Finnland gegen Schweiz Prognose 18 Februar 2026
🔊 Finnland, das seit über anderthalb Stunden ohne Gegentor bleibt, trifft auf die Schweiz, die vom Losglück in der Qualifikationsrunde profitierte. Können die Schweizer sich für die Niederlage vor vier Jahren in Peking revanchieren? Wir analysieren das Viertelfinalspiel des Eishockeyturniers der Olympischen Spiele 2026 und bieten eine Prognose für das Spiel am 18. Februar.
Direkter Vergleich
📊 In den letzten sieben Begegnungen haben die Schweizer vier Siege errungen, während die Finnen drei Spiele gewonnen haben - allerdings keines in der regulären Spielzeit (zweimal in der Verlängerung und einmal im Penaltyschießen). Das letzte Aufeinandertreffen der Teams bei einem großen internationalen Turnier fand 2024 statt, als die Schweiz in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft mit 3:1 triumphierte.
H2H-Statistiken der Spiele und frühere Teamergebnisse

Finnland Teamübersicht
Die Finnen haben sich für ihre Auftaktniederlage bei den Olympischen Spielen gegen Slowakei (1:4) rehabilitiert, indem sie sowohl Schweden (4:1) als auch Italien (11:0) deutlich besiegten. Diese Erfolge ermöglichten es Antti Pennanens Team, den zweiten Platz in der Gruppe zu belegen und direkt ins Viertelfinale einzuziehen, was ihnen drei Ruhetage anstelle von einem einbrachte.
Mit einer Verwertungsquote von 12,7% gehört Finnland zu den drei besten Teams des Turniers in dieser Kategorie. Allerdings sind sowohl das Powerplay (zwei Tore, 25% Verwertung) als auch das Penalty-Killing (zwei Gegentore, 75% Neutralisierung der Überzahl) eher durchschnittlich im Vergleich zum Rest des Turniers. Doch mit 16 Toren zählt Finnland zu den offensivstärksten Mannschaften des Turniers (nur die Kanadier haben mehr erzielt).

Schweiz Teamübersicht
Die Schweiz hat erwartungsgemäß Frankreich mit 4:0 besiegt und ebenso erwartungsgemäß gegen Kanada mit 1:5 verloren in der Gruppenphase. Das Schlüsselspiel war gegen Tschechien (4:3 n.V.) - der Sieg sicherte Patrick Fischers Team eine hohe Setzposition und im Qualifikationsspiel der Play-offs trafen sie auf Italien (3:0).
Trotz einer niedrigen Schusseffizienz (8,1%) glänzt die Schweiz im Powerplay (fünf Tore, 31,3% Erfolgsquote) und im Penalty Killing (ein Gegentor, 92,3% Neutralisation). In der Verteidigung (93,2% abgewehrte Schüsse) sind nur die Finnen und Kanadier besser als die Schweizer.
⚡️ Führungsspieler
Joel Armia und Kaapo Kakko mit 2+2 sind die punktbesten Spieler im finnischen Team. Erik Haula gehört mit 65,4% gewonnenen Bullys zu den Top fünf des Turniers in dieser Kategorie, während Rasmus Ristolainen mit einer Plus-Minus-Bilanz von +8 der wertvollste Spieler der Olympiade ist.
Timo Meier hat nach zwei Assists gegen Italien den Kampf um den Titel des besten Scorers des Turniers aufgenommen (3+4). Die Schweiz stellt gleich zwei Verteidiger in der Rangliste der punktbesten Abwehrspieler - Roman Josi (2+2) und Janis Moser (1+3). Im Verlauf des Turniers mussten die Schweizer verletzungsbedingt auf Kevin Fiala und Denis Malgin verzichten.
🥅 Torhüter
In jedem der drei Gruppenspiele der Finnen stand Juuse Saros im Tor. Seine Fangquote stieg von Spiel zu Spiel - von 87,5% gegen die Slowaken bis zu 97,1% gegen die Schweden, inklusive einem Shutout gegen die Italiener. Die "weiße" Serie der Finnen beträgt bereits 95 Minuten. Nur drei Torhüter sind im Turnier bisher effektiver als Saros.
Einer von ihnen ist Leonardo Genoni, der in drei Spielen zum Einsatz kam. Zwei Partien beendete der Torhüter ohne Gegentor, und gegen die Tschechen hielt er 90,6% der Schüsse. Akira Schmid hatte weniger Glück - der Torhüter der Vegas Golden Knights traf auf Kanada, und selbst seine 34 Saves konnten nicht helfen.
🏆 Statistik bei den Olympischen Winterspielen im 21. Jahrhundert
- 2002 (Salt Lake City, USA): Finnland - 6. Platz, Schweiz - 11. Platz
- 2006 (Turin, Italien): Finnland - 2. Platz, Schweiz - 6. Platz
- 2010 (Vancouver, Kanada): Finnland - 3. Platz, Schweiz - 8. Platz
- 2014 (Sotschi, Russland): Finnland - 3. Platz, Schweiz - 9. Platz
- 2018 (Pyeongchang, Südkorea): Finnland - 6. Platz, Schweiz - 10. Platz
- 2022 (Peking, China): Finnland - 1. Platz, Schweiz - 8. Platz
Redaktionelle Vorhersage
Die Finnen haben nach dem Rückschlag gegen die Slowaken (obwohl es auch dort an der Chancenverwertung mangelte, waren die Schussstatistiken mit 40 im Spiel in Ordnung) ihr Offensivspiel verbessert. In fünf aufeinanderfolgenden Spielen der Finnen erzielen die Teams mindestens fünf Tore zusammen. Die offensiven Reihen der beiden europäischen Mannschaften könnten den Gesamttorwert von über 4,5 übertreffen.
