Nashville Predators gegen Vegas Golden Knights Prognose 14 Oktober 2026
🔊 Nashville kehren nach einer drei Spiele andauernden Auswärtstour zurück ins Bridgestone Arena, auf der sie vier Punkte einfahren konnten. Trotz dieser soliden Ausbeute suchen die Predators weiterhin nach Lösungen, nachdem sie erneut eine Führung aus der Hand gegeben haben. Vegas reist derweil nach Tennessee, unmittelbar nach einer Niederlage gegen Minnesota, die ihre Serie von vier Siegen in Folge beendet hat. Die Golden Knights haben insgesamt konstantere Ergebnisse erzielt, stehen nun aber vor der Herausforderung, innerhalb von zwei Tagen das zweite Spiel zu bestreiten. Das eröffnet Nashville die Chance, von der möglichen Müdigkeit des Gegners zu profitieren und den Heimauftritt mit einem Sieg zu eröffnen.
Heim und auswärts - zwei völlig unterschiedliche Geschichten
📊 In der vergangenen regulären Saison entschieden die Nashville Predators zwei der drei Duelle gegen Vegas für sich. Am 1. Januar feierten die Predators einen 4:2-Auswärtssieg in Las Vegas, ehe sie nur zweieinhalb Wochen später an gleicher Stelle eine deutliche 2:7-Niederlage hinnehmen mussten. Das letzte direkte Aufeinandertreffen fand im März in der Bridgestone Arena statt, wo die Gastgeber mit 4:1 triumphierten - Steven Stamkos schnürte dabei einen Doppelpack. Damit gelangen Nashville in der Saison gleich zweimal vier Treffer gegen die Golden Knights. Dennoch war auch der einzige Sieg von Vegas ein echtes Ausrufezeichen.
Direkter Vergleich Statistik Nashville - Vegas

Sie geben die Führung erneut aus der Hand.
Sechs Punkte aus fünf Partien - das ist ein ordentlicher Auftakt für Nashville. Die Predators mussten bislang nur eine Niederlage nach regulärer Spielzeit hinnehmen, doch zu häufig erlauben sie es ihren Gegnern, wieder ins Spiel zurückzufinden. Im jüngsten Duell mit Toronto erspielte sich das Team von Andrew Brunette eine komfortable Drei-Tore-Führung, gab diese jedoch aus der Hand und unterlag schließlich in der Overtime mit 4:5. Ein ähnliches Bild zeigte sich in Ottawa: Starker Auftakt, aber erneut ein verspielter Vorsprung. Auch die Disziplin bleibt ein Thema - im letzten Spiel kassierte Nashville sechs Strafzeiten, eine davon nutzten die Gegner zum Powerplay-Treffer. Vor dem Heimspiel gegen Vegas plagen die Predators zudem Personalsorgen: Justus Annunen und Max Trudeau fallen verletzt aus, während der Einsatz von Mavrik Bourque fraglich ist.
In Ottawa starteten die Predators mit einer schnellen Zwei-Tore-Führung. Ross Colton erzielte nach Vorlage von NHL-Debütant Vitaly Pinchuk seinen Premierentreffer für den Klub. Jonathan Marchessault erhöhte im Powerplay nach Zuspiel von Steven Stamkos. Nach zwanzig Minuten führte Nashville mit 2:0, kassierte dann jedoch in Unterzahl den Anschlusstreffer und musste weniger als zwei Minuten vor Schluss noch den Ausgleich hinnehmen. Im Shootout traf zwar Ryan O’Reilly für die Gäste, doch Ottawa zeigte sich abgezockter und sicherte sich einen 3:2-Erfolg. Matt Murray, der erstmals seit Januar 2024 wieder von Beginn an spielte, parierte 18 Schüsse. Brunette lobte seinen Goalie und hob die starke Leistung der Neuzugänge hervor, räumte aber ein, dass man auf dem Roadtrip wertvolle Punkte liegengelassen habe. Nun steht für Nashville eine dreiteilige Heimserie an.
Spielergebnisse: Nashville Predators

Drei Gegentore in einem einzigen Spielabschnitt
Vegas hat fünf ihrer ersten sieben Partien für sich entschieden und bestätigt damit die hohen Erwartungen an ihre Offensive. Die Golden Knights erzielen im Schnitt 3,6 Tore pro Spiel und nutzen 25 % ihrer Powerplay-Chancen. Selbst wenn es beim Abschluss hakt, findet das Team von Ryan Craig andere Wege zum Erfolg. Das zeigte sich auch im Duell mit Los Angeles: Vegas verwertete lediglich 6,3 % der eigenen Abschlüsse, setzte sich aber dennoch mit 2:1 nach Verlängerung durch. Carter Hart war dabei ein entscheidender Faktor und kassierte nur einen Gegentreffer, obwohl die Kings auf 2,3 erwartete Tore kamen. Vor dem Gastspiel in Nashville müssen die Golden Knights allerdings auf Viktor Olofsson verzichten.
Für Minnesota lief im Startdrittel alles nach Plan: Matt Boldy, Maksim Shabanov und Danila Yurov sorgten früh für klare Verhältnisse und brachten Vegas für die verbleibenden 40 Minuten in Zugzwang. Die Golden Knights kämpften sich zurück - Rasmus Andersson traf nach Vorarbeit von Tomas Hertl, William Karlsson vollendete einen Konter zum Anschluss. Doch der Ausgleich blieb aus, stattdessen machte Joel Eriksson Ek mit einem Empty-Net-Treffer alles klar (4:2). Damit endete die vier Spiele andauernde Siegesserie von Vegas. Nun bleibt kaum Zeit zur Regeneration, während Nashville ausgeruht und mit mehr Vorbereitungszeit in das Duell geht.
Spielergebnisse: Vegas Golden Knights
⭐️ Expertenprognose
Nashville versteht es, sich Punkte zu erkämpfen, doch die jüngsten Niederlagen in Serie offenbaren ein wiederkehrendes Problem: Die Predators erspielen sich solide Führungen, lassen diese jedoch immer wieder entgleiten. Gegen Vegas sind solche Nachlässigkeiten besonders gefährlich - die Golden Knights erzielen im Schnitt 3,6 Tore pro Partie und nutzen Powerplay-Situationen konsequent aus.
In dieser Saison haben die Golden Knights 71 % aller möglichen Punkte geholt, während Nashville bei 60 % steht. Einschließlich der Vorbereitungsspiele hat Vegas vier der letzten fünf Auswärtspartien für sich entschieden, wohingegen die Predators zwei ihrer letzten drei Heimspiele verloren haben. Zwar spricht der Spielplan - Vegas absolviert das zweite Spiel binnen 24 Stunden - für die Gastgeber, doch die aktuelle Form der Golden Knights deutet darauf hin, dass sie mindestens einen Punkt in der regulären Spielzeit mitnehmen werden. Mein Tipp: Vegas verliert in der regulären Spielzeit nicht (X2).