado außerhalb der Spitzengruppe der Western Conference zu sehen, doch die Avalanche haben einen schwierigen Saisonstart erwischt. Allerdings läuft es für Nashville noch schlechter: Die Predators mussten fünf Niederlagen in den letzten sechs Partien hinnehmen und sind aus den Top Ten des Westens herausgerutscht. Auch die Gäste kämpfen mit fehlender Konstanz, wobei der jüngste Sieg gegen Tampa Bay das Offensivpotenzial des Teams unterstrich. In der vergangenen Saison teilten sich beide Teams jeweils zwei Siege, und nun will Colorado die Niederlage aus dem letzten direkten Duell wettmachen.
Einen Sieger konnten die Teams nicht ermitteln.
📊 In der vergangenen regulären Saison trafen die Teams viermal aufeinander und konnten jeweils zwei Siege verbuchen. Sowohl Nashville als auch Colorado setzten sich dabei je einmal vor heimischem Publikum und einmal auswärts durch. Selbst das Torverhältnis war ausgeglichen - 13:13. In den Playoffs sind die beiden Klubs bislang noch nicht aufeinandergetroffen. Die letzten drei direkten Duelle gestalteten sich allerdings torreich: Jedes Mal fielen mindestens sechs Treffer insgesamt.
Direkter Vergleich Statistik Nashville - Colorado

Selbst gute Chancen reichen nicht aus, um den Sieg einzufahren.
Fünf Niederlagen aus den letzten sechs Partien haben Nashville aus den Top Ten der Western Conference verdrängt. Einziger Lichtblick in dieser Phase war der 5:2-Erfolg gegen St. Louis, doch das Team von Andrew Brunette konnte darauf nicht aufbauen. Im Anschluss kassierten die Predators eine herbe 0:6-Pleite gegen Boston. Interessanterweise verzeichnete Nashville sogar mehr Torschüsse als die Bruins - 31:28. Auch bei den Expected Goals lag kein klarer Vorteil bei Boston: 3,6 für die Bruins gegenüber 4,3 für die Predators. Doch die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig und Justus Annunen parierte lediglich 80 Prozent der Schüsse. Die Probleme der Mannschaft beschränken sich jedoch nicht nur auf einen schwachen Abend des Goalies. In den letzten fünf Begegnungen kassierten die Predators 17 Gegentore in der regulären Spielzeit. Aus dem Lazarett ist aktuell nur die Verletzung von Verteidiger Trudeau bekannt.
In Pittsburgh waren die Predators nah dran, ihre Negativserie endlich zu beenden. Steven Stamkos brachte Nashville nach Vorlage von Matthew Wood in Führung, und nachdem die Gastgeber zu Beginn des zweiten Drittels ausglichen, schoss Jayden Struble die Predators erneut nach vorne - sein erstes Tor im Trikot von Nashville. Im Schlussabschnitt verteidigten die Gäste ihren Vorsprung fast bis zur Schlusssirene, doch 66 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit traf Rickard Rakell zum Ausgleich für Pittsburgh. In der Overtime sicherte Ville Koivunen den Penguins mit dem 3:2 den Sieg. Juuse Saros zeigte mit 34 Saves eine starke Leistung, doch selbst das reichte am Ende nicht aus. Andrew Brunette räumte nach der Partie ein, dass seine Mannschaft phasenweise die Scheibe leichtfertig verlor und so dem Gegner das Spiel überließ. Nun kehren die Predators nach Hause zurück und stehen quasi ohne Pause vor dem Duell mit Colorado.
Spielergebnisse: Nashville Predators

Sechs Tore nach einer schwierigen Phase
Für den amtierenden Gewinner des President’s Trophy verlief der Start in die aktuelle Regular Season überraschend holprig. Colorado rangiert aktuell im Mittelfeld der Western Conference und konnte in den letzten fünf Partien lediglich zwei Siege einfahren. Eine der unerwarteten Pleiten war die Niederlage gegen Philadelphia (2:3). Trotz durchwachsener Resultate bleibt die Offensive der Avalanche jedoch ein ständiges Problem für jeden Gegner. In den vergangenen fünf Spielen erzielten Jared Bednars Schützlinge 18 Tore, kassierten allerdings auch 14 Gegentreffer. Dieser offensive Schlagabtausch bringt nicht immer die gewünschten Ergebnisse, macht Colorado aber selbst an schwächeren Tagen brandgefährlich. L’Ehre fällt weiterhin verletzungsbedingt aus, während der Einsatz von Roy fraglich ist.
