Colorado Avalanche gegen Los Angeles Kings Prognose 22 April 2026
🔊 Das zweite Spiel der Serie nach einem äußerst intensiven und "playoff-ähnlichen" Start. Colorado sicherte sich das erste Spiel (2:1), aber es war ein Duell mit strikter Kontrolle und minimalen Torchancen. Die entscheidende Frage ist nun: Kann Colorado erneut die Struktur halten und den Gegner bezwingen, oder wird Los Angeles in der Offensive zulegen und die Serie ausgleichen?
Direkter Vergleich
📊 Das erste Spiel der Serie fand komplett im geschlossenen Format statt. Colorado gewann mit 2:1, wobei das Match von hart umkämpften Szenen, Positionsangriffen und einem Minimum an klaren Chancen geprägt war. Wichtig zu erwähnen ist, dass ein Tor der Gastgeber aberkannt wurde, während Los Angeles seine Chance im Powerplay erst gegen Ende nutzte. Der allgemeine Charakter der Begegnung war äußerst knapp, wo Details und die Umsetzung einzelner Szenen entscheidend sind.
H2H-Statistiken der Spiele und frühere Teamergebnisse

Colorado Avalanche Teamübersicht
Colorado trat im ersten Spiel äußerst diszipliniert und systematisch auf, was durch die Zahlen voll bestätigt wird. Das Team gewann mit 2:1 und beschränkte den Gegner auf 25 Schüsse (24 Paraden von Wedgewood), wodurch sie kaum gefährliche Chancen zuließen. Bemerkenswert ist, dass Colorado selbst ein weiteres Tor erzielte, das jedoch aberkannt wurde - das zeigt, dass der Druck tatsächlich höher war als das Endergebnis vermuten lässt.
Der Schlüsselpunkt war das Spiel ohne Puck und die Kontrolle der Qualität der Chancen. Wie Bednar betonte, hat das Team die Anzahl und Qualität der Chancen des Gegners minimiert, was sich direkt im Spiel widerspiegelte: Los Angeles konnte die Abwehr lange Zeit nicht durchbrechen und traf erst in Überzahl in der 57. Minute.
Die Tore von Colorado waren klassischer Playoff-Hockey. Lehkonen eröffnete das Scoring bei 15:29 im zweiten Drittel nach einem Abpraller im Slot, und O'Connor stellte auf 2:0 bei 5:50 im dritten Drittel durch einen individuellen Lauf und seine Schnelligkeit. Wichtig ist, dass dies sein erstes Tor nach seiner Rückkehr am 24. März war, was der Offensive zusätzliche Tiefe verleiht.
Besonders hervorzuheben ist der Torwart: Wedgewood parierte in seinem Debüt-Playoff-Spiel 24 von 25 Schüssen (96,0%) und wurde zum entscheidenden Faktor. Insgesamt spielte Colorado „ergebnisorientiert“: minimales Risiko, Puckkontrolle und Verwertung der eigenen Chancen.
Spielergebnisse: Colorado Avalanche

Los Angeles Kings Teamübersicht
Los Angeles verlor mit 1:2, doch die Struktur des Spiels war äußerst ausgeglichen. Das Team hielt eine der produktivsten Offensiven der Liga auf nur 2 Tore (wobei ein drittes aberkannt wurde), was bereits auf ein hohes Defensivniveau hinweist.
Die zentrale Herausforderung bleibt jedoch der Angriff und das Volumen. Das Team gab nur 25 Schüsse aufs Tor ab und traf lediglich einmal - Panarin verwandelte ein Powerplay bei 57:38, als das Spiel bereits zu Ende ging. Bis zu diesem Zeitpunkt kreierte das Team kaum gefährliche Szenen.
Trotzdem kann man nicht sagen, dass das Spiel ein Desaster war. Los Angeles blieb bis zum Schluss im Spiel, und Forsberg zeigte eine starke Leistung mit 28 Paraden bei 30 Schüssen (93,8%). Dies hielt das Team im Spiel, selbst unter dem Druck des Gegners.
Wichtig ist auch, dass das Team seine Chancen hatte - darunter Szenen mit leeren Toren, die ungenutzt blieben. Genau solche Details entschieden das Spiel. Die Hauptschlussfolgerung: Die Struktur und Verteidigung funktionieren (gegen eine Top-Offensive nur 2 Gegentore), aber ohne mehr Druck und Schüsse (25 im Spiel) reicht das nicht für einen Sieg.
