Wilkes-Barre/Scranton Penguins gegen Springfield Thunderbirds Prognose 23 Mai 2026
🔊 Das Finale der Atlantic Division in der AHL hat sich überraschend zu einer echten Nervenprobe entwickelt und geht nun in das alles entscheidende fünfte Spiel. Nach zwei aufeinanderfolgenden Siegen standen die Wilkes-Barre Penguins bereits mit einem Bein in der nächsten Runde, doch Springfield kämpfte sich eindrucksvoll zurück in die Serie und sicherte sich Spiel vier souverän mit 2:0. Damit gehen beide Teams mit einem ausgeglichenen Serienstand von 2:2 in das Finale - ein Duell, das sich immer mehr zu einem Kräftemessen zweier taktisch disziplinierter Defensivreihen und erfahrener Torhüter entwickelt. Können die Penguins ihren Heimvorteil nutzen oder gelingt den Thunderbirds erneut eine Überraschung in einem weiteren Alles-oder-Nichts-Spiel?
Direkter Vergleich
📊 Nach vier Spielen steht es in der Serie weiterhin ausgeglichen - 2:2. Beide Teams haben in diesem Zeitraum jeweils sieben Tore erzielt, und die Dynamik der Serie ändert sich nach jeder Begegnung spürbar. Bemerkenswert ist, dass sowohl Wilkes-Barre als auch Springfield bereits je ein Spiel ohne eigenen Torerfolg verloren haben. Die Thunderbirds starteten mit einer 0:2-Niederlage in die Serie, revanchierten sich jedoch im vierten Duell und ließen ihrerseits dem Gegner beim identischen Ergebnis keine Chance.
H2H-Statistiken der Spiele und frühere Teamergebnisse

Wilkes-Barre/Scranton Penguins Teamübersicht
Im vierten Spiel der Serie stieß Wilkes-Barre erstmals auf ernsthafte Offensivprobleme. Das Team brachte lediglich 20 Schüsse aufs Tor und konnte kaum nachhaltigen Druck vor dem Kasten von Georgii Romanov aufbauen. Bereits im ersten Drittel hätten die Penguins nach einer sehenswerten Kombination mit Harrison Brunicke in Führung gehen können, doch der Treffer wurde nach Rücksprache der Schiedsrichter aberkannt. Im zweiten Abschnitt verhinderte Sergei Murashov mit mehreren starken Paraden gegen die gefährlichen Angriffe Springfields Schlimmeres, doch selbst seine 30 Saves reichten nicht aus, um Wilkes-Barre vor der Niederlage zu bewahren.
Dennoch bleiben die Penguins besonders im Fünf-gegen-Fünf weiterhin brandgefährlich. In den diesjährigen Playoffs überzeugen vor allem Tristan Broz und Mikhail Ilyin, die jeweils fünf Scorerpunkte (1 Tor, 4 Assists) gesammelt haben. Ebenfalls herausragend: Bill Zonnon, der in den ersten drei Partien der Serie jeweils traf und sich zunehmend zu einer der großen Entdeckungen dieser Calder-Cup-Playoffs entwickelt.
Spielergebnisse: Wilkes-Barre/Scranton Penguins

Springfield Thunderbirds Teamübersicht
Springfield bestätigt einmal mehr seinen Ruf als eines der unbeugsamsten Teams der aktuellen Playoff-Phase. Die Mannschaft agiert äußerst diszipliniert, schließt konsequent die Mitte und lässt Wilkes-Barre kaum Raum für schnelle Umschaltmomente. Über weite Strecken der Partie halten sie ihren Gegner erfolgreich von wirklich gefährlichen Abschlüssen fern. Einen entscheidenden Beitrag leistet dabei erneut Georgii Romanov, der bereits zum zweiten Mal in diesen Playoffs einen Shutout verbucht.
Im Angriff bleibt Dillon Dube der herausragende Akteur: Im vierten Spiel trifft er bereits zum fünften Mal im laufenden Calder Cup-Wettbewerb und erzielt seinen dritten Treffer in dieser Serie. Ebenfalls wertvoll präsentiert sich Calle Rosen, der in 11 Playoff-Partien auf 7 Scorerpunkte (3 Tore, 4 Assists) kommt. Aktuell treten die Thunderbirds mit maximalem Selbstvertrauen vor dem entscheidenden Spiel der Serie auf.