Das jüngste Duell mit Tampa Bay zeigte eindrucksvoll, wie schnell die Avalanche das Spiel an sich reißen können. Bereits in der zweiten Minute brachte Devon Toews sein Team in Führung, kurz darauf nutzte Nazem Kadri ein Powerplay zur ersten Saisontor-Premiere. Zu Beginn des zweiten Drittels erhöhte Fyodor Svechkov auf drei Treffer Vorsprung. Die Lightning konnten zwar verkürzen, doch Artturi Lehkonen stellte postwendend den alten Abstand wieder her. Im Schlussabschnitt markierte Nathan MacKinnon seinen siebten Saisontreffer, ehe Martin Necas mit einem Empty Netter den 6:3-Endstand besorgte. MacKinnon sammelte insgesamt vier Scorerpunkte, Necas kam auf drei, und Mackenzie Blackwood parierte 31 von 34 Schüssen. Besonders das Powerplay funktionierte bei Colorado hervorragend - eine Entwicklung, die Bednar nach der Partie ausdrücklich lobte. Dennoch offenbarte die Defensive erneut Schwächen: Selbst bei deutlicher Überlegenheit ließen die Avalanche drei Gegentore zu - ein Aspekt, der vor dem anstehenden Trip nach Nashville Sorgen bereitet.
Spielergebnisse: Colorado Avalanche
Vorhersage für das 1. Drittel
Colorado starten Auswärtsspiele nur selten mit einer offensiven Gala. In 12 der letzten 13 Auswärtspartien haben die Avalanche im ersten Drittel nie mehr als ein Tor erzielt. Der Tipp: Colorado erzielt im ersten Drittel weniger als 1,5 Tore - Quote 1,4.
Tipp zum Spielausgang
Auf heimischem Eis leisten die Nashville Predators Colorado traditionell erbitterten Widerstand. In sieben der letzten acht direkten Duelle in Tennessee behaupten die Predators stets ein Handicap von +1,5. Selbst die aktuellen Schwierigkeiten der Gastgeber ändern nichts daran, wie hart umkämpft diese Begegnungen in den vergangenen Jahren waren. Der Tipp: Nashville mit Handicap (+1,5) zu einer Quote von 1,75.
Tipp zur Toranzahl
Colorado ist durchaus in der Lage, ein torreiches Spiel abzuliefern - wie zuletzt gegen Tampa Bay -, doch in den direkten Duellen mit Nashville tun sich die Gäste traditionell schwer. In den vergangenen fünf Begegnungen mit den Predators haben die Avalanche nie mehr als vier Tore erzielt. Unser Tipp: Individueller Teamtotal Colorado unter 4,5 Tore zu einer Quote von 1,43.
*Die angegebenen Quoten dienen zur Orientierung und können je nach Buchmacher variieren.
⭐️ Redaktionstipps
Nashville kassiert viele Gegentore, doch auch Colorado überzeugt defensiv bislang nicht. In den vergangenen fünf Partien haben die Predators ihren Gegnern 17 Treffer im regulären Spielverlauf gestattet, während die Avalanche in diesem Zeitraum 14 Gegentore hinnehmen mussten. Offensiv wusste Colorado jedoch zu überzeugen - 18 Tore in fünf Spielen, darunter ein halbes Dutzend beim jüngsten Duell mit Tampa Bay. Auch Nashville kann Chancen kreieren: Selbst bei der klaren Pleite gegen Boston lag das Team bei Schüssen aufs Tor und erwarteten Treffern vorne. Allerdings verhindern schwache Chancenverwertung und Patzer in der Defensive, dass daraus Siege werden. In den letzten drei direkten Duellen fielen jeweils mindestens sechs Tore. Angesichts der aktuellen Defensivprobleme beider Teams ist dieses Szenario erneut gut vorstellbar. Mein Tipp - über 5,5 Tore gesamt.