Vancouver Canucks gegen Carolina Hurricanes Prognose 21 Oktober 2026
🔊 Sieben Niederlagen in Folge, das Tabellenende der Pacific Division und erneut ein unangenehmer Gegner - derzeit sind die Vancouver Canucks wirklich nicht zu beneiden. Nun steht ihnen ein Duell mit den Carolina Hurricanes bevor, die die Kanadier erst kürzlich auf heimischem Eis deklassiert haben. Allerdings reisen auch die Hurricanes nicht mit bester Laune an: Nach sieben Siegen in Serie mussten sie sich Calgary geschlagen geben und verloren zudem mehrere Schlüsselspieler verletzungsbedingt. Kann Vancouver die derzeitigen Probleme der Gäste ausnutzen oder setzt sich die Negativserie der Hausherren fort?
Neun Tore in Raleigh
📊 In dieser Saison standen sich die beiden Teams bereits gegenüber, und für Vancouver endete das Duell mit einer deutlichen Niederlage (2:7). Carolina feierte einen Offensivrausch mit sieben Treffern - Logan Stankoven schnürte dabei einen Hattrick, während Andrei Svechnikov doppelt traf. Auch K’Andre Miller und Mark Jankowski steuerten jeweils ein Tor bei. Für die Canucks erzielte Jake DeBrusk beide Treffer. Kevin Lankinen kassierte in zwei Dritteln sechs Gegentore, bevor er durch einen anderen Goalie ersetzt wurde. Nun muss Vancouver nach Lösungen suchen, um einen Gegner zu stoppen, der bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, wie gefährlich er im Angriff agieren kann.
Direkter Vergleich Statistik Vancouver - Carolina

Der Vorsprung, den sie aus der Hand gaben
In den letzten zehn Spielen haben die Vancouver Canucks lediglich zwei Siege eingefahren, während ihre Niederlagenserie mittlerweile auf sieben Partien angewachsen ist. Besonders die Defensive steht unter enormem Druck. Stammtorhüter Thatcher Demko fällt verletzungsbedingt aus, und Kevin Lankinen gelingt es bislang nicht, für die nötige Stabilität zwischen den Pfosten zu sorgen. Auch im Feld gibt es personelle Ausfälle: Akil Thomas, Mackenzie MacEachern und Jack Thompson stehen nicht zur Verfügung. Marco Rossi musste krankheitsbedingt pausieren, sein Einsatz bleibt fraglich. Auch die Offensive schafft es derzeit nicht, die Wende herbeizuführen: Die Canucks haben in sieben aufeinanderfolgenden Begegnungen nie mehr als zwei Tore erzielt.
Gegen Tampa Bay bot sich Vancouver eine gute Gelegenheit, die Negativserie zu beenden. Linus Karlsson brachte die Gäste im ersten Drittel in Führung, Elias Pettersson erhöhte im Powerplay auf 2:0. Doch dann kippte das Spiel komplett. Nikita Kucherov erzielte noch im zweiten Drittel einen Doppelpack, im Schlussabschnitt sorgten Jake Guentzel und Pontus Holmberg für den 4:2-Heimsieg der Lightning. Besonders auffällig: Das Schussverhältnis lag mit 35:14 klar zugunsten von Tampa Bay. Die Canucks kamen kaum noch gefährlich vor das gegnerische Tor, während Lankinen mehrfach retten musste. Mit einer solchen Anzahl an gegnerischen Chancen dürfte es gegen Carolina äußerst schwierig werden, etwas Zählbares mitzunehmen.
Spielergebnisse: Vancouver Canucks

Die Siegesserie wurde gestoppt
Carolina hat sieben ihrer letzten zehn Partien gewonnen und bleibt weiterhin an der Spitze der Metropolitan Division. Vor dem jüngsten Duell feierten Rod Brind’Amours Schützlinge sieben Siege in Serie, darunter ein überzeugender Erfolg gegen Vancouver. Aktuell plagen die Hurricanes jedoch erhebliche Personalsorgen: Taylor Hall steht auf der Verletztenliste, Seth Jarvis und Kapitän Jordan Staal sind ebenfalls nicht einsatzbereit. Kurz vor dem Aufeinandertreffen mit Calgary fiel zudem Mark Jankowski aus. Die Ausfälle zwingen das Trainerteam, die Reihen neu zu ordnen - auch in Über- und Unterzahlsituationen. Trotzdem präsentiert sich Carolina weiterhin defensiv stabil: In den vergangenen fünf Begegnungen kassierte das Team im Schnitt nur 2,5 Gegentore.
In Calgary gingen die Hurricanes durch Jesperi Kotkaniemi, der im zweiten Spiel in Folge traf, zunächst in Führung. Dann drehten die Gastgeber die Partie mit zwei Treffern innerhalb von nur 69 Sekunden, doch Jalen Chatfield sorgte drei Sekunden vor der zweiten Pause für den Ausgleich. Im Schlussabschnitt gerieten die Hurricanes in den ersten zehn Minuten mit 2:12 nach Torschüssen ins Hintertreffen und mussten kurz vor der Schlusssirene das entscheidende Tor von Yegor Sharangovich hinnehmen. Brandon Bussi parierte 31 Schüsse, konnte die 2:3-Niederlage aber nicht verhindern. Nach dem Spiel kritisierte Brind’Amour das Defensivverhalten seiner Mannschaft ohne Scheibe, während Jordan Martinook auf Schwierigkeiten im Forechecking hinwies. Für Carolina ist das ein Warnsignal - auch wenn die Anzahl der herausgespielten Chancen durchaus auf einen anderen Ausgang hoffen ließ.
Spielergebnisse: Carolina Hurricanes
Vorhersage für das 1. Drittel
Carolina erzielt in den ersten zwanzig Minuten selten zwei Tore, vor allem auswärts. In sieben der letzten acht Gastspiele beim direkten Duell mit Vancouver blieb Hurricanes im ersten Drittel bei maximal einem Treffer. Diese Wette wäre auch in sechs der letzten sieben Auswärtspartien der Mannschaft aufgegangen, ebenso wie in fünf der vergangenen Begegnungen insgesamt - unabhängig vom Spielort. Die Empfehlung lautet daher: Carolina Team Total im 1. Drittel unter 1,5 Tore zu einer Quote von 1,43.
Tipp zum Spielausgang
Vancouver gelingt es einfach nicht, ihre Niederlagenserie zu beenden - sie verlieren in sechs der letzten sieben Partien nach regulärer Spielzeit. Carolina hingegen entscheidet sechs der vergangenen sieben Begegnungen innerhalb von 60 Minuten für sich. Selbst angesichts einiger Ausfälle wirken die Gäste deutlich stärker, zumal sie die Canucks kürzlich in Raleigh überzeugend besiegt haben. Unser Tipp: Carolina gewinnt in der regulären Spielzeit zu einer Quote von 1,60.