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Die besten Torschützen der Champions-League-Geschichte

07 Sept., 16:53
Cristiano Ronaldo

Die Champions League kehrt morgen, am 8. September, mit dem Start der Ligaphase zurück. Das ist der perfekte Zeitpunkt, um an die Spieler zu erinnern, die ihren Namen mit goldenen Buchstaben in die Geschichte des Wettbewerbs geschrieben haben.

In diesem Artikel blicken wir auf die größten Torschützen der Champions-League-Geschichte — von etablierten Legenden, deren Rekorde noch immer beinahe unerreichbar wirken, bis zu heutigen Stars, die die Geschichte gerade neu schreiben. Wir erinnern an ihre größten Erfolge und ikonischen Momente und schauen darauf, welche aktuellen Spieler in den kommenden Jahren realistische Chancen auf einen Platz in dieser Elite-Liste haben.

Wer ist der beste Torschütze in der Geschichte der Champions League?

Cristiano Ronaldo führt die Rangliste mit 140 Toren an. Diese Zahl wirkt angesichts des enormen Konkurrenzniveaus im wichtigsten europäischen Klubwettbewerb noch immer fast unwirklich.

Die größte Stärke des Portugiesen war seine Fähigkeit, genau dann sein bestes Niveau abzurufen, wenn seine Mannschaft ihn am dringendsten brauchte. Ronaldo traf in Finals, rettete scheinbar aussichtslose K.-o.-Duelle und war der erste Spieler der Geschichte, der in diesem Wettbewerb die Marke von 100 Toren erreichte. Das gelang ihm für drei verschiedene Klubs — Manchester United, Real Madrid und Juventus. Seine Zeit in Madrid war der Höhepunkt seiner Europapokal-Karriere: Real gewann drei Champions-League-Titel in Folge, während Cristiano einen Rekord nach dem anderen brach.

Top 10 der besten Champions-League-Torschützen aller Zeiten

Stand September 2026 sind die zehn besten Torschützen der Champions-League-Geschichte:

  1. Cristiano Ronaldo — 140 Tore (183 Spiele, drei Klubs)
  2. Lionel Messi — 129 Tore (163 Spiele, zwei Klubs)
  3. Robert Lewandowski — 109 Tore (144 Spiele, drei Klubs)
  4. Karim Benzema — 90 Tore (152 Spiele, zwei Klubs)
  5. Raul — 71 Tore (142 Spiele, zwei Klubs)
  6. Kylian Mbappe — 70 Tore (98 Spiele, drei Klubs)
  7. Thomas Muller — 57 Tore (163 Spiele, ein Klub)
  8. Erling Haaland — 57 Tore (58 Spiele, drei Klubs)
  9. Ruud van Nistelrooy — 56 Tore (73 Spiele, drei Klubs)
  10. Harry Kane — 54 Tore (70 Spiele, zwei Klubs)

Ikonische Namen, die die Champions-League-Geschichte verändert haben

Messi und Ronaldo spielen offensichtlich in einer eigenen Liga, doch nur auf diese beiden zu schauen, wäre unfair. Bevor sie das Toreschießen in etwas verwandelten, das beinahe wie ein Computerspiel wirkte, hatte die Champions League bereits ihre eigenen Könige.

Lange Zeit wirkte Raul Gonzalez beinahe unvergänglich. Seine 71 Tore schienen die Grenze des Möglichen zu markieren. Raul war nie der schnellste oder körperlich stärkste Spieler auf dem Platz. Sein Vorteil lag woanders: in einem außergewöhnlichen Instinkt. Er schien früher als alle anderen zu wissen, wo der Ball landen würde, und stand immer am richtigen Ort. Für Real Madrid jener Zeit war er nicht nur Kapitän, sondern ein echtes Symbol des Erfolgs.

Andriy Shevchenko verdient ein eigenes Kapitel. Jeder Fußballfan dieser Ära erinnert sich an seine besten Jahre beim AC Mailand Anfang der 2000er. Sheva war ein kompletter Stürmer: explosiv, technisch stark und mit einem enormen Schuss. Der entscheidende Elfmeter im Finale 2003, der Ballon d'Or und sein Ruf als Gefahr für jeden europäischen Topklub sicherten ihm einen Platz unter den Großen.

Ruud van Nistelrooy war vielleicht der ultimative Strafraumjäger. Wenn der Ball innerhalb von elf Metern vor dem Tor zu ihm kam, konnte der Torwart fast schon losgehen, um ihn aus dem Netz zu holen. Erstaunlicherweise gewann Ruud nie die Champions League, obwohl er für Manchester United und Real Madrid mit außergewöhnlicher Effizienz traf. Seine Torquote pro Spiel zählt noch immer zu den besten der Wettbewerbsgeschichte.

Thierry Henry brachte Ästhetik in die Champions League. Ihm dabei zuzusehen, wie er im Arsenal-Trikot Verteidiger im Sprint stehen ließ und später Barcelona zum Triple verhalf, war ein Vergnügen. Henry traf nicht nur — mehr als 50-mal in diesem Wettbewerb —, er tat es mit Eleganz. Für viele ist er bis heute das Idealbild eines modernen Stürmers.

Filippo Inzaghi war der Spieler, von dem Trainer scherzhaft sagten, er sei „im Abseits geboren“. Pippo hatte weder Henrys Technik noch Shevchenkos Kraft, doch in der Champions League verwandelte er sich. Sein Doppelpack im Finale 2007 fasst seine Karriere perfekt zusammen. Inzaghi ist der Beweis dafür, dass Charakter und das Gespür für den richtigen Ort wichtiger sein können als reine Physis.

Moderne Stars, die gerade Geschichte neu schreiben

Während die Legenden der Vergangenheit den Fußball heute von der Tribüne aus verfolgen, hat sich eine neue Generation längst in das Rennen um die Rekorde eingeschaltet. Einer von ihnen ist Erling Haaland. Der Stürmer von Manchester City ist eine Tor-Maschine ohne erkennbare Schwäche. Verteidiger suchen noch immer nach einer Antwort auf seine Kraft und seine explosive Beschleunigung. Mehr als 50 Champions-League-Tore schneller als jeder andere in der Geschichte zu erzielen — in weniger als 60 Spielen — ist geradezu absurd. Bleibt er von Verletzungen verschont, wirkt Ronaldos Rekord vielleicht gar nicht mehr so unantastbar.

Kylian Mbappe stieß schon in jungen Jahren zur Elite, zunächst als Leistungsträger eines mutigen Monaco und später als Serien-Torschütze bei PSG. Der Franzose lebt von seiner explosiven Beschleunigung und seiner Ruhe im Abschluss: Mit Raum ist er fast nicht zu stoppen. Der Wechsel zu Real Madrid hat ihm noch mehr Möglichkeiten eröffnet — bei einem Klub, der auf Champions-League-Erfolge ausgerichtet ist, dürfte sein Torekonto weiter schnell wachsen. In der vergangenen Saison gewann er mit 15 Toren in 11 Spielen den Goldenen Schuh.

Dieses Duo könnte die historische Top 5 schon in den nächsten beiden Spielzeiten kräftig durcheinanderwirbeln. Und dahinter drängt bereits eine noch jüngere Generation: Spieler wie Lamine Yamal oder Desire Doue stehen erst am Anfang ihrer Europapokal-Karriere, zeigen aber schon jetzt das Potenzial, eines Tages zu den Größten der Wettbewerbsgeschichte zu gehören. Das macht das Rennen nur noch spannender.

Quoten auf den besten Champions-League-Torschützen 2026/2027

Werfen wir nun einen Blick auf die Buchmacherquoten für das Rennen um den besten Torschützen der Champions League vor dem Start der neuen Saison.

Spieler

Quote auf den Titel als bester Champions-League-Torschütze

Kylian Mbappe (Real Madrid)

4.50

Harry Kane (Bayern München)

8.00

Erling Haaland (Manchester City)

8.00

Ousmane Dembele (PSG)

13.00

Jude Bellingham (Real Madrid)

15.00

Vinicius Junior (Real Madrid)

15.00

Alexander Isak (Liverpool)

20.00

Khvicha Kvaratskhelia (PSG)

20.00

Lamine Yamal (Barcelona)

20.00

Raphinha (Barcelona)

20.00

*Die Quoten sind Richtwerte, können je nach Buchmacher variieren und entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

Lesen Sie die neuesten Champions-League-Prognosen im entsprechenden Bereich unserer Website.

FAQ

Wann beginnt die Ligaphase der Champions League?

Die Ligaphase der Champions League beginnt am 8. September 2026.

Wer ist der beste Torschütze in der Geschichte der Champions League?

Cristiano Ronaldo mit 140 Toren — dem absoluten Wettbewerbsrekord.

Lionel Messi vs. Cristiano Ronaldo: Wer hat die bessere Torbilanz in der Champions League?

Ronaldo liegt mit 140 zu 129 Toren vorn.

Welche aktuellen Stars sind der Top 5 der Champions-League-Torschützen am nächsten?

Erling Haaland und Kylian Mbappe. Beide treffen weiterhin regelmäßig und könnten die historische Rangliste in den kommenden Jahren deutlich verändern.