Vancouver Canucks gegen Edmonton Oilers Prognose 2 Oktober 2026
🔊 Nur zwei Tage sind vergangen - und schon treffen Vancouver und Edmonton erneut aufeinander. Das erste Duell der Saison entwickelte sich zu einem wahren Offensivspektakel: Die Canucks lagen im dritten Drittel mit 5:2 vorn, ließen die Oilers jedoch ausgleichen, ehe sie sich in der Overtime doch noch beide Punkte sicherten. Jetzt zieht die Serie von Edmonton nach Vancouver um. Für die Hausherren bietet sich die Gelegenheit, ihren gelungenen Saisonstart vor heimischem Publikum zu bestätigen, während Edmonton nahezu sofort die Chance erhält, sich für die Auftaktniederlage zu revanchieren.
Auf das Rückspiel mussten die Fans zwei Tage warten.
📊 In der vergangenen regulären Saison hatten die Edmonton Oilers die Oberhand - sie entschieden drei der vier direkten Duelle für sich. Der deutlichste Erfolg gelang ihnen im Januar mit einem 6:0-Kantersieg, während der Durchschnittswert der Tore in der Saisonserie bei 5,75 Treffern lag. Doch in dieser Spielzeit verlief der Auftakt ganz anders: Vancouver reiste nach Edmonton und setzte sich dort mit 6:5 nach Overtime durch - zum ersten Mal in dieser Saison mussten die Oilers auf den zweiten Punkt verzichten.
Direkter Vergleich Statistik Vancouver - Edmonton

Sie verspielen die Führung, behalten aber den Sieg
Das erste offizielle Spiel unter der Leitung von Manny Malhotra endete für Vancouver mit einem Sieg - auch wenn von einem ruhigen Abend keine Rede sein konnte. Nach zwei Dritteln stand es 2:2, ehe die Canucks innerhalb von nur 5:15 Minuten dreimal trafen. Jonathan Lekkerimäki, Max Sasson und Elias Pettersson verwandelten eine ausgeglichene Begegnung in eine 5:2-Führung. Vancouver blockte zudem 21 Schüsse und entschärfte drei von vier Unterzahlsituationen, wobei Paul Cotter sogar in Unterzahl ein Tor erzielte.
Dieses Polster konnten die Canucks jedoch nicht ins Ziel bringen. Edmonton schlug mit drei Treffern zurück und zwang die Partie 42,5 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit in die Overtime. Dort hatten erneut die Canucks das letzte Wort: Cotter erzielte nach Vorlage von Sasson seinen zweiten Treffer des Abends und sicherte seinem Team den Sieg. Ein bemerkenswertes Debüt für den Stürmer - in nur 11:51 Minuten Eiszeit traf er sowohl in Unterzahl als auch in der Verlängerung entscheidend.
Spielergebnisse: Vancouver Canucks

Retteten das Spiel, mussten sich aber in der Verlängerung geschlagen geben
Edmonton gleicht in den ersten 40 Minuten zweimal aus - beide Male ist Evan Bouchard zur Stelle. Doch direkt nach der zweiten Pause geraten die Oilers ernsthaft ins Straucheln: Innerhalb von nur 4:05 Minuten kassieren sie drei Gegentore und sehen sich plötzlich mit einem 2:5-Rückstand konfrontiert. Nach der Partie hebt Bouchard die Ballverluste, Unterzahlsituationen und die Notwendigkeit hervor, künftig deutlich konzentrierter aufzutreten.
Die Antwort der Oilers fällt eindrucksvoll aus: Vasily Podkolzin trifft doppelt, Bouchard komplettiert seinen Hattrick und beendet den Abend mit insgesamt fünf Scorerpunkten. Podkolzin erzielt seinen zweiten Treffer im Powerplay, nur 42,5 Sekunden vor der Schlusssirene. Doch für den Ausgleich reicht es nicht mehr - der zweite Punkt bleibt außer Reichweite. Mike Babcock räumt nach dem Spiel ein, dass sein Team zu viele falsche Entscheidungen getroffen und es Vancouver zu leicht gemacht hat, sechsmal einzunetzen. Bereits in zwei Tagen bietet sich gegen denselben Gegner die Chance zur Wiedergutmachung.
Spielergebnisse: Edmonton Oilers
⚡️ Die Schlüsselspieler
Paul Cotter startet die Saison für Vancouver mit einem Doppelpack. Seinen ersten Treffer erzielt er in Unterzahl, der zweite folgt in der Overtime. Auch Elias Pettersson und Marco Rossi tragen sich jeweils einmal in die Torschützenliste ein.
Für Edmonton avanciert Evan Bouchard zum Matchwinner. Der Verteidiger schnürt einen Hattrick und steuert zudem zwei Assists bei - insgesamt fünf Scorerpunkte in einer Partie. Vasily Podkolzin trifft doppelt, während Connor McDavid mit zwei Vorlagen in die neue Spielzeit startet.
🥅 Torhüter
Kevin Lankinen muss zum Auftakt für Vancouver eine echte Bewährungsprobe bestehen. Der Goalie sieht sich 37 Schüssen gegenüber, pariert 32 davon, kassiert aber fünf Gegentreffer. Nach dem ersten Spiel liegt seine Fangquote bei 86,5 Prozent, der Gegentorschnitt beträgt 4,86.
Für Tristan Jarry wird das Debüt im Edmonton-Trikot noch schwieriger. Vancouver bringt lediglich 23 Schüsse aufs Tor, doch sechs davon finden den Weg ins Netz. Jarry verzeichnet 17 Saves - das entspricht einer Fangquote von 73,9 Prozent und einem Gegentorschnitt von 5,85. Nach der Partie betont der Keeper selbst, dass er bei Eins-gegen-eins-Situationen noch konsequenter agieren muss.
⭐️ Redaktionstipps
Vor zwei Tagen reichten diesen Teams die regulären 60 Minuten, um gemeinsam zehn Tore zu erzielen. Vancouver traf gleich dreimal in den ersten 5:15 Minuten des dritten Drittels, ehe Edmonton mit drei Treffern zurückschlug und die Partie noch ausglich. Besonders auffällig war, wie viel Spielraum die Torhüter ihren Gegnern ließen: Lankinen kassierte fünf Gegentore bei 37 Schüssen, Jarry musste sechs Mal hinter sich greifen - bei nur 23 Abschlüssen. Direkt nach so einem Offensivspektakel treffen beide Klubs erneut aufeinander, daher gibt es aktuell wenig Gründe, ein defensiv geprägtes Duell zu erwarten. Mein Tipp: Über 5,5 Tore.