Finland (F) gegen Schweiz Prognose 14 Februar 2026
🔊 Die Teams aus Finnland und der Schweiz trafen bereits vor drei Tagen aufeinander - damals hatten die Skandinavierinnen die Nase vorn. Doch in vielen Statistiken schneiden die Finninnen im olympischen Turnier am schlechtesten ab. Kann die Schweiz die Chance nutzen, um Revanche zu nehmen? Wir analysieren das Viertelfinalspiel des Frauen-Eishockeyturniers der Olympischen Spiele 2026 und bieten eine Prognose für das Spiel am 14. Februar.
Direkter Vergleich
📊 In den letzten fünf Jahren haben die Nationalteams von Finnland und der Schweiz 21 Partien ausgetragen: 18 Spiele entschieden die Skandinavierinnen für sich, 3 gingen an das Team aus Mitteleuropa. Bei Olympiaturnieren trafen die Mannschaften fünfmal aufeinander - 2006 gewannen die Finninnen mit 4:0, 2014 siegten sie in der Verlängerung mit 4:3, und 2022 unterlagen sie in der Gruppenphase (2:3), nahmen aber im Spiel um die Bronzemedaille erfolgreich Revanche (4:0). In Gruppe A der aktuellen Spiele gewann Finnland mit 3:1.
H2H-Statistiken der Spiele und frühere Teamergebnisse

Finland (F) Teamübersicht
Die Finninnen gewannen in der Gruppenphase nur ein Spiel - gegen die Schweiz. In den anderen Begegnungen blieben sie torlos und verloren gegen die USA und Kanada jeweils mit 0:5 sowie gegen Tschechien mit 0:2. Möglicherweise beeinträchtigte ein Norovirus die Leistung, aber nach vielen Aspekten ist diese Olympiade die schlechteste in der Geschichte des Teams.
In der Chancenverwertung liegen die Finninnen auf dem letzten Platz (nur 3,6% Verwertung bei 84 Schüssen), und auch die Torhüterleistung ist zweitletzte (88,3% gehaltene Schüsse). Zudem zogen die Spiele der finnischen Mannschaft in Gruppe A die wenigsten Zuschauer an (im Durchschnitt 3.816 Fans, weniger hatten nur die Spiele der Deutschen und Japanerinnen).
Spielergebnisse: Finland (F)

Schweiz Teamübersicht
Die Schweiz, die ebenfalls mit dem Norovirus zu kämpfen hatte, besiegte zum Auftakt Tschechien (4:3 n.P.), verlor jedoch anschließend zweimal gegen die Favoriten - Kanada (0:4) und die USA (0:5). Im abschließenden Spiel konnten sie Finnland keinen Widerstand leisten. Angesichts der aktuellen Verfassung der Skandinavierinnen ist ein Revanche-Szenario nicht völlig unrealistisch.
Die Schweizer Eishockeyspielerinnen sind die schwächsten im Unterzahlspiel (58,3 % Neutralisierung). Auch ihre Chancenverwertung lässt zu wünschen übrig - nur 6,9 %, was allerdings fast doppelt so hoch ist wie die ihrer Gegnerinnen. Dennoch ziehen die Schweizerinnen Zuschauer an - sie sind nach den USA (den amtierenden Weltmeisterinnen) und Italien (den Gastgebern der Olympischen Spiele) führend in der Zuschauerzahl.
Spielergebnisse: Schweiz
⚡️ Spitzenreiter
Es ist schwierig, die Torgefährlichsten anhand von nur drei erzielten Toren zu bestimmen. Die einzige Spielerin im finnischen Team, die mehr als einen Scorerpunkt erzielt hat, ist Sanni Vanhanen mit 1+1. Keiner der finnischen Spieler hat aufgrund der deutlichen Niederlagen gegen die Favoriten einen positiven Plus-Minus-Wert erreicht.
Die Top-Scorerin im Schweizer Team ist Alina Müller mit 2+1. Sie ist auch die Spielerin mit den meisten Schüssen für ihre Nationalmannschaft - 13 in vier Spielen (durchschnittlich 3,25 pro Spiel). Die Verteidigerinnen Lara Christen und Alessia Baehler bekommen im Schnitt 24 Minuten Eiszeit pro Spiel - Werte, die sie unter die Top-5 aller Teams bringen.
🥅 Torhüter
Sanni Ahola mit 87,4% ist eine der schwächsten in Bezug auf die Fangquote in der Gruppenphase. Die 25-jährige finnische Torhüterin ist die einzige, die im Turnier bei Überzahl Gegentore kassiert hat.
Etwas bessere Statistiken zeigt Saskia Maurer aus der Schweiz. Mit einer Fangquote von 91,8% und einem Gegentorschnitt von 3,25 gehört sie zu den Top-6 Torhüterinnen des Turniers.
🏆 Statistik bei den Olympischen Winterspielen
- 1998 (Nagano, Japan): Finnland - 3. Platz, Schweiz - nicht teilgenommen
- 2002 (Salt Lake City, USA): Finnland - 4. Platz, Schweiz - nicht teilgenommen
- 2006 (Turin, Italien): Finnland - 4. Platz, Schweiz - 7. Platz
- 2010 (Vancouver, Kanada): Finnland - 3. Platz, Schweiz - 5. Platz
- 2014 (Sotschi, Russland): Finnland - 5. Platz, Schweiz - 3. Platz
- 2018 (Pyeongchang, Südkorea): Finnland - 3. Platz, Schweiz - 5. Platz
- 2022 (Peking, China): Finnland - 3. Platz, Schweiz - 4. Platz
Prognose der Redaktion
Finnland zeigt in Viertelfinals von Weltturnieren oft inkonstante Leistungen, besonders wenn der Gegner ähnlich stark ist. Bei den letzten fünf Weltmeisterschaften konnte Finnland nur einmal ein Viertelfinalspiel mit zwei Toren Vorsprung gewinnen - zweimal gab es Niederlagen und zweimal Siege mit nur einem Tor Unterschied. Die Schweiz präsentierte sich in der Gruppenphase nicht hoffnungslos, daher setzen wir auf einen Sieg der Schweiz mit einem Handicap von (+1,5).
