Schweiz gegen Norwegen Prognose 16 Mai 2025
📣 Können die Norweger am Freitag der soliden Verteidigung der "Kreuzritter" standhalten? Die Schweizer Nationalmannschaft, eine der ausgewogensten Teams des aktuellen Turniers, hat sich verdient an die Spitze der Gruppe B gesetzt. Die "Eisbären" hingegen sind überraschenderweise hinter Ungarn und Kasachstan zurückgefallen und befinden sich in einer kritischen Lage.
Direkter Vergleich
Seit 2010 haben die "Kreuzritter" und die "Eisbären" acht Partien bei den Weltmeisterschaften ausgetragen. Das norwegische Team konnte dabei nur drei Siege erringen (3:2; 3:2; 4:3 n.V.). 2016 sicherte Andreas Martinsen, der auch bei der WM 2025 weiterhin aktiv ist, den Sieg für das Team aus Nordeuropa. In den letzten Jahren haben ausschließlich die Schweizer Eishockeyspieler die Siege eingefahren. Sie triumphierten bereits bei vier Weltmeisterschaften in Folge über ihre Gegner. Beim letztjährigen Turnier erzielte Stürmer Nino Niederreiter ein Tor und eine Vorlage, während er weiterhin mit seinem Winnipeg-Team in den NHL-Playoffs kämpft. Bemerkenswert ist, dass zwei der letzten vier WM-Spiele mit demselben Ergebnis von 3:0 endeten.
H2H-Statistiken der Spiele und frühere Teamergebnisse

Schweiz Teamübersicht
Die "Kreuzritter" haben mit zehn Punkten den zweiten Platz in Gruppe B eingenommen, nur hinter Tschechien, dem sie am 9. Mai im ersten Spiel der Weltmeisterschaft knapp in der Verlängerung mit 4:5 unterlagen. Nach dieser Niederlage gegen das "Nationalteam" nahm der erfahrene Patrick Fischer Anpassungen vor und erreichte, dass seine Mannschaft in den Spielen gegen Dänemark, die USA und Deutschland zusammen nur drei Tore kassierte. Am Donnerstag gaben die "Kreuzritter" 32 Schüsse auf das deutsche Tor ab, gewannen 29 Bullys und nutzten zwei Powerplays aus. Stürmer Sven Andrighetto erzielte vier Tore und rückte in die Top Ten der Turnier-Scorer vor. Kapitän Nico Hischier verbrachte nur fünf Minuten auf dem Eis und wie auch Timo Meier blieb er ohne Punkt.

Norwegen Teamübersicht
Die "Eisbären" befinden sich derzeit mit einem Punkt auf dem letzten Platz in ihrer Gruppe. Nach schwachen Auftritten gegen Kasachstan, Tschechien und Deutschland, in denen das Team von Tobias Johansson insgesamt nur vier Tore erzielte, folgte ein ansprechendes Spiel gegen die USA (5:6 OT), bei dem die Norweger einen Punkt ergatterten. Der Held der Begegnung war der Anaheim-Prospect Stian Solberg, der fünf Schüsse abgab und einen Hattrick erzielte. Trotz der hohen Trefferquote verzeichneten die "Eisbären" nur 18 Schüsse auf das amerikanische Tor, gewannen lediglich 21 Bullys (halb so viele wie die Amerikaner) und erlaubten den "Stars and Stripes", zweimal im Powerplay zu treffen.
🏒 Voraussichtliche Aufstellungen
Schweiz: Charlin - Kukan, Siegenthaler - Fiala, Hischier, Moy
Norwegen: Arntzen - Lilleberg, Engebretsen - Elvsveen, Edvardsen, Rennild
🥅 Torhüter
Dem 37-jährigen Leonardo Genoni wird am Freitag voraussichtlich eine Pause gegönnt, sodass der 24-jährige Stefan Charlin von Beginn an im Tor stehen könnte. Der Torhüter weist in 37 Spielen für den Schweizer Club Langnau eine solide Fangquote von 1.88 auf. Am 10. Mai kassierte Charlin im Spiel gegen Dänemark zwei Tore und parierte 13 Schüsse der "Danish Lions".
Der norwegische Torwart Jonas Arntzen hat in zwei Spielen (gegen Tschechien und Deutschland) sechs Tore zugelassen und 56 Paraden gemacht. Jonas bestritt 30 Spiele in der Elitserien für den schwedischen Club Örebro und erzielte in den Playoffs in zwei Partien eine herausragende Fangquote von 1.01. Auch bei der Weltmeisterschaft 2023 zeigte Arntzen eine solide Leistung (Fangquote 1.93).
Prognose der Redaktion
Im bevorstehenden Spiel setzen wir auf ein Total von weniger als 5,5 Toren. Ein solches Total trifft in sieben der letzten zehn direkten Duelle der "Kreuzritter" und "Eisbären" in allen Wettbewerben zu. Die Schweizer Nationalmannschaft zeigte Stabilität in der Verteidigung, indem sie das offensive Team der USA am 12. Mai "trockenlegte" und den deutschen "Adlern" nicht mehr als ein Tor erlaubte. Angesichts der Tatsache, dass Patrick Fischers Team das zweite Spiel in Folge bestreiten wird, zweifeln wir daran, dass sie die Norweger "überrollen" werden, aber eines ist sicher - die "Eisbären" haben derzeit ernste Probleme, die sie im Duell mit Kevin Fiala und Co. nicht lösen können.