Edmonton Oilers gegen Toronto Maple Leafs Prognose 24 Oktober 2026
🔊 In Edmonton treffen zwei kanadische Teams aufeinander, die zuletzt kaum Niederlagen hinnehmen mussten. Die Oilers haben acht ihrer letzten neun Partien gewonnen, während Toronto mit einer Serie von drei Siegen nach Alberta reist. Beide Mannschaften setzen traditionell auf ihre Offensivstärke: Die Oilers erzielten gerade fünf Tore gegen den amtierenden Stanley-Cup-Champion, und die Maple Leafs trafen in ihren vergangenen drei Spielen insgesamt 14 Mal. Im Februar konnten die Gäste bereits im Rogers Place triumphieren. Nun wollen die Hausherren die Revanche.
Auswärts läuft es besser
📊 In der vergangenen regulären Saison feierten beide Teams jeweils einen Auswärtssieg. Im Dezember setzten sich die Edmonton Oilers in Toronto mit 6:3 durch - Connor McDavid und Vasily Podkolzin schnürten jeweils einen Doppelpack, während Leon Draisaitl drei Assists verbuchte. Im Februar revanchierten sich die Maple Leafs mit einem 5:2-Erfolg in Edmonton, wobei Matias Maccelli gleich doppelt traf. Bemerkenswert: Die Oilers erzielten in acht der letzten direkten Duelle stets mindestens drei Tore, konnten jedoch in 12 der vergangenen 14 Heimspiele gegen Toronto in der regulären Spielzeit keinen Sieg einfahren.
Direkter Vergleich Statistik Edmonton - Toronto

McDavid ist nicht zu bremsen
Edmonton hat acht der ersten zehn Saisonspiele für sich entschieden und führt damit die Western Conference an. Das Team von Mike Babcock erzielt im Schnitt 4,7 Tore pro Partie, während die Schusseffizienz mit 18,5 % ligaweit an der Spitze steht. Besonders herausragt Connor McDavid, der in nur zehn Spielen bereits 31 Scorerpunkte (8 Tore, 23 Assists) gesammelt hat. Der Kapitän ist erst der fünfte Spieler in der NHL-Geschichte, der die 30-Punkte-Marke nach zehn oder weniger Partien erreicht. Auch Leon Draisaitl überzeugt: Der Deutsche hat bereits zehn Treffer auf dem Konto, sieben davon in den letzten fünf Begegnungen. Allerdings müssen die Oilers aktuell einige Ausfälle verkraften: Savoie, Andersen, Janmark, Regula, Dickinson und Ekholm stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.
Das jüngste Duell mit Carolina hätte für die Gastgeber beinahe mit einer Niederlage geendet. Vor dem Schlussabschnitt lag Edmonton mit 2:4 zurück und verlor kurz darauf Mattias Ekholm nach einem harten Check. Doch McDavid und Draisaitl sorgten innerhalb von zweieinhalb Minuten für den Ausgleich. Die Hurricanes gingen zwar erneut in Führung, doch 88 Sekunden vor der Sirene markierte Edmontons Kapitän seinen zweiten Treffer des Abends. Im anschließenden Shootout avancierte Ryan Nugent-Hopkins, der sein Saisondebüt feierte, mit seinem entscheidenden Versuch zum Matchwinner. Der 6:5-Erfolg war bereits der dritte Sieg in Serie für die Oilers. McDavid und Draisaitl verbuchten jeweils fünf Punkte, während das Powerplay der Kanadier erneut dreimal zuschlug. Nach Abpfiff lobte Babcock den Charakter seines Teams, räumte jedoch ein, dass es noch Luft nach oben gibt.
Spielergebnisse: Edmonton Oilers

Siege werden in den Schlussminuten errungen
Toronto hat nach einer schwachen Phase drei Spiele in Folge gewonnen und dabei ein Torverhältnis von 14:7 erzielt. Das Team von Jim Hiller kommt im Schnitt auf 3,6 Treffer pro Partie bei 27,8 Schüssen aufs Tor. Besonders effektiv agieren die Maple Leafs im Powerplay: Mit einer Erfolgsquote von 28,6 % gehören sie zu den Top Five der Liga. Auston Matthews sammelte in zwölf Spielen 18 Scorerpunkte (8 Tore, 10 Assists), während Kirill Marchenko bereits viermal im Überzahlspiel getroffen hat. Allerdings gerät die Defensive immer wieder unter Druck. Anthony Stolarz pariert 89,8 % der Schüsse, Sergei Bobrovsky liegt bei 89,5 %. Zudem fehlen weiterhin Domi, Merzlikins, Tanev, Wood, Tavares und Rifai verletzungsbedingt.
Das Duell mit den Rangers wurde für Toronto zur echten Bewährungsprobe. Bereits in der zweiten Minute brachte Easton Cowan die Gastgeber in Führung, wenig später erzielte Teddy Blueger seinen Premierentreffer für die Maple Leafs. Die Gäste fanden jedoch zurück ins Spiel, und im zweiten Drittel glich Brandon Duhaime zum 3:3 aus. Später nutzte Marchenko ein Powerplay und baute seine Scoring-Serie auf drei Spiele aus. Die Entscheidung fiel 28 Sekunden vor der Schlusssirene, als Troy Stecher den Gamewinner markierte und Toronto den 5:4-Heimsieg sicherte. Duhaime beendete den Abend mit drei Punkten, Bobrovsky parierte 21 von 25 Schüssen. Für den russischen Goalie war es der 459. NHL-Sieg seiner Karriere - damit zieht er mit Henrik Lundqvist gleich.
Spielergebnisse: Toronto Maple Leafs
Vorhersage für das 1. Drittel
Trotz der beeindruckenden Offensivkraft von Edmonton gelingt es den Oilers in den Duellen mit Toronto nur selten, vor der ersten Pause doppelt zu treffen. In den vergangenen sechs direkten Aufeinandertreffen blieben die Oilers im Startdrittel jeweils bei maximal einem Tor. Auch zu Hause zeigte sich dieses Muster: In sieben der letzten acht Heimspiele erzielten sie im ersten Drittel höchstens einen Treffer. Die Empfehlung lautet daher: Edmonton Teamtotal im ersten Drittel unter 1,5 Tore zu einer Quote von 1.37.
Tipp zum Spielausgang
Toronto nimmt aus Edmonton regelmäßig Punkte mit. In 12 der letzten 14 direkten Duelle auf dem Eis der Oilers konnten die Gastgeber in der regulären Spielzeit keinen Sieg einfahren. Der Tipp: Toronto verliert in der regulären Spielzeit nicht zu einer Quote von 1,86.
Tipp zur Toranzahl
Edmonton präsentiert sich in dieser Saison äußerst torhungrig, doch gegen Toronto gelingt es ihnen nur selten, die Fünf-Tore-Marke zu knacken. In 13 der letzten 14 Heimduelle haben die Oilers nie mehr als vier Treffer erzielt. Ein ähnliches Muster zeigt sich auch in sechs der vergangenen sieben Begegnungen mit den Maple Leafs sowie in sechs der letzten sieben Heimspiele von Edmonton. Die Empfehlung lautet daher: Unter 4,5 Tore für Edmonton (individuell) zu einer Quote von 1,41.
*Die angegebenen Quoten dienen zur Orientierung und können je nach Wettanbieter variieren.