Deutschland gegen Schweiz Prognose 18 Mai 2026
🔊 Eines der Schlüsselduelle des Spieltags in Gruppe A steigt in Zürich, wo Deutschland auf Gastgeber Schweiz trifft. Beide Teams haben bereits anspruchsvolle Auftaktpartien hinter sich, doch aktuell präsentieren sich die Schweizer deutlich gefestigter und konstanter. Deutschland ist mit zwei Niederlagen in die Weltmeisterschaft gestartet und hat bislang erhebliche Schwierigkeiten, Chancen konsequent zu nutzen. Die Schweiz hingegen untermauert weiterhin ihren Ruf als eines der bestorganisierten Teams des Turniers. Hinzu kommt der psychologische Druck für Deutschland: In den jüngsten direkten Duellen hatten die Schweizer klar die Oberhand. Gelingt es Deutschland, endlich offensiv ins Rollen zu kommen, oder behalten die Gastgeber weiterhin das Tempo und die Kontrolle in der Gruppe?
Direkter Vergleich
📊 Die Schweiz geht mit einer Serie von zwei Siegen in Folge gegen Deutschland in diese Partie. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams fand bei der Weltmeisterschaft 2025 statt, als die Schweizer mit einem souveränen 5:1-Erfolg überzeugten. Insgesamt konnten die Schweizer in den vergangenen fünf direkten Duellen viermal als Sieger vom Eis gehen, während Deutschland lediglich einen Erfolg verbuchte. In diesem Zeitraum erzielten die Schweizer 18 Tore, die Deutschen kamen auf 9 Treffer - im Schnitt fielen 5,4 Tore pro Spiel. Besonders bemerkenswert: In den letzten beiden direkten Begegnungen ließ die Schweiz nicht mehr als ein Gegentor pro Spiel zu. Das heutige Duell hat zudem große Bedeutung im Rennen um die Spitzenplätze der Gruppe A.
H2H-Statistiken der Spiele und frühere Teamergebnisse

Deutschland Teamübersicht
Die deutsche Nationalmannschaft findet bislang nur schwer ins Turnier und steht nach zwei Partien weiterhin ohne Punkte da. Im jüngsten Spiel mussten sich die Deutschen Lettland mit 0:2 geschlagen geben - und das trotz einer ordentlichen Leistung und einem leichten Schussvorteil von 25:22. Das Team von Harold Kreis setzte erneut auf aggressives Forechecking und intensive Zweikämpfe an der Bande, doch die Verwertung der Torchancen bleibt ein großes Problem. Auch mit dem Debüt von Lukas Reichel, der sein erstes Spiel im Turnier absolvierte, gelang es Deutschland nicht, die lettische Defensive zu knacken. Besonders schwer tun sich die Deutschen weiterhin im Slot sowie im Spiel vor dem gegnerischen Tor.
Die Grundordnung im Spiel der Deutschen bleibt dabei dennoch bemerkenswert strukturiert. Gegen Lettland arbeitete das Team viel und effektiv ohne Scheibe, verteidigte schnelle Angriffe des Gegners meist solide. Doch ein Gegentreffer kurz vor Ende des ersten Drittels veränderte den Spielverlauf entscheidend. Nach dem zweiten lettischen Tor musste Deutschland mehr riskieren und offensiver agieren, doch selbst der sechste Feldspieler in der Schlussphase brachte keine Wende mehr. Nun wartet mit dem nächsten Gegner eine noch größere Herausforderung - ein Team, das im Positionsspiel besonders souverän agiert.
Spielergebnisse: Deutschland

Schweiz Teamübersicht
Die Schweizer Nationalmannschaft setzt ihren beeindruckenden Lauf in der Anfangsphase der Heim-Weltmeisterschaft fort. Nach dem Sieg gegen die USA bezwingen sie auch Lettland mit 4:2 und demonstrieren erneut ein hohes Maß an Scheibenkontrolle und Druck im gegnerischen Drittel. Besonders im zweiten Drittel dominieren die Gastgeber das Geschehen, lassen den Gegner kaum aus der eigenen Zone und setzen Kristers Gudlevskis im lettischen Tor permanent unter Druck. Für die Schweizer treffen Timo Meier, Damien Riat und Dean Kukan, während Simon Knak erneut mit enormem Einsatz und starker Arbeit abseits der Scheibe überzeugt.
Bemerkenswert bleibt, dass die Schweiz weiterhin als eines der ausgewogensten Teams des Turniers auftritt. Die Gastgeber kontrollieren das Tempo souverän und sorgen mit kurzen Wechseln sowie schnellen Spielverlagerungen konstant für Offensivdruck. Selbst in engen Partien, in denen der Gegner lange mithält, bleiben die Schweizer ruhig, erhöhen Schritt für Schritt den Druck und warten geduldig auf ihre Chancen. Auch ohne Scheibe agiert das Team äußerst diszipliniert und lässt kaum gefährliche Angriffe zu. Bei ihrem Heimturnier unterstreichen die Schweizer bislang eindrucksvoll ihren Status als einer der Favoriten in der Gruppe.
⚡️ Schlüsselspieler
Für Deutschland zählt Lukas Reichel weiterhin zu den auffälligsten Akteuren. Bereits im Auftaktspiel des Turniers sorgte er aus dem Zentrum immer wieder für Gefahr. Ebenso prägen Markus Weber und die Abwehrchefs das Spiel der Deutschen, indem sie bei Umschaltmomenten das Tempo hochhalten und für Stabilität sorgen.
Bei der Schweiz haben Timo Meier und Damien Riat einen starken Start hingelegt, beide trafen im Duell mit Lettland. Zudem leisten Simon Knak, Roman Josi und die Führungsspieler im Powerplay enorm wichtige Arbeit: Über sie bauen die Gastgeber konstant Druck im gegnerischen Drittel auf.
🥅 Torhüter
Im deutschen Tor steht weiterhin Philipp Grubauer als Nummer eins. Nach zwei Partien kommt er auf eine Fangquote von 89,80 Prozent bei einem Gegentorschnitt von 2,69. Trotz der beiden Niederlagen bewahrte Grubauer die deutsche Auswahl mehrfach vor weiteren Gegentreffern und zeigte starke Paraden gegen gefährliche Angriffe.
Die Schweiz kann sich bislang auf beide Keeper verlassen. Sandro Aeschlimann glänzte nach dem Sieg gegen Lettland mit einer Fangquote von 91,39 Prozent und einem Gegentorschnitt von 2,00. Ebenfalls überzeugend präsentiert sich Leonardo Genoni, der eine Quote von 95,00 Prozent und einen Gegentorschnitt von 1,00 vorweisen kann.
Redaktionstipp
Die Schweiz präsentiert sich aktuell in deutlich stabilerer Verfassung und zählt bislang zu den am besten organisierten Teams der Gruppe A. Deutschland hingegen kämpft weiterhin mit massiven Problemen beim Toreschießen und hat in den letzten beiden Partien lediglich einen Treffer erzielt - zuletzt setzte es sogar eine 0:2-Niederlage gegen Lettland. Auch der direkte Vergleich spricht klar für die Schweizer: In vier der vergangenen fünf Duelle gingen sie als Sieger vom Eis, während Deutschland in den letzten beiden Begegnungen nie mehr als ein Tor erzielte. Angesichts der aktuellen Form der Gastgeber, der starken Torhüterleistungen und der insgesamt überzeugenden Teamstruktur erscheint ein Tipp auf unter 1,5 Tore für Deutschland hier als gut begründete Wahl.
