Utah Mammoth gegen Pittsburgh Penguins Prognose 20 Oktober 2026
🔊 Utah kassiert überraschend eine deutliche Niederlage gegen Edmonton, obwohl sie zuvor sechs ihrer ersten acht Partien für sich entschieden hatten. Die Mammoths führen weiterhin die Central Division an, doch nach sechs Gegentreffern rücken Defensivprobleme verstärkt in den Fokus. Bei Pittsburgh sieht die Lage allerdings noch düsterer aus: Die Penguins verlieren drei Spiele in Serie und müssen allein in den letzten beiden Begegnungen elf Gegentore hinnehmen. Nun kommt es zum Aufeinandertreffen in Salt Lake City, wo die Gastgeber alles daran setzen, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Zumal die bisherigen Duelle beider Teams stets torreich ausfielen.
Auswärtssiege
📊 In der vergangenen Saison sicherten sich beide Teams jeweils einen Auswärtssieg, wobei beide Duelle äußerst umkämpft waren. Im Dezember lag Utah gegen Pittsburgh zu Beginn des dritten Drittels bereits mit 0:3 zurück, kämpfte sich jedoch eindrucksvoll zurück und drehte die Partie in der Overtime - Dylan Guenther erzielte den entscheidenden Treffer zum 5:4. Im März revanchierten sich die Penguins in Salt Lake City mit einem 4:3-Erfolg, bei dem sie im zweiten und dritten Abschnitt jeweils im Powerplay trafen. Am Ende der Saison standen beide Kontrahenten mit je einem Sieg da, das Torverhältnis lautete ausgeglichen 8:8.
Direkter Vergleich Statistik Utah Mammoth - Pittsburgh

Ein Ausrutscher macht einen guten Saisonstart nicht zunichte.
Utah haben die Saison mit sechs Siegen aus neun Partien eröffnet und dabei bereits 33 Tore erzielt. Das Team von André Tourigny geht in jedem Spiel als Sieger vom Eis, wenn sie mindestens dreimal treffen. Nick Schmaltz avanciert mit sechs Treffern und insgesamt elf Punkten zu einem der Schlüsselspieler zum Saisonstart. Auch Clayton Keller ist im Angriff äußerst präsent und steuert bereits acht Assists bei. Die Verteidiger liefern ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Offensive: In neun Begegnungen kommen sie auf acht Tore - der drittbeste Wert in der NHL. Besonders hervorzuheben ist Mikhail Sergachyov, der zehn Punkte sammelte, davon sieben in den vergangenen sechs Spielen.
Doch im jüngsten Duell mit Edmonton wirkten die “Mammoths” ungewohnt harmlos. Bereits nach 40 Sekunden brachte Connor McDavid die Gäste in Führung, die Oilers bauten ihren Vorsprung im weiteren Verlauf konsequent aus. Utah unterliegt am Ende mit 2:6, obwohl sie mehr Torschüsse abgaben (28:21), 62,5 % der Faceoffs gewannen und mit 39 Hits gegenüber 24 physisch präsenter waren als Edmonton. Beide Treffer für Utah erzielten Verteidiger - John Marino und Sergachyov. Karel Vejmelka kassierte fünf Gegentore bei 17 Schüssen und wurde schließlich durch Sebastian Cossa ersetzt. Nach dem Spiel kritisierte Tourigny explizit die schwache Zweikampfführung und das mangelnde physische Niveau seines Teams für das zweite Aufeinandertreffen mit Edmonton. Nun liegt es am Coaching Staff, eine deutlich andere Reaktion aus der Mannschaft herauszukitzeln.
Spielergebnisse: Utah Mammoth

Die Abwehr hält dem Druck nicht stand, und die Offensive bleibt wirkungslos.
Pittsburgh startet mit zwei Siegen in die Saison, doch danach verlieren sie deutlich an Schwung. In den folgenden sieben Partien gelingt dem Team lediglich ein Erfolg, aktuell stecken die Penguins in einer Serie von drei Niederlagen in Folge. Besonders auswärts tun sich die Penguins schwer - vier der letzten fünf Spiele auf fremdem Eis gehen verloren. In neun Begegnungen kassiert Pittsburgh insgesamt 33 Gegentore, was die aktuellen Resultate gut erklärt. Dennoch liefern die Routiniers weiterhin starke Offensivleistungen: Evgeni Malkin erzielt fünf Treffer, während Erik Karlsson bereits neun Assists auf seinem Konto verbucht. Allerdings reichen ihre Beiträge bislang nicht aus, um die Defizite in der Defensive auszugleichen.
Auch das jüngste Duell mit Vegas endet in einer weiteren Enttäuschung. Bereits nach fünf Minuten liegen die Penguins mit 0:2 zurück, nach dem zweiten Drittel steht es 1:5. Einziger Lichtblick bleibt das Powerplay: Sidney Crosby beendet mit seinem Tor eine Serie von 20 erfolglosen Überzahlspielen. Im Schlussabschnitt gelingt Pittsburgh zwar noch ein weiterer Treffer, doch am Ende steht eine deutliche 2:6-Niederlage zu Buche. Head Coach Dan Muse spricht nach dem Spiel erneut die fehlende Konstanz an, während Crosby betont, dass das Team dringend an seinen Fehlern arbeiten müsse. Aktuell geraten die Penguins regelmäßig früh in Rückstand und müssen enormen Aufwand betreiben, um überhaupt im Spiel zu bleiben.
Spielergebnisse: Pittsburgh Penguins
Vorhersage für das 1. Drittel
Utah haben in den vergangenen sieben Partien nie mehr als einen Treffer im ersten Drittel erzielt. Selbst wenn die Mammoths insgesamt offensiv überzeugen, legen sie selten mit einem frühen Offensivfeuerwerk los. Unser Tipp: Utahs Teamtotal im ersten Drittel unter 1,5 Tore.
Prognose für das Gesamttor-Ergebnis
Pittsburgh bleibt in der NHL seit sechs Spielen in Folge unter vier Treffern. Auch auswärts hält diese Serie bereits fünf Partien an, wobei die Penguins zuletzt gegen Colorado und Vegas jeweils nur zweimal einnetzen konnten. Angesichts der aktuellen Offensivprobleme dürfte es für die Gäste schwer werden, vier Tore zu erzielen. Die Empfehlung lautet daher: Pittsburgh unter 3,5 Tore (individuelle Teamwette).
Prognose zum Spielausgang
Pittsburgh wartet nun schon seit sieben NHL-Partien auf einen Sieg nach regulärer Spielzeit. Nach zwei überzeugenden Auftritten zum Saisonstart konnten die Penguins nur noch einmal gewinnen - und das erst in der Overtime. Utah hingegen hat sechs ihrer letzten neun Begegnungen für sich entschieden und präsentiert sich vor allem offensiv äußerst effizient. Unser Tipp: Utah verliert in der regulären Spielzeit nicht (1X).