Boston Bruins gegen Nashville Predators Prognose 22 Oktober 2026
🔊 Boston kehrt nach einer erfolgreichen Auswärtstour, die lediglich durch die Overtime-Niederlage gegen Dallas leicht getrübt wurde, aufs heimische Eis zurück. Unter der Führung von Marco Sturm sind die Bruins stark in die Saison gestartet und stehen bereits an der Spitze der Atlantic Division. Nashville will sich allerdings nicht mit einer Verfolgerrolle zufriedengeben. Das neuformierte Predators-Team gewöhnt sich allmählich an die Vorgaben von Andrew Brunette, und der jüngste Sieg gegen St. Louis hat dem Team zusätzliches Selbstvertrauen verliehen.
Zu Hause sicherten sich beide Teams jeweils die Punkte.
📊 In der vergangenen Saison teilten sich die Teams jeweils Heimsiege. Zunächst setzte sich Boston in der Overtime durch, als David Pastrnak den entscheidenden Treffer erzielte. Im Rückspiel revanchierte sich Nashville vor eigenem Publikum. Matthew Wood schnürte dabei einen Doppelpack, während Filip Forsberg mit drei Scorerpunkten (1 Tor, 2 Assists) glänzte. Bemerkenswert: In den letzten sieben direkten Duellen haben die Bruins nie mehr als drei Tore erzielt. Selbst wenn Boston ein positives Ergebnis einfährt, tut sich die Offensive der Mannschaft gegen die Predators häufig schwer.
Direkter Vergleich Statistik Boston - Nashville

Die Siegesserie ist gerissen, doch das Selbstvertrauen bleibt.
Unter der Leitung von Marco Sturm sind die Boston Bruins mit sieben Siegen aus zehn Partien und 15 Punkten in die Regular Season gestartet. Das Team rangiert ligaweit auf Platz sechs bei den erzielten Treffern (34) und muss sich mit nur 22 Gegentoren lediglich zwei anderen Klubs geschlagen geben. Dieses ausgewogene Verhältnis sorgt dafür, dass die Bruins nicht ausschließlich von ihrer Offensive abhängig sind. David Pastrnak trägt nun das „C“ auf der Brust, während die Youngster Fraser Minten und Marat Khusnutdinov für zusätzliche Tiefe in den Angriffsreihen sorgen. Besonders überzeugend verlief der jüngste Roadtrip: In vier Auswärtsspielen sammelte Boston sieben von möglichen acht Punkten.
Das abschließende Duell dieser Auswärtsserie gegen Dallas endete jedoch bitter. Die Bruins gingen dank Toren von Matthew Poitras und James Hagens zweimal in Führung, konnten den Vorsprung aber nicht über die Zeit bringen. Hauptsächliches Problem: Mikko Rantanen, der mit einem Hattrick die Stars in der Overtime zum 3:2-Sieg führte. Dabei hätten die Bruins durchaus mehr verdient gehabt - im dritten Drittel erlaubten sie dem Gegner nur zwei Schüsse aufs Tor und blockten über das gesamte Spiel hinweg 22 Abschlüsse (Dallas: 13). Marco Sturm zeigte sich nach der Partie zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft und hob den erfolgreichen Abschluss des Roadtrips hervor. Die Niederlage beendete zwar die Siegesserie von fünf Spielen, doch spielerisch präsentierte sich Boston weiterhin als selbstbewusstes Team.
Spielergebnisse: Boston Bruins

Die Punkte sind zwar da, doch mit ihrer Leistung können sie bislang nicht zufrieden sein.
Nashville startet die Saison mit drei Siegen aus acht Partien, sammelt dabei aber immerhin neun Punkte, da sie dreimal erst nach regulärer Spielzeit unterliegen. Für das neu aufgestellte Team ist das ein ordentlicher Auftakt, auch wenn intern klar ist, dass die Qualität des Eishockeys noch nicht immer den Erwartungen entspricht. Im Sommer holt der neue General Manager Chris MacFarland neun frische Akteure ins Team, darunter Ross Colton und Mavrik Bourque. Eine Schlüsselrolle bei den aktuellen Ergebnissen spielt Juuse Saros, der seine Mitspieler regelmäßig mit starken Paraden im Spiel hält. Vor den Begegnungen am 20. Oktober rangiert der finnische Goalie ligaweit auf Platz zwei bei den meisten Saves (193). Auch die Special Teams funktionieren: Die Powerplay-Quote liegt bei 29,6 Prozent, das Penalty Killing bei imposanten 85,2 Prozent. Kapitän Roman Josi betont, dass die Mannschaft ihr Top-Niveau noch nicht erreicht hat, sieht es aber als positiv an, dass Nashville auch in schwierigen Spielen Punkte mitnimmt.
Im letzten Spiel feiern die Predators einen 5:2-Erfolg gegen St. Louis, obwohl sie sich zu Beginn selbst das Leben schwer machen. Die Gäste gehen zunächst in Führung, doch Jonathan Marchessault verwandelt einen Penalty Shot und wenig später trifft Filip Forsberg erstmals in dieser Saison. Im zweiten Drittel baut Adam Edström den Vorsprung für Nashville in Unterzahl aus, allerdings verkürzen die Blues schnell. Die Entscheidung fällt im Schlussabschnitt: Ryan O’Reilly und Jack Drury sorgen für einen souveränen Heimsieg. Nach dem Spiel räumt Andrew Brunette ein, dass sein Team in den ersten beiden Abschnitten zu oft den Puck verliert und dem Gegner zu viele Konter ermöglicht. Im dritten Drittel agieren die Predators dann deutlich abgeklärter, kontrollieren die Scheibe besser und setzen sich vermehrt im Angriffsdrittel fest. Genau diesen Stil will der Coach auch auf dem bevorstehenden Road Trip sehen, der mit dem Duell gegen Boston beginnt.
Spielergebnisse: Nashville Predators
Vorhersage für das 1. Drittel
Boston startet souverän in die Saison, doch gegen Nashville entwickeln sie selten ein Offensiv-Feuerwerk gleich zu Beginn. In fünfzehn der letzten sechzehn direkten Duelle haben die Bruins im ersten Drittel nie mehr als ein Tor erzielt. Auch vor heimischem Publikum bestätigt sich dieser Trend: In sieben der vergangenen acht Heimspiele gegen die Predators blieb Boston im Startabschnitt bei maximal einem Treffer. Und das Muster zeigt sich unabhängig vom Gegner: In sechs der letzten sieben Heimpartien übertrafen die Bruins im ersten Drittel nicht die Marke von einem Tor. Die Empfehlung lautet daher: Boston Individual Total im ersten Drittel unter 1,5 Tore.
Tipp zur Toranzahl
Die aktuelle Offensivform der Bruins ist beeindruckend, doch Nashville versteht es traditionell, ihre Angriffsreihe einzudämmen. In den letzten sieben direkten Duellen hat Boston nie mehr als drei Tore erzielt. Auf heimischem Eis hält diese Serie inzwischen schon seit sechs Begegnungen an. Die Predators können sich zudem auf einen zuverlässigen Goalie wie Juuse Saros verlassen, der sein Team auch unter starkem Druck des Gegners immer wieder im Spiel hält. Entsprechend sollte man mit einer weiteren Tor-Gala der Gastgeber vorsichtig sein. Die Empfehlung lautet daher: Boston erzielt weniger als 3,5 Tore - Quote 1,60.