Spielergebnisse: Los Angeles Kings
Aktuelle Nachrichten
Colorado Avalanche
💬 Innerhalb des Teams herrscht Vertrauen in das gewählte Modell. Jared Bednar bemerkte: „Das ist genau die Art von Spiel, die wir erwartet haben. Gegen Los Angeles ist es schwer, Chancen zu kreieren. Wir haben gut in der Defensive gespielt, die Scheibe kontrolliert und das Richtige getan.“ Cale Makar fügte hinzu: „Es sind die Playoffs. Man muss zum Tor gehen und die Scheibe dorthin bringen - so fallen die Tore.“ Die Hauptbotschaft ist, dass das Team bereit ist, defensiv zu spielen und sich dabei wohlfühlt.
❌ Den vorliegenden Informationen zufolge gibt es vor dem Spiel keine Berichte über ernsthafte Verletzungen.
Los Angeles Kings
💬 Innerhalb des Teams liegt der Fokus auf Anpassungen. D.J. Smith betonte: „Wir haben vieles gut gemacht. Wir haben eines der offensivstärksten Teams der Liga in Schach gehalten, aber wir müssen vorne gefährlicher werden.“ Mikey Anderson fügte hinzu: „Wir haben ihnen nicht viel gegeben, aber ein paar Szenen waren entscheidend. Wir müssen härter werden und an unserer Physis arbeiten.“ Die Hauptbotschaft ist klar - das Team weiß, dass es auf Augenhöhe spielen kann, aber in den Details zulegen muss.
❌ Laut vorliegenden Informationen gibt es vor dem Spiel keine Berichte über ernsthafte Verletzungen.
⚡️ Führungsspieler
Bei Colorado waren Artturi Lehkonen (1 Tor), Logan O’Connor (1 Tor) und Nathan MacKinnon (1 Assist) entscheidend. MacKinnon beteiligte sich an der Schlüsselszene des ersten Tores und gab den Angriffen das Tempo vor.Bei Los Angeles stach Artemi Panarin hervor - 1 Tor im Powerplay und er sorgte mit Schüssen aus dem Verkehr für Gefahr. Anze Kopitar spielte eine wichtige Rolle, indem er im Torraum beim Torereignis den Goalie abschirmte.
🥅 Torhüter
Für Colorado steht Scott Wedgewood im Tor. In der regulären Saison bestritt er 45 Spiele, gewann 31 davon, mit einem Gegentorschnitt von 2,02 und einer Fangquote von 92,1%. In den Playoffs absolvierte er 1 Spiel: 1 Sieg, 1,00 Gegentorschnitt und 96,0% Fangquote. Im ersten Spiel gegen Los Angeles hielt er 24 von 25 Schüssen (96,0%) und war ein entscheidender Faktor für den Sieg. Ebenfalls im Kader ist Mackenzie Blackwood: 39 Spiele in der Saison, 2,51 Gegentorschnitt und 90,4% Fangquote.Für Los Angeles steht Anton Forsberg im Tor. In der regulären Saison bestritt er 36 Spiele, gewann 16 davon, mit einem Gegentorschnitt von 2,57 und einer Fangquote von 91,0%. In den Playoffs absolvierte er 1 Spiel: 0 Siege, 2,04 Gegentorschnitt und 93,8% Fangquote. Im ersten Spiel hielt er 28 von 30 Schüssen (93,8%) und machte trotz der Niederlage einen soliden Eindruck. Ebenfalls im Kader ist Darcy Kuemper: 50 Spiele in der Saison, 2,78 Gegentorschnitt und 89,1% Fangquote.
Redaktionelle Prognose
Das zweite Spiel wird höchstwahrscheinlich nach dem Muster des ersten verlaufen. Colorado hat bereits gezeigt, dass sie bereit sind, ergebnisorientiert zu spielen - durch Puckkontrolle, eine dichte Verteidigung und Minimierung von Risiken. Der Sieg (2:1) im Eröffnungsspiel hat dies bestätigt: Das Team beschleunigt nicht das Tempo und fühlt sich im defensiven Eishockey wohl.
Los Angeles spielt ebenfalls in einem sehr defensiven Stil. Jared Bednar betonte nach dem ersten Spiel direkt, dass die Kings regelmäßig Spiele mit minimalem Torabstand und niedriger Torausbeute bestreiten. Im Auftaktspiel der Serie wurde dies bestätigt: Das Team hielt die produktivste Offensive der Liga auf nur zwei Tore in Schach. Beide Seiten zeigten zudem ein hohes Torwartniveau: Wedgewood (24/25, 96,0%) und Forsberg (28/30, 93,8%), was die Wahrscheinlichkeit eines torreichen Spiels weiter verringert.
Der Trend spricht ebenfalls für „unter“: In 9 der letzten 10 Spiele von Colorado wurde ein hohes Gesamtergebnis nicht erreicht, und in den letzten direkten Duellen spielen die Teams konstant mit niedriger Torausbeute. Angesichts der Struktur, des Tempos und der Qualität der Verteidigung ist die optimale Wahl - unter 6,5 Tore.