Spielergebnisse: Springfield Thunderbirds
Vorhersage für das 1. Drittel
Direkter Vergleich:
- Anzahl der Begegnungen - 66;
- Erfolge im 1. Drittel für das Heimteam (auf eigenem Eis) - 12; für das Auswärtsteam - 5;
- Durchschnittliche Toranzahl im 1. Drittel: 1,48;
- Die heutigen Hausherren erzielen im Schnitt 0,88 Tore, die Gäste kommen auf 0,61.
Statistiken im 1. Drittel: Wilkes-Barre/Scranton Penguins (zu Hause) vs Springfield Thunderbirds (auswärts)
- Gespielte Partien im laufenden Wettbewerb: 40 vs 43;
- Siege: 18 (45%) vs 8 (18,6%);
- Niederlagen: 9 (22,5%) vs 21 (48,84%);
- Unentschieden: 13 (32,5%) vs 14 (32,56%).
- Durchschnittliche erzielte Tore: 1,03 vs 0,7;
- Durchschnittliche Gegentore: 0,5 vs 1,21.
Letzte 10 Spiele (gesamt):
- Siege: 5 vs 0;
- Niederlagen: 1 vs 6;
- Unentschieden: 4 vs 4;
- Durchschnittlicher Wert im 1. Drittel: 1,5 (Tore: 1,1 erzielt, 0,4 kassiert) vs 1,2 (Tore: 0,3 erzielt, 0,9 kassiert).
- In den letzten fünf direkten Duellen dieser Teams in der AHL fielen im ersten Drittel jeweils weniger als 1,5 Tore.
- Auch bei den letzten fünf Spielen der Springfield Thunderbirds in der AHL blieb der Wert im ersten Drittel unter 1,5 Toren.
Prognose zum Spielausgang
Direkte Duelle:
- Anzahl der Begegnungen - 66;
- Heimsiege - 36, Auswärtssiege - 23.
- Wilkes-Barre/Scranton Penguins bleiben in 8 der letzten 9 direkten Duelle dieser Teams (AHL) zuhause in der regulären Spielzeit ungeschlagen.
Prognose für das Gesamttorzahl
Direkte Duelle:
- Durchschnittliche Tore pro Spiel: Gastgeber - 3,02, Gäste - 2,41;
- Gesamtdurchschnitt an Toren in direkten Duellen - 5,14;
- Beide Teams trafen im 1. Drittel - 18 Mal;
- Beide Teams trafen im 2. Drittel - 21 Mal;
- Beide Teams trafen im 3. Drittel - 28 Mal.
Statistik: Wilkes-Barre/Scranton Penguins vs Springfield Thunderbirds
- Turnierdurchschnitt Gesamttore: 5,59 vs. 5,76;
- Durchschnittliche erzielte Tore: 3,29 vs. 2,77;
- Durchschnittliche Gegentore: 2,51 vs. 3,18;
- Wilkes-Barre/Scranton Penguins: Durchschnitt auf heimischem Eis im Turnier - 3,13;
- Springfield Thunderbirds: Auswärtsdurchschnitt im Turnier - 2,7;
- Letzte 10 Spiele (Durchschnitt erzielter Tore): 3,2 (heim - 3,67) vs. 2,2 (auswärts - 2,5).
- Springfield Thunderbirds erzielen in 6 der letzten 7 AHL-Partien weniger als 2,5 Tore.
Redaktionstipps
Entscheidende Playoff-Spiele in der AHL entwickeln sich selten zu offenen Schlagabtäuschen - und die aktuelle Serie zwischen Wilkes-Barre und Springfield bestätigt dieses Muster eindrucksvoll. Nach vier Begegnungen stehen auf beiden Seiten jeweils nur sieben Tore zu Buche, wobei zwei Partien sogar mit einem Shutout endeten. In den vergangenen beiden Duellen fielen jeweils höchstens drei Treffer, insgesamt blieb das Over in drei der bisherigen vier Spiele unter dieser Marke. Lediglich das zweite Aufeinandertreffen war mit sechs Toren in der regulären Spielzeit ein echtes Offensivspektakel. Beide Teams legen enormen Wert auf das Spiel ohne Scheibe, neutralisieren das Zentrum konsequent und minimieren Fehler im Aufbau so weit wie möglich. Hinzu kommt die herausragende Form von Georgiy Romanov und Sergey Murashov, die in den jüngsten Partien immer wieder zum entscheidenden Faktor avancieren. Vor diesem Hintergrund erscheint ein Tipp auf unter 5,5 Tore als die naheliegendste und wohlüberlegte Wahl für dieses Matchup.