Admiral Vladivostok gegen Amur Chabarowsk Prognose 16 Februar 2026
🔊 Kann Admiral die Negativserie im Fernost-Derby durchbrechen? Am 16. Februar erwartet uns in der "Fetisov-Arena" ein packendes Duell - Admiral empfängt Amur. Diese Teams haben bereits 62 Spiele gegeneinander bestritten: 37 Siege für die Mannschaft aus Wladiwostok und 24 für die aus Chabarowsk. Der Vorteil liegt bei Admiral, aber wird die Vergangenheit diesmal wirklich entscheidend sein? Wir analysieren.
Direkter Vergleich
📊 Das Fernost-Derby findet fast nie hinter verschlossenen Türen statt. In den letzten 10 direkten Duellen erzielten die Teams zusammen 59 Tore - im Durchschnitt 5,9 pro Spiel. Allerdings wurde die Marke von neun Toren nur einmal überschritten, und häufiger liegen die Spiele im Bereich von 4-7 Toren. Amur überschreitet dabei selten die Grenze von 3-4 Toren, während Admiral zu Hause im zweiten Drittel regelmäßig das Tempo erhöht. Die direkten Begegnungen sind umkämpft, aber ohne chaotische "Schießereien".
Direkter Vergleich Statistik Admiral - Amur Chabarowsk

Admiral Vladivostok Teamübersicht
Die Mannschaft aus Wladiwostok geht in einem schwierigen Zustand in das Spiel - eine Serie von fünf Niederlagen in Folge. In den letzten fünf Partien erzielten sie nur 8 Tore und kassierten 17 Gegentreffer. Besonders schmerzhafte Niederlagen gab es gegen Avtomobilist (1:4) und Barys (1:4) - das Team zeigte defensive Schwächen und konnte das Tempo des Gegners nicht mitgehen.
Ein weiterer Rückschlag sind die personellen Ausfälle im Angriff. Im Lazarett befinden sich Wladimir Brjukwin (3 Punkte in 18 Spielen) und Alexander Darjin (7 Punkte in 23 Spielen). Die Tiefe im Sturm schrumpft, was sich direkt auf die Variabilität in der dritten Reihe auswirkt. Dennoch spielt Admiral zu Hause traditionell aggressiver, versucht den zweiten Abschnitt aktiv zu beginnen und das Tempo zu erhöhen. Die Frage in diesem Spiel ist nur, ob die Ressourcen und die Konzentration für die gesamten 60 Minuten ausreichen werden.
Spielergebnisse: Admiral Vladivostok

Amur Chabarowsk Teamübersicht
Die Khabarovsk-Spieler wirkten zu Beginn des Abschnitts frischer - zwei Siege gegen Barys (2:1 und 4:2) zeigten, dass das Team pragmatisch und geduldig spielen kann. Doch darauf folgten drei Niederlagen in Folge: gegen Torpedo (1:2), Traktor (5:6) und Avangard (2:6).
Amur erzielte in fünf Spielen 14 Tore - das offensive Potenzial ist vorhanden, doch die 15 Gegentore deuten auf Probleme in der Positionsverteidigung hin. Auswärts hat das Team nun fünf Spiele in Folge in der regulären Spielzeit verloren, was vor dem Derby zusätzlichen Druck ausübt. Zusätzlich wird die Situation durch einen personellen Verlust erschwert: Verteidiger Roman Abrosimov befindet sich im Lazarett.
Spielergebnisse: Amur Chabarowsk
⚡️Führungsspieler
Bei Admiral lastet die Hauptverantwortung im Angriff in den letzten Spielen auf Dmitry Zavgorodniy (2+4) - er ist es, der häufig schnelle Angriffe einleitet und im zweiten Tempo agiert. Libor Sulak (1+2) schaltet sich aktiv von der blauen Linie ein und verleiht dem Powerplay mehr Variabilität, während Vyacheslav Osnovin (1+2) in den Zweikämpfen und beim Bully nützlich ist. Dennoch wirkt die Gesamtproduktivität der Führungsspieler bislang nicht explosiv - dem Team fehlt ein konstanter Torjäger.
Die Angriffsreihe von Amur wirkt schärfer. Yaroslav Likhachyov (4+4 in den letzten fünf Spielen) ist der Hauptmotor der Offensive, kreiert regelmäßig Chancen und verwertet sie selbst. Alexander Galchenyuk (3+3) bringt Kreativität ins Powerplay ein, während Oleg Li (0+4) konstant für seine Mitspieler arbeitet. In ihrer aktuellen Form wirken die Führungsspieler aus Khabarovsk etwas überzeugender.
🥅 Torhüter
Bei Admiral trägt Adam Huska die Hauptlast. In 35 Spielen wehrt er 90,4% der Schüsse ab bei einem Gegentorschnitt von 2,64 - solide Werte, aber ohne großen Spielraum. Bei hohem Druck gerät der Slowake manchmal ins Wanken, besonders wenn das Team dem Gegner erlaubt, Verkehr vor dem Tor zu erzeugen. Ivan Kulbakov bekommt weniger Spielzeit: 89,8% abgewehrte Schüsse und ein Gegentorschnitt von 2,97. Seine Statistik zeigt, dass bei offenem Spiel die Belastung der Admiral-Verteidigung kritisch wird.
Bei Amur bleibt Maxim Dorozhko der Stammtorhüter. Er hat bereits 48 Spiele absolviert, wehrt 92,1% der Schüsse ab bei einem Gegentorschnitt von 2,60 und hat vier Shutouts erzielt. Bei hoher Belastung (über 1500 Schüsse in der Saison) hält Dorozhko das Niveau und hält das Team oft im Spiel, selbst bei Defensivschwächen. Damir Shaimardanov ist der Ersatzmann mit 91,5% abgewehrten Schüssen, aber einem höheren Gegentorschnitt von 3,17. Bei seinem Einsatz wird die Struktur von Amur weniger stabil, besonders gegen aktive Gegner.
Redaktionelle Vorhersage
Das Spiel wird voraussichtlich hart umkämpft sein, mit vielen Zweikämpfen und wenig Raum auf dem Spielfeld. Beide Teams sind derzeit nicht in der Form, um einen offenen Schlagabtausch zu liefern. Wenn man ein Ergebnis wählen müsste, sprechen etwas mehr Argumente für Admiral mit Handicap (0) aufgrund des Heimvorteils und der schwachen Auswärtsserie von Amur